Daisy Jones & The Six: un gruppo rock diventato leggenda. I loro concerti hanno riempito gli stadi di tutto il mondo, le loro canzoni hanno infiammato le notti di un'intera generazione. Il loro mito è la favola di un'ascesa folgorante, dalle prime esibizioni nei locali underground al successo planetario. È l'incarnazione stessa di un'epoca in cui sesso, droga e rock'n'roll sembravano inscindibili. È la sintesi di un'alchimia perfetta: quel magnetismo unico tra Billy Dunne - il frontman della band, carismatico e tormentato - e Daisy Jones, splendida cover girl e cantautrice dal talento naturale, spirito libero e inafferrabile. Eppure, il 12 luglio 1979, dopo un concerto memorabile, il gruppo è scoppiato, sciogliendosi per sempre. Nessuno ha mai saputo perché... Fino a oggi. Ex musicisti e manager, giornalisti e famigliari: sono stati tutti testimoni, e adesso, a quarant'anni di distanza, sono finalmente pronti a raccontare la verità. Ma ognuno ha la propria versione dei fatti. Quella che rivive nelle loro voci è una storia di ragazzi di vent'anni, amici e amanti, fratelli e rivali; idoli sul palco, anime fragili a riflettori spenti. Una storia di notti folli e albe smarrite, sogni troppo grandi da afferrare e demoni troppo forti da annientare, passioni che accendono il sangue nelle vene e stelle che brillano fino a incendiare il cielo. Perché una canzone non è mai soltanto una semplice canzone. C'è la vita, nella musica. Ed è impossibile dire dove finisca l'una e inizi l'altra.
Daisy Jones and the Six erzählt die Geschichte einer fiktiven Rockband in den 1970er Jahren. Sex, Drugs and Rock'n'Roll gehören genauso dazu wie Liebe, Verzweiflung und Hoffnung. Die Entwicklung der Band zur weltweiten Sensation bringt alle Höhe und Tiefen mit sich, die man erwarten würde. Das Buch ist im Stil eine Dokumentation geschrieben, es gibt also keine Dialoge, sondern Erzählungen von allen Beteiligten. Das gibt der Erzählung etwas sehr lebendiges und realistisches.
Bevor die Serie erschienen ist, habe ich das Buch bereits gelesen und jetzt nochmal als Hörbuch im englischen Original angehört. Das Buch ist sehr gut, keine Frage, aber die Serie ist tatsächlich noch besser. Die Schauspieler bringen das Gefühl des Buches so unglaublich gut rüber und auf den Punkt und die Musik gibt dem Ganzen so viel zusätzlich, was ein Buch natürlich nie kann. Daher zum ersten Mal im Leben gefällt mir die Verfilmung besser als das Buch, ich kann sogar mit den Änderungen in der Story leben.
17. Apr. 2026
4,0
🎶The greatest band of all times🎸
Daisy Jones and the Six erzählt die Geschichte einer fiktiven Rockband in den 1970er Jahren. Sex, Drugs and Rock'n'Roll gehören genauso dazu wie Liebe, Verzweiflung und Hoffnung. Die Entwicklung der Band zur weltweiten Sensation bringt alle Höhe und Tiefen mit sich, die man erwarten würde. Das Buch ist im Stil eine Dokumentation geschrieben, es gibt also keine Dialoge, sondern Erzählungen von allen Beteiligten. Das gibt der Erzählung etwas sehr lebendiges und realistisches.
Bevor die Serie erschienen ist, habe ich das Buch bereits gelesen und jetzt nochmal als Hörbuch im englischen Original angehört. Das Buch ist sehr gut, keine Frage, aber die Serie ist tatsächlich noch besser. Die Schauspieler bringen das Gefühl des Buches so unglaublich gut rüber und auf den Punkt und die Musik gibt dem Ganzen so viel zusätzlich, was ein Buch natürlich nie kann. Daher zum ersten Mal im Leben gefällt mir die Verfilmung besser als das Buch, ich kann sogar mit den Änderungen in der Story leben.
Mehr als eine Bandgeschichte – ein Roman über Menschen, die füreinander bestimmt scheinen und doch ihren eigenen Weg ge
Es gibt Bücher, bei denen man schon nach wenigen Seiten weiß, dass sie mehr erzählen wollen als das, was auf den ersten Blick sichtbar ist. “Daisy Jones & The Six” beginnt mit einer jungen Frau, die von ihren Eltern kaum beachtet wird und sich nichts sehnlicher wünscht, als mit ihren eigenen Songs auf der Bühne zu stehen. Als sie schließlich auf Billy Dunne und seine Band The Six trifft, entsteht etwas, das das Publikum genauso in seinen Bann zieht wie die Band selbst. Aber eigentlich ist das nur der Ausgangspunkt. Dahinter steckt eine Geschichte über Leidenschaft, Erfolg, Abhängigkeit, Liebe und die Menschen, die unser Leben prägen und manchmal ohne, dass sie dauerhaft an unserer Seite bleiben.
Taylor Jenkins Reid ist für mich inzwischen eine Autorin, bei der ich gar nicht mehr lange überlege. Sie schafft es jedes Mal, Figuren zu erschaffen, die sich echt anfühlen. Menschen mit Ecken, Fehlern und Eigenschaften, die sie gleichzeitig sympathisch und schwierig machen. Bisher hat sie mich noch nie enttäuscht, und auch dieses Mal nicht.
Mit der Interviewform musste ich allerdings erst einmal warm werden und die ersten Seiten haben mich noch etwas ausgebremst. Aber dann hat es irgendwann Klick gemacht. Plötzlich hatte ich keine Buchseiten mehr vor mir, sondern eine aufwendig produzierte Musikdokumentation. Ich konnte mir jede Stimme vorstellen, jede Pause, jeden Blick. Das war richtig gut gemacht.
Daisy und Billy sind zwei Figuren, die man nicht einfach in eine Schublade stecken kann. Beide haben Narben aus ihrer Vergangenheit, beide mussten sich ihren Platz erkämpfen und beide wissen ziemlich genau, was sie wollen. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass sie nicht unverwundbar sind. Sie treffen kluge Entscheidungen und im nächsten Moment laufen sie sehenden Auges in die nächste Katastrophe. Vielleicht wirken sie gerade deshalb so echt.
Zwischen ihnen entsteht etwas, das sich schwer beschreiben lässt. Es ist Anziehung, Respekt, gegenseitiges Verständnis und gleichzeitig eine ständige Spannung. Nicht kitschig, nicht übertrieben, sondern einfach intensiv. Oft hatte ich das Gefühl, dass sie sich besser verstehen als sie sich selbst. Und genau das hat an manchen Stellen richtig wehgetan.
Der Drogenkonsum spielt in diesem Buch eine große Rolle und ehrlich gesagt hat mich das stellenweise ziemlich sprachlos gemacht. Es wird nichts romantisiert. Man erlebt hautnah, wie schnell Menschen abrutschen können und welchen Preis sie dafür bezahlen. Mehr als einmal habe ich mich gefragt, wie einige von ihnen das überhaupt überlebt haben.
Ein Satz hat sich dabei besonders festgesetzt:
"Es sind immer diejenigen, die einen nicht genug geliebt haben, die einem auch später noch schlaflose Nächte bereiten."
Das ist einer dieser Sätze, bei denen man kurz innehält, weil wahrscheinlich viele Menschen genau dieses Gefühl kennen.
Noch mehr berührt hat mich allerdings dieses Zitat:
"Man braucht jemanden in seinem Leben, von dem man weiß, dass er einen niemals in die falsche Richtung lenken wird. Man muss nicht immer einer Meinung mit ihm sein. Hin und wieder kann dieser Jemand einem auch das Herz brechen. Aber man braucht mindestens eine Person, die einem immer die Wahrheit sagen wird."
Ich musste diesen Satz tatsächlich zweimal lesen. Weil er so schlicht formuliert ist und trotzdem so viel aussagt. Jeder braucht einen Menschen, der ehrlich ist, auch wenn die Wahrheit manchmal unbequem ist. Jemanden, der nicht immer das sagt, was man hören möchte, sondern das, was man hören muss. Das ist unglaublich viel wert.
Was ich ebenfalls großartig fand, war die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Jeder erinnert sich anders an das, was passiert ist. Manche Aussagen widersprechen sich. Andere ergänzen sich. Zwischendurch fragt man sich schon, wer hier eigentlich die Wahrheit erzählt. Aber genau so funktionieren Erinnerungen doch. Zwei Menschen erleben denselben Moment und nehmen ihn völlig unterschiedlich wahr. Keiner muss deshalb lügen. Jeder trägt seine eigene Version mit sich herum. Und aus all diesen einzelnen Blickwinkeln entsteht nach und nach das große Ganze.
Wer denkt, dieses Buch dreht sich ausschließlich um Sex, Drogen und Rock'n'Roll, wird überrascht werden und ziemlich schnell merken, dass das ziemlich kurz gedacht ist. Natürlich gehören Ruhm, Exzesse und Musik dazu. Aber eigentlich erzählt diesed Buch
》von Selbstfindung
》von Verantwortung
》von Ehrgeiz.
》von Beziehungen & Freundschaft
》von Loyalität.
》Darum, welche Entscheidungen wir treffen und mit welchen wir leben müssen und von Menschen, die sich manchmal genau im richtigen und gleichzeitig im falschen Moment begegnen.
》Und darum, dass Erfolg nicht automatisch bedeutet, glücklich zu sein.
Ich habe dieses Buch am Ende mit einem Gefühl zugeschlagen, als hätte ich gerade die Geschichte einer echten Band gelesen. Fast musste ich mir noch einmal bewusst machen, dass Daisy Jones und The Six gar nicht existieren. Genau das zeigt für mich, wie gut Taylor Jenkins Reid schreibt. Sie erschafft Figuren, die sich anfühlen, als hätten sie wirklich gelebt.
Für mich war der Roman intensiv, emotional, manchmal schmerzhaft und voller Figuren, die mir noch eine ganze Weile im Kopf bleiben werden
2 Tage vor
4,5
Mehr als eine Bandgeschichte – ein Roman über Menschen, die füreinander bestimmt scheinen und doch ihren eigenen Weg ge
Es gibt Bücher, bei denen man schon nach wenigen Seiten weiß, dass sie mehr erzählen wollen als das, was auf den ersten Blick sichtbar ist. “Daisy Jones & The Six” beginnt mit einer jungen Frau, die von ihren Eltern kaum beachtet wird und sich nichts sehnlicher wünscht, als mit ihren eigenen Songs auf der Bühne zu stehen. Als sie schließlich auf Billy Dunne und seine Band The Six trifft, entsteht etwas, das das Publikum genauso in seinen Bann zieht wie die Band selbst. Aber eigentlich ist das nur der Ausgangspunkt. Dahinter steckt eine Geschichte über Leidenschaft, Erfolg, Abhängigkeit, Liebe und die Menschen, die unser Leben prägen und manchmal ohne, dass sie dauerhaft an unserer Seite bleiben.
Taylor Jenkins Reid ist für mich inzwischen eine Autorin, bei der ich gar nicht mehr lange überlege. Sie schafft es jedes Mal, Figuren zu erschaffen, die sich echt anfühlen. Menschen mit Ecken, Fehlern und Eigenschaften, die sie gleichzeitig sympathisch und schwierig machen. Bisher hat sie mich noch nie enttäuscht, und auch dieses Mal nicht.
Mit der Interviewform musste ich allerdings erst einmal warm werden und die ersten Seiten haben mich noch etwas ausgebremst. Aber dann hat es irgendwann Klick gemacht. Plötzlich hatte ich keine Buchseiten mehr vor mir, sondern eine aufwendig produzierte Musikdokumentation. Ich konnte mir jede Stimme vorstellen, jede Pause, jeden Blick. Das war richtig gut gemacht.
Daisy und Billy sind zwei Figuren, die man nicht einfach in eine Schublade stecken kann. Beide haben Narben aus ihrer Vergangenheit, beide mussten sich ihren Platz erkämpfen und beide wissen ziemlich genau, was sie wollen. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass sie nicht unverwundbar sind. Sie treffen kluge Entscheidungen und im nächsten Moment laufen sie sehenden Auges in die nächste Katastrophe. Vielleicht wirken sie gerade deshalb so echt.
Zwischen ihnen entsteht etwas, das sich schwer beschreiben lässt. Es ist Anziehung, Respekt, gegenseitiges Verständnis und gleichzeitig eine ständige Spannung. Nicht kitschig, nicht übertrieben, sondern einfach intensiv. Oft hatte ich das Gefühl, dass sie sich besser verstehen als sie sich selbst. Und genau das hat an manchen Stellen richtig wehgetan.
Der Drogenkonsum spielt in diesem Buch eine große Rolle und ehrlich gesagt hat mich das stellenweise ziemlich sprachlos gemacht. Es wird nichts romantisiert. Man erlebt hautnah, wie schnell Menschen abrutschen können und welchen Preis sie dafür bezahlen. Mehr als einmal habe ich mich gefragt, wie einige von ihnen das überhaupt überlebt haben.
Ein Satz hat sich dabei besonders festgesetzt:
"Es sind immer diejenigen, die einen nicht genug geliebt haben, die einem auch später noch schlaflose Nächte bereiten."
Das ist einer dieser Sätze, bei denen man kurz innehält, weil wahrscheinlich viele Menschen genau dieses Gefühl kennen.
Noch mehr berührt hat mich allerdings dieses Zitat:
"Man braucht jemanden in seinem Leben, von dem man weiß, dass er einen niemals in die falsche Richtung lenken wird. Man muss nicht immer einer Meinung mit ihm sein. Hin und wieder kann dieser Jemand einem auch das Herz brechen. Aber man braucht mindestens eine Person, die einem immer die Wahrheit sagen wird."
Ich musste diesen Satz tatsächlich zweimal lesen. Weil er so schlicht formuliert ist und trotzdem so viel aussagt. Jeder braucht einen Menschen, der ehrlich ist, auch wenn die Wahrheit manchmal unbequem ist. Jemanden, der nicht immer das sagt, was man hören möchte, sondern das, was man hören muss. Das ist unglaublich viel wert.
Was ich ebenfalls großartig fand, war die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Jeder erinnert sich anders an das, was passiert ist. Manche Aussagen widersprechen sich. Andere ergänzen sich. Zwischendurch fragt man sich schon, wer hier eigentlich die Wahrheit erzählt. Aber genau so funktionieren Erinnerungen doch. Zwei Menschen erleben denselben Moment und nehmen ihn völlig unterschiedlich wahr. Keiner muss deshalb lügen. Jeder trägt seine eigene Version mit sich herum. Und aus all diesen einzelnen Blickwinkeln entsteht nach und nach das große Ganze.
Wer denkt, dieses Buch dreht sich ausschließlich um Sex, Drogen und Rock'n'Roll, wird überrascht werden und ziemlich schnell merken, dass das ziemlich kurz gedacht ist. Natürlich gehören Ruhm, Exzesse und Musik dazu. Aber eigentlich erzählt diesed Buch
》von Selbstfindung
》von Verantwortung
》von Ehrgeiz.
》von Beziehungen & Freundschaft
》von Loyalität.
》Darum, welche Entscheidungen wir treffen und mit welchen wir leben müssen und von Menschen, die sich manchmal genau im richtigen und gleichzeitig im falschen Moment begegnen.
》Und darum, dass Erfolg nicht automatisch bedeutet, glücklich zu sein.
Ich habe dieses Buch am Ende mit einem Gefühl zugeschlagen, als hätte ich gerade die Geschichte einer echten Band gelesen. Fast musste ich mir noch einmal bewusst machen, dass Daisy Jones und The Six gar nicht existieren. Genau das zeigt für mich, wie gut Taylor Jenkins Reid schreibt. Sie erschafft Figuren, die sich anfühlen, als hätten sie wirklich gelebt.
Für mich war der Roman intensiv, emotional, manchmal schmerzhaft und voller Figuren, die mir noch eine ganze Weile im Kopf bleiben werden
Ein wunderbares Werk über eine fiktive Band, das zeigt, wie unterschiedlich eine Geschichte klingen kann.
"Daisy Jones & the Six" von Taylor Jenkins Reid ist mein erstes Buch der Autorin und wird sicherlich nicht das letzte sein.
