Marsiglia, 1941. La città sonnecchia oziosa sotto l'intenso sole di mezzogiorno mentre una donna, incurante del caldo, si inerpica lungo la strada che conduce a Villa Bel Air. Quarant'anni compiuti, capelli neri che le scendono fino alle spalle e un abbigliamento semplice, Peggy Guggenheim è già nota in tutti gli atelier di Parigi per la sua collezione d'arte. Innamorata delle avanguardie, è giunta in quella casa dalla facciata color ruggine e dalle imposte verdi per incontrare il pittore Max Ernst, di cui ha già avuto modo di apprezzare l'opera densamente. Quello che dovrebbe essere un appuntamento di lavoro, tuttavia, si trasforma ben presto in un incontro del destino: è infatti sufficiente un solo sguardo perché Peggy abbia la sensazione che quell'uomo dalla chioma candida e dai profondi occhi azzurri riesca a leggerle anche i pensieri più reconditi. Divenuti inseparabili, Peggy e Max sanno che la situazione in Europa non è più sicura, soprattutto per un'ebrea. Ma organizzare l'espatrio, per Miss Guggenheim, non significa soltanto condurre in salvo l'ex marito, i loro figli e l'uomo di cui è innamorata. Significa, soprattutto, strappare alla confisca e al bando l'«arte degenerata», come viene definita l'arte d'avanguardia dai nazisti. Attraverso un rocambolesco viaggio oltreoceano, con i più grandi capolavori dell'arte contemporanea avvolti nelle lenzuola ed etichettati come «articoli per la casa», l'eccentrica mecenate farà di tutto per realizzare il suo sogno: trovare negli Stati Uniti un edificio adeguatamente grande dove le opere della sua collezione vengano esposte al pubblico. Ma spesso l'ostinazione non basta e, sebbene l'impossibile abbia sempre esercitato su Peggy Guggenheim un fascino ben maggiore di ciò che si offre a portata di mano, le difficoltà non mancheranno nemmeno una volta sbarcati a New York. Soprattutto quando Max Ernst verrà fermato alla dogana con l'accusa di essere un «nemico straniero», rischiando il rimpatriö Sullo sfondo dell'Europa sconvolta dalla Seconda guerra mondiale, e della New York degli anni Quaranta in cui si muovono artisti del calibro di Fernand Léger, Yves Tanguy, PietMondrian, Marc Chagall e André Breton, Leah Hayden narra della vita di una donna che ha avuto un ruolo rilevante nel destino delle avanguardie del secolo scorso. Das Urheberrecht an bibliographischen und produktbeschreibenden Daten und an den bereitgestellten Bildern liegt bei Informazioni Editoriali, I.E. S.r.l., oder beim Herausgeber oder demjenigen, der die Genehmigung erteilt hat. Alle Rechte vorbehalten.
Mir hat das Hörbuch ganz gut gefallen. Aber es wurden auch viele Möglichkeiten verschenkt.
Die Sprecherin Christina Puciata macht einen guten Job, hat eine angenehme Stimme und ein gutes Sprechtempo. Sie hat aber eine recht gleichbleibende Stimmmodulation, was auf der einen Seite sehr angenehm und ruhig wird, auf der anderen Seite aber auch sehr schnell in Langeweile abdriften kann.
Es wird ein kleiner Teil des Lebens von Peggy Guggenheim beschrieben, hauptsächlich die Zeit des zweiten Weltkrieges. Dieser wird aber nur am Rande thematisiert. Zu Beginn ist er natürlich präsenter, da Peggy sich noch in Europa aufhält, sobald sie in New York angekommen ist, scheint der Krieg vergessen.
Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitschienen, wobei sich mir die zweite Zeitschiene von 1957 leider bis zum Ende nicht wirklich erschlossen hat und meiner Meinung nach einfach unnötig war.
Dieser Titel gehört zu einer Reihe über starke Frauen der Kunst- und Kulturgeschichte, aber leider kam mir Peggy hier nur wenig stark vor. Ja, sie ist eine starke Persönlichkeit, was ihr Wirken als Kunstmäzenin angeht, wobei sie sich auch hier - gerade im Hinblick auf ihren Katalog - sehr von ihren Künstlerfreunden hat beeinflussen lassen. Privat wird Peggy eher als weinerliche, leidensfähige Frau dargestellt, die nicht weiß was sie will bzw sich nicht für ihr eigenes Glück einsetzt und durchsetzen kann. Das finde ich sehr schade, denn die schillernde Peggy Guggenheim kam nur sporadisch zum Vorschein und die skandalumwitterte Persönlichkeit wirkte eher wie das handzahme Kätzchen. Auch fand ich hier gerade die Beziehung zu Max sehr schwierig. Ja, ich weiß, dass Künstler sehr flexibel in der Auslegung von Beziehungen sind und sehr offen, aber diese Darstellung hier, diese extrem einseitige Liebe und die Art wie Peggy mit der Situation umgegangen ist, hat mich zeitweise etwas genervt und mir den Spaß an der Geschichte genommen.
Dennoch hat mir der Einblick in die Kunstgeschichte und das Wirken von Guggenheim gut gefallen. Hauptaugenmerk ist auf die Surrealisten gelegt, aber auch die "jungen Amerikaner" um Jackson Pollock erhalten ihren Raum.
Ich hätte mir weniger privates Gejammer und mehr Trara, Glamour und Charisma gewünscht.
22. Sept. 2022
3,0
Mir hat das Hörbuch ganz gut gefallen. Aber es wurden auch viele Möglichkeiten verschenkt.
Die Sprecherin Christina Puciata macht einen guten Job, hat eine angenehme Stimme und ein gutes Sprechtempo. Sie hat aber eine recht gleichbleibende Stimmmodulation, was auf der einen Seite sehr angenehm und ruhig wird, auf der anderen Seite aber auch sehr schnell in Langeweile abdriften kann.
Es wird ein kleiner Teil des Lebens von Peggy Guggenheim beschrieben, hauptsächlich die Zeit des zweiten Weltkrieges. Dieser wird aber nur am Rande thematisiert. Zu Beginn ist er natürlich präsenter, da Peggy sich noch in Europa aufhält, sobald sie in New York angekommen ist, scheint der Krieg vergessen.
Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitschienen, wobei sich mir die zweite Zeitschiene von 1957 leider bis zum Ende nicht wirklich erschlossen hat und meiner Meinung nach einfach unnötig war.
Dieser Titel gehört zu einer Reihe über starke Frauen der Kunst- und Kulturgeschichte, aber leider kam mir Peggy hier nur wenig stark vor. Ja, sie ist eine starke Persönlichkeit, was ihr Wirken als Kunstmäzenin angeht, wobei sie sich auch hier - gerade im Hinblick auf ihren Katalog - sehr von ihren Künstlerfreunden hat beeinflussen lassen. Privat wird Peggy eher als weinerliche, leidensfähige Frau dargestellt, die nicht weiß was sie will bzw sich nicht für ihr eigenes Glück einsetzt und durchsetzen kann. Das finde ich sehr schade, denn die schillernde Peggy Guggenheim kam nur sporadisch zum Vorschein und die skandalumwitterte Persönlichkeit wirkte eher wie das handzahme Kätzchen. Auch fand ich hier gerade die Beziehung zu Max sehr schwierig. Ja, ich weiß, dass Künstler sehr flexibel in der Auslegung von Beziehungen sind und sehr offen, aber diese Darstellung hier, diese extrem einseitige Liebe und die Art wie Peggy mit der Situation umgegangen ist, hat mich zeitweise etwas genervt und mir den Spaß an der Geschichte genommen.
Dennoch hat mir der Einblick in die Kunstgeschichte und das Wirken von Guggenheim gut gefallen. Hauptaugenmerk ist auf die Surrealisten gelegt, aber auch die "jungen Amerikaner" um Jackson Pollock erhalten ihren Raum.
Ich hätte mir weniger privates Gejammer und mehr Trara, Glamour und Charisma gewünscht.