Un romanzo trascinante, commovente, acceso a ogni pagina da una forza profonda e viva. Livia cattura il vento: a correre è la piú veloce, almeno fino al giorno in cui cade. Ha una famiglia allegra, una migliore amica, due occhi bellissimi, e tutti - proprio tutti - i desideri della sua età. Ma nel suo sguardo esiste un angolo cieco, un buio che la sera può diventare impenetrabile: piccole come spilli, le cose spariscono all'improvviso. Allora non le rimane che giocare d'anticipo, e prendersi tutto quello che può. Certo, ci vuole un po' di incoscienza (e molta attenzione) per imparare a vivere senza guardare. Ma possiamo sempre scegliere di non arrenderci, da adolescenti come da adulti.
Wie schrecklich muss es sein wenn man die Diagnose erhält in absehbarer Zeit zu erblinden! Und das auch noch als sehr junges Mädchen. Obwohl das Buch für mich sehr interressant klang fand ich zu der Protagonistin leider keinen so rechten Zugang.
27. Mai 2025
3,0
Wie schrecklich muss es sein wenn man die Diagnose erhält in absehbarer Zeit zu erblinden! Und das auch noch als sehr junges Mädchen. Obwohl das Buch für mich sehr interressant klang fand ich zu der Protagonistin leider keinen so rechten Zugang.
Livia ist ein Teenager, hat ein liebevolles Elternhaus, Freunde und ist erfolgreich beim Sport. Als eine Erkrankung bei ihr festgestellt wird, die zur Erblindung führt, müssen neue Prioritäten gesetzt werden. Das bisher recht unbeschwerte Leben wird immer schwieriger und ganz normale Alltagsdinge werden zur großen Herausforderung. Wir begleiten Livia dabei wie sie so lange wie möglich versucht weiter ein normaler Teenager zu sein, ihre Sehschwäche zu verstecken und sich ihren Ängsten irgendwann stellt.
Ein Jugendbuch mit schwierigem Inhalt. Es lässt sich aber sehr gut lesen. Livia war manchmal recht anstrengend aber als Teenager verbunden mit dieser Krankheit darf sie das auch sein. Interessant waren für mich auch der Krankheitsverlauf und wie Livia in den jeweiligen Abschnitten damit umgegangen ist. In einem Alter, in dem man einfach nur dazugehören will und die Gesundheit voraussetzt wird, ist es einfach nur unvorstellbar schwierig seinen Platz im Leben zu finden. Und genau das wird uns in diesem Roman nahegebracht.
4. Okt. 2024
4,0
Livia ist ein Teenager, hat ein liebevolles Elternhaus, Freunde und ist erfolgreich beim Sport. Als eine Erkrankung bei ihr festgestellt wird, die zur Erblindung führt, müssen neue Prioritäten gesetzt werden. Das bisher recht unbeschwerte Leben wird immer schwieriger und ganz normale Alltagsdinge werden zur großen Herausforderung. Wir begleiten Livia dabei wie sie so lange wie möglich versucht weiter ein normaler Teenager zu sein, ihre Sehschwäche zu verstecken und sich ihren Ängsten irgendwann stellt.
Ein Jugendbuch mit schwierigem Inhalt. Es lässt sich aber sehr gut lesen. Livia war manchmal recht anstrengend aber als Teenager verbunden mit dieser Krankheit darf sie das auch sein. Interessant waren für mich auch der Krankheitsverlauf und wie Livia in den jeweiligen Abschnitten damit umgegangen ist. In einem Alter, in dem man einfach nur dazugehören will und die Gesundheit voraussetzt wird, ist es einfach nur unvorstellbar schwierig seinen Platz im Leben zu finden. Und genau das wird uns in diesem Roman nahegebracht.
Eine emotionale Geschichte über den Umgang mit einer vernichtenden Diagnose in jungen Jahren! 🐢✨🌜
Die Erzählerstimme gehört Livia, einem jungen Leichtathletik-Talent in Rom. Zu Hause wartet eine ganz normale Familie, die sie unterstützt und zu allen Wettkämpfen begleitet. Bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem sie nach einem Sturz erfährt, dass sie von einer degenerativen Augenerkrankung betroffen ist. Livias Diagnose ist ernst: Sie leidet frühzeitig an einer Retinitis pigmentosa, was einem fortschreitenden Urteil zur Erblindung gleichkommt. Ihre erste Reaktion ist die völlige Ablehnung ihrer Situation. Sie versucht mit aller Kraft, so zu tun, als könnte sie noch gut sehen: Sie probiert heimlich die Kontaktlinsen einer Freundin aus und stürzt sich in riskante Situationen, nur um normal zu erscheinen.
Die Tage vergehen mit einem Streich nach dem anderen, und Livia wird erwachsen. Sie ist kein wehrloses Kind mehr, sondern eine Jugendliche mit all den dazugehörigen Problemen: die erste Liebe, der Schulalltag, Ausflüge, Partys. Livia kann nicht länger vortäuschen, sie muss sich helfen lassen. In einem auf Behinderungen spezialisierten Zentrum lernt sie Emilio kennen, den Tutor, der ihr hilft, in der Dunkelheit, die sie mittlerweile völlig umhüllt, Ordnung und Licht zu finden.
In den Kapiteln, die durch negative Dioptrienwerte (-2, -6, -8...) gekennzeichnet sind, fällt es auf, dass man es mit einer Jugendlichen zu tun hat, die zwar wie alle Teenager von einer getriebenen Unruhe geplagt ist, sich jedoch nicht im Selbstmitleid suhlt. Stattdessen zeigt sie einen enormen Wunsch nach Autonomie und "Normalität". Eine moderne und authentische Jugendliche, die mit schnell ans Herz gewachsen ist und in der ich mich ein Stück weit wiedererkannt habe.
„Die Nacht der Schildkröten“ ist der Debütroman der Dreißigjährigen Römerin Greta Olivo, die mich mit ihrem klaren, inspirierenden Schreibstil von ihrer Geschichte überzeugt hat, die ein hohes emotionales Mitfühlpotential bereithält, auch wenn mich das Ende eher unzufrieden gestimmt hat.
Ein Lichtstrahl am Literaturhimmel - danke Greta Olivo!
19. Sept. 2024
4,0
Eine emotionale Geschichte über den Umgang mit einer vernichtenden Diagnose in jungen Jahren! 🐢✨🌜
Die Erzählerstimme gehört Livia, einem jungen Leichtathletik-Talent in Rom. Zu Hause wartet eine ganz normale Familie, die sie unterstützt und zu allen Wettkämpfen begleitet. Bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem sie nach einem Sturz erfährt, dass sie von einer degenerativen Augenerkrankung betroffen ist. Livias Diagnose ist ernst: Sie leidet frühzeitig an einer Retinitis pigmentosa, was einem fortschreitenden Urteil zur Erblindung gleichkommt. Ihre erste Reaktion ist die völlige Ablehnung ihrer Situation. Sie versucht mit aller Kraft, so zu tun, als könnte sie noch gut sehen: Sie probiert heimlich die Kontaktlinsen einer Freundin aus und stürzt sich in riskante Situationen, nur um normal zu erscheinen.
Die Tage vergehen mit einem Streich nach dem anderen, und Livia wird erwachsen. Sie ist kein wehrloses Kind mehr, sondern eine Jugendliche mit all den dazugehörigen Problemen: die erste Liebe, der Schulalltag, Ausflüge, Partys. Livia kann nicht länger vortäuschen, sie muss sich helfen lassen. In einem auf Behinderungen spezialisierten Zentrum lernt sie Emilio kennen, den Tutor, der ihr hilft, in der Dunkelheit, die sie mittlerweile völlig umhüllt, Ordnung und Licht zu finden.
In den Kapiteln, die durch negative Dioptrienwerte (-2, -6, -8...) gekennzeichnet sind, fällt es auf, dass man es mit einer Jugendlichen zu tun hat, die zwar wie alle Teenager von einer getriebenen Unruhe geplagt ist, sich jