Seit das Buch angekündigt wurde, habe ich mich so darauf gefreut.
Und enttäuscht wurde ich nicht!
Wie eigentlich alle Bücher des Percy Jackson Universums, ist auch dieses hier wieder eine 10/10.
So emotional und tiefgründig. Auch dass wir endlich mehr über Nico und seiner Beziehung zu Will erfahren haben. Ich musste mir ein paar Mal echt die Tränen verkneifen.
16. Feb. 2024
5,0
Ich liebe es❤️
Seit das Buch angekündigt wurde, habe ich mich so darauf gefreut.
Und enttäuscht wurde ich nicht!
Wie eigentlich alle Bücher des Percy Jackson Universums, ist auch dieses hier wieder eine 10/10.
So emotional und tiefgründig. Auch dass wir endlich mehr über Nico und seiner Beziehung zu Will erfahren haben. Ich musste mir ein paar Mal echt die Tränen verkneifen.
„Reise ins Dunkel“ von Rick Riordan und Mark Oshiro ist der Auftakt der „Nico und Will“-Reihe. Es empfiehlt sich, diese Reihe erst nach „Die Abenteuer des Apollo“ zu starten.
Endlich bekommt Nico Di Angelo das Spotlight, das er verdient. Nicos Charakter wird bereits im vierten Band der „Percy Jackson“-Reihe („Die Schlacht um das Labyrinth“) eingeführt und ist seitdem nicht nur in dieser Reihe, sondern auch in „Die Helden des Olymp“ und „Die Abenteuer des Apollo“ ein prominenter Nebencharakter. In „Das Blut des Olymp“ erleben wir ihn das erste Mal als Erzähler. Dies nutzt Riordan auch, um endlich ein paar Fragen zu beantworten, dennoch bleibt Nico bis zuletzt ein kleines Mysterium. Bis jetzt.
Wie es sich für einen Sohn des Hades gehört, führt uns die Geschichte in die Unterwelt – genauer gesagt: in den Tartarus. Percy und Annabeth sind bis dato die einzigen Halbgötter, die je eine Reise in den Tartarus überlebt haben (s. „Das Haus des Hades“), allerdings haben sie dort den Titanen Bob zurücklassen müssen, der seither dort unten gefangen ist. Nico hat seit längerer Zeit Albträume und hört Hilferufe aus der Unterwelt. Das kann doch nur Bob sein, oder? Gemeinsam mit seinem Partner Will Solace begibt er sich auf diese beschwerliche Rettungsaktion.
In „Reise ins Dunkel“ bricht Riordan mit seiner üblichen Erzählstruktur, was natürlich damit zusammenhängen könnte, dass hier ein weiterer Autor involviert ist. Diesen Umstand habe ich während des Lesens komplett ausgeblendet, im Nachhinein erklärt dies aber die nicht ganz greifbare Andersartigkeit dieses Romans. Die beiden Schreibstile blenden nicht immer gut ineinander und stellenweise fehlt der für Riordan typische Humor, dies sind aber keine auffälligen Merkmale.
Die Geschichte wird wechselweise aus Sicht von Nico oder von Will erzählt. Es gibt aber auch noch unbetitelte Zwischensequenzen aus Nicos Perspektive, die mein persönliches Highlight sind. In diesen Kapiteln befinden sich N. und W. am Fluss Acheron. Eine dort ansässige Nymphe bietet ihnen im Austausch gegen Geschichten ihr Boot an. Diese Geschichten beinhalten, wie die beiden sich kennengelernt haben; wie und wann sie sich ineinander verliebt haben; wie es zu ihrem ersten Date gekommen ist etc. Jede Einzelne ist herzerwärmend schön und füllt die Lücken, die wir Leser bis dato hatten.
Tatsächlich startet „Reise ins Dunkel“ mit einem solchen Exkurs, das tatsächlich erste Kapitel setzt dann aber im Camp Halfblood vor der eigentlichen Reise in die Unterwelt an. Fortan laufen diese beiden Handlungen parallel bis sie dann etwa in der Mitte aufeinandertreffen. Dies ist dann auch ein narrativer Wendepunkt, da dort erst der eigentliche Abstieg in den Tartarus beginnt.
Zusätzlich beinhaltet „Reise ins Dunkel“ auch noch Traumsequenzen, da Albträume ein ganz großes Thema der Handlung sind. Hervorgehoben werden Träume, Visionen und Rückblenden durch rauchartige Wolken, auf denen der Text gedruckt ist. Ähnlich wie Percys Reisen in die Unterwelt zumindest in manchen meiner deutschen Ausgaben hervorgehoben werden, indem diese Weiß auf Schwarz gedruckt sind.
Vielleicht liest man an dieser Stelle schon heraus, dass der Fokus weniger auf Action liegt als wir es gewohnt sind. „Reise ins Dunkel“ ist nicht nur die abenteuerliche Reise zweier Halbgötter in die tiefsten Tiefen der Unterwelt, sondern auch der Weg aus dem Trauma-Labyrinth, in dem Nico gefangen ist. Es ist der beschwerliche Pfad zu Akzeptanz und Selbstliebe. Während Nico sein eigenes Licht erkennen muss, muss Will seine eigene Düsternis akzeptieren.
Es ist Ricks romantischstes Werk. Die Charaktere und ihre Beziehung sind konstant im Fokus. Schon dadurch rücken all die übernatürlichen Gefahren in den Hintergrund, doch durch Nicos einzigartige Perspektive lernen auch wir Leser ganz neue Facetten von zum Teil vermeintlichen Monstern kennen. Die wenigsten Scharmützel gehen so aus wie wir es gewohnt sind – und das ist fantastisch!
Fazit:
Riordan und Oshiro liefern mit „Reise ins Dunkel“ einen emotionalen Auftakt zu ihrer „Nico und Will“-Reihe, der sich nahezu perfekt ins Riordanverse einfügt und doch anders genug ist, um aus der Masse hervorzustechen. Weniger Action, dafür aber nicht weniger spannend. Stattdessen liegt der Fokus auf der Charakterentwicklung und der Liebesgeschichte der beiden titelgebenden Helden. Zwar merkt man, dass es kein 100%iger Riordan ist, aber das ist auch gar nicht mal verkehrt. 4,5/5 Sterne.
16. Mai 2025
4,5
„Reise ins Dunkel“ von Rick Riordan und Mark Oshiro ist der Auftakt der „Nico und Will“-Reihe. Es empfiehlt sich, diese Reihe erst nach „Die Abenteuer des Apollo“ zu starten.
Endlich bekommt Nico Di Angelo das Spotlight, das er verdient. Nicos Charakter wird bereits im vierten Band der „Percy Jackson“-Reihe („Die Schlacht um das Labyrinth“) eingeführt und ist seitdem nicht nur in dieser Reihe, sondern auch in „Die Helden des Olymp“ und „Die Abenteuer des Apollo“ ein prominenter Nebencharakter. In „Das Blut des Olymp“ erleben wir ihn das erste Mal als Erzähler. Dies nutzt Riordan auch, um endlich ein paar Fragen zu beantworten, dennoch bleibt Nico bis zuletzt ein kleines Mysterium. Bis jetzt.
Wie es sich für einen Sohn des Hades gehört, führt uns die Geschichte in die Unterwelt – genauer gesagt: in den Tartarus. Percy und Annabeth sind bis dato die einzigen Halbgötter, die je eine Reise in den Tartarus überlebt haben (s. „Das Haus des Hades“), allerdings haben sie dort den Titanen Bob zurücklassen müssen, der seither dort unten gefangen ist. Nico hat seit längerer Zeit Albträume und hört Hilferufe aus der Unterwelt. Das kann doch nur Bob sein, oder? Gemeinsam mit seinem Partner Will Solace begibt er sich auf diese beschwerliche Rettungsaktion.
In „Reise ins Dunkel“ bricht Riordan mit seiner üblichen Erzählstruktur, was natürlich damit zusammenhängen könnte, dass hier ein weiterer Autor involviert ist. Diesen Umstand habe ich während des Lesens komplett ausgeblendet, im Nachhinein erklärt dies aber die nicht ganz greifbare Andersartigkeit dieses Romans. Die beiden Schreibstile blenden nicht immer gut ineinander und stellenweise fehlt der für Riordan typische Humor, dies sind aber keine auffälligen Merkmale.
Die Geschichte wird wechselweise aus Sicht von Nico oder von Will erzählt. Es gibt aber auch noch unbetitelte Zwischensequenzen aus Nicos Perspektive, die mein persönliches Highlight sind. In diesen Kapiteln befinden sich N. und W. am Fluss Acheron. Eine dort ansässige Nymphe bietet ihnen im Austausch gegen Geschichten ihr Boot an. Diese Geschichten beinhalten, wie die beiden sich kennengelernt haben; wie und wann sie sich ineinander verliebt haben; wie es zu ihrem ersten Date gekommen ist etc. Jede Einzelne ist herzerwärmend schön und füllt die Lücken, die wir Leser bis dato hatten.
Tatsächlich startet „Reise ins Dunkel“ mit einem solchen Exkurs, das tatsächlich erste Kapitel setzt dann aber im Camp Halfblood vor der eigentlichen Reise in die Unterwelt an. Fortan laufen diese beiden Handlungen parallel bis sie dann etwa in der Mitte aufeinandertreffen. Dies ist dann auch ein narrativer Wendepunkt, da dort erst der eigentliche Abstieg in den Tartarus beginnt.
Zusätzlich beinhaltet „Reise ins Dunkel“ auch noch Traumsequenzen, da Albträume ein ganz großes Thema der Handlung sind. Hervorgehoben werden Träume, Visionen und Rückblenden durch rauchartige Wolken, auf denen der Text gedruckt ist. Ähnlich wie Percys Reisen in die Unterwelt zumindest in manchen meiner deutschen Ausgaben hervorgehoben werden, indem diese Weiß auf Schwarz gedruckt sind.
Vielleicht liest man an dieser Stelle schon heraus, dass der Fokus weniger auf Action liegt als wir es gewohnt sind. „Reise ins Dunkel“ ist nicht nur die abenteuerliche Reise zweier Halbgötter in die tiefsten Tiefen der Unterwelt, sondern auch der Weg aus dem Trauma-Labyrinth, in dem Nico gefangen ist. Es ist der beschwerliche Pfad zu Akzeptanz und Selbstliebe. Während Nico sein eigenes Licht erkennen muss, muss Will seine eigene Düsternis akzeptieren.
Es ist Ricks romantischstes Werk. Die Charaktere und ihre Beziehung sind konstant im Fokus. Schon dadurch rücken all die übernatürlichen Gefahren in den Hintergrund, doch durch Nicos einzigartige Perspektive lernen auch wir Leser ganz neue Facetten von zum Teil vermeintlichen Monstern kennen. Die wenigsten Scharmützel gehen so aus wie wir es gewohnt sind – und das ist fantastisch!
Fazit:
Riordan und Oshiro liefern mit „Reise ins Dunkel“ einen emotionalen Auftakt zu ihrer „Nico und Will“-Reihe, der sich nahezu perfekt ins Riordanverse einfügt und doch anders genug ist, um aus der Masse hervorzustechen. Weniger Action, dafür aber nicht weniger spannend. Stattdessen liegt der Fokus auf der Charakterentwicklung und der Liebesgeschichte der beiden titelgebenden Helden. Zwar merkt man, dass es kein 100%iger Riordan ist, aber das ist auch gar nicht mal verkehrt. 4,5/5 Sterne.
Eine sehr spannende Geschichte und die Beziehung der beiden und deren Entwicklung finde ich so gut gelungen ✨ Der Sprecher hat seinen Job auch super gut gemacht und ich habe es sehr genossen es zu hören.
20. Sept. 2024
5,0
Bisher mein Lieblingsbuch von Rick Riordan.
Eine sehr spannende Geschichte und die Beziehung der beiden und deren Entwicklung finde ich so gut gelungen ✨ Der Sprecher hat seinen Job auch super gut gemacht und ich habe es sehr genossen es zu hören.
Ich freu mich tierisch. Ich liebe die Bücher von Rick Riordan und jetzt ein ganzes Buch mit Nico als Protagonisten 😍 Und wie toll ist bitte die Widmung 💜
Seite 234%
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