ch bin äußerst beschämt. - Ja, Emilia, ich verdiene diesen stummen Vorwurf. - Mein Betragen diesen Morgen, ist nicht zu rechtfertigen; - zu entschuldigen höchstens. Verzeihen Sie meiner Schwachheit. Ich hätte Sie mit keinem Geständnisse beunruhigen sollen, von dem ich keinen Vorteil zu erwarten habe. Auch ward ich durch die sprachlose Bestürzung, mit der Sie es anhörten, oder vielmehr nicht anhörten, genugsam bestraft. - Und könnt' ich schon diesen Zufall, der mir nochmals, ehe alle meine Hoffnung auf ewig verschwindet, - mir nochmals das Glück Sie zu sehen und zu sprechen verschafft; könnt' ich schon diesen Zufall für den Wink eines günstigen Glückes erklären, - für den wunderbarsten Aufschub meiner endlichen Verurteilung erklären, um nochmals um Gnade flehen zu dürfen: so will ich doch - Beben Sie nicht, mein Fräulein - einzig und allein von Ihrem Blicke abhangen. Kein Wort, kein Seufzer, soll Sie beleidigen. - Nur kränke mich nicht Ihr Mißtrauen. Nur zweifeln Sie keinen Augenblick an der unumschränktesten Gewalt, die Sie über mich haben. Nur falle Ihnen nie bei, daß Sie eines andern Schutzes gegen mich bedürfen. - Und nun kommen Sie, mein Fräulein, - kommen Sie, wo Entzückungen auf Sie warten, die Sie mehr billigen. Er führt sie, nicht ohne Sträuben, ab. Folgen Sie uns, Marinelli. -
Ist halt ein typisches Schulbuch, aber dafür überraschend interessant. Die Figuren lassen sich gut analysieren und haben teilweise echt spannende Seiten. Insgesamt ein Klassiker, der sich trotz Pflichtlektüre ziemlich gut lesen lässt.
7. März 2026
3,0
Ist halt ein typisches Schulbuch, aber dafür überraschend interessant. Die Figuren lassen sich gut analysieren und haben teilweise echt spannende Seiten. Insgesamt ein Klassiker, der sich trotz Pflichtlektüre ziemlich gut lesen lässt.
5 ⭐️ - „Nichts klingt in dieser Sprache wie Alles: und Alles ist in ihr so viel als Nichts.“
„Ich will doch sehn, wer mich hält, - wer mich zwingt, - wer der Mensch ist, der einen Menschen zwingen kann.“
„- Als ob wir, wir keinen Willen hätten, mein Vater!“
„Eine Rose gebrochen, ehe der Sturm sie entblättert. - Lassen Sie mich sie küssen, diese väterliche Hand.“
Bücher, die man für die Schule lesen muss, sind nicht immer die besten. ABER „Emilia Galotti“ von Lessing? - Wow. Ich bin so froh, dass wir das lesen mussten, ich bin einfach nur begeistert. Klar, es spielt in einer ganz anderen Zeit, aber macht es das nicht so toll? Man versteht, wie damals die Gesellschaft aufgebaut war und sich während der Aufklärung langsam verändert hat. Und das Thema ist immer noch aktuell.
Ich kann das Buch sehr empfehlen! Nur leider habe ich ein paar offene Fragen, aber hat man die nicht immer im Leben?
16. Feb. 2026
5,0
5 ⭐️ - „Nichts klingt in dieser Sprache wie Alles: und Alles ist in ihr so viel als Nichts.“
„Ich will doch sehn, wer mich hält, - wer mich zwingt, - wer der Mensch ist, der einen Menschen zwingen kann.“
„- Als ob wir, wir keinen Willen hätten, mein Vater!“
„Eine Rose gebrochen, ehe der Sturm sie entblättert. - Lassen Sie mich sie küssen, diese väterliche Hand.“
Bücher, die man für die Schule lesen muss, sind nicht immer die besten. ABER „Emilia Galotti“ von Lessing? - Wow. Ich bin so froh, dass wir das lesen mussten, ich bin einfach nur begeistert. Klar, es spielt in einer ganz anderen Zeit, aber macht es das nicht so toll? Man versteht, wie damals die Gesellschaft aufgebaut war und sich während der Aufklärung langsam verändert hat. Und das Thema ist immer noch aktuell.
Ich kann das Buch sehr empfehlen! Nur leider habe ich ein paar offene Fragen, aber hat man die nicht immer im Leben?
In „Emilia Galotti“ geht es um eine junge Frau, die zwischen Liebe, Pflicht und dem Machtmissbrauch eines Prinzen steht.
Das Drama von Lessing stammt aus der Epoche der Aufklärung.
Emilia zeigt sich als kluge, selbstständig denkende Frau, für die Tugend wichtiger ist als alles andere.
Ich fand das Buch sehr gut, weil es eine aufklärerische Haltung zeigt und Emilias Stärke betont.
12. Okt. 2025
5,0
In „Emilia Galotti“ geht es um eine junge Frau, die zwischen Liebe, Pflicht und dem Machtmissbrauch eines Prinzen steht.
Das Drama von Lessing stammt aus der Epoche der Aufklärung.
Emilia zeigt sich als kluge, selbstständig denkende Frau, für die Tugend wichtiger ist als alles andere.
Ich fand das Buch sehr gut, weil es eine aufklärerische Haltung zeigt und Emilias Stärke betont.