Wir begleiten die gleichnamige, fiktive, aber realitätsnah gezeichnete Band und ihre einzelnen Mitglieder durch die Bandgeschichte.
Sex, Drugs '& Rock 'n Roll sind hier unverkennbare Motive.
Etwas, dass das Buch besonders gemacht hat, war auf alle Fälle die Erzählweise. Die Geschichte wird nicht im fortlaufenden Text erzählt, sondern als ein Interview wiedergegeben, bei dem neben den Bandmitgliedern auch Freunde, Produzenten, etc. zu Wort kommen.
Eindrucksvoll zeigt Taylor Jenkins Reid, dass die Art, wie eine Geschichte erzählt wird nicht selten eine Frage dessen ist, wer sie erlebt und darüber berichtet hat.
So kam es durchaus vor, dass dieselbe Situation aus den Mündern zweier Mitglieder der Band vollkommen unterschiedlich klangen.
Allerdings hat genau diese Form des Erzählens zunächst dazu geführt, dass ich etwas länger gebraucht habe, um in den Verlauf der Geschichte reinzufinden.
Sobald dies jedoch geschehen ist, war ich total drin und wollte gar nicht mehr aufhören.
Es war so interessant die Personen durch ihre Geschichte zu begleiten, mehr über ihr fiktives, aber doch spannendes Rockstarleben zu erfahren und hautnah dabei zu sein, egal ob beim Schreiben der Songs oder auf der Bühne.
Teilweise habe ich das Buch als Hörbuch gehört und fand das sogar noch besser! Denn im Hörbuch wird wirklich jeder der Interviewten von einem anderen Sprecher gesprochen. Einzig das auseinanderhalten der einzelnen Personen wird hierbei schwieriger, da man die Namen, anders als im Textformat, nicht mehr vorher liest.
Was würde ich jetzt nicht dafür geben ein Rockkonzert in den 1970er Jahren zu besuchen?
29. Apr. 2026
4,0
Ein wunderbares Werk über eine fiktive Band, das zeigt, wie unterschiedlich eine Geschichte klingen kann.
"Daisy Jones & the Six" von Taylor Jenkins Reid ist mein erstes Buch der Autorin und wird sicherlich nicht das letzte sein.
Wir begleiten die gleichnamige, fiktive, aber realitätsnah gezeichnete Band und ihre einzelnen Mitglieder durch die Bandgeschichte.
Sex, Drugs '& Rock 'n Roll sind hier unverkennbare Motive.
Etwas, dass das Buch besonders gemacht hat, war auf alle Fälle die Erzählweise. Die Geschichte wird nicht im fortlaufenden Text erzählt, sondern als ein Interview wiedergegeben, bei dem neben den Bandmitgliedern auch Freunde, Produzenten, etc. zu Wort kommen.
Eindrucksvoll zeigt Taylor Jenkins Reid, dass die Art, wie eine Geschichte erzählt wird nicht selten eine Frage dessen ist, wer sie erlebt und darüber berichtet hat.
So kam es durchaus vor, dass dieselbe Situation aus den Mündern zweier Mitglieder der Band vollkommen unterschiedlich klangen.
Allerdings hat genau diese Form des Erzählens zunächst dazu geführt, dass ich etwas länger gebraucht habe, um in den Verlauf der Geschichte reinzufinden.
Sobald dies jedoch geschehen ist, war ich total drin und wollte gar nicht mehr aufhören.
Es war so interessant die Personen durch ihre Geschichte zu begleiten, mehr über ihr fiktives, aber doch spannendes Rockstarleben zu erfahren und hautnah dabei zu sein, egal ob beim Schreiben der Songs oder auf der Bühne.
Teilweise habe ich das Buch als Hörbuch gehört und fand das sogar noch besser! Denn im Hörbuch wird wirklich jeder der Interviewten von einem anderen Sprecher gesprochen. Einzig das auseinanderhalten der einzelnen Personen wird hierbei schwieriger, da man die Namen, anders als im Textformat, nicht mehr vorher liest.
Was würde ich jetzt nicht dafür geben ein Rockkonzert in den 1970er Jahren zu besuchen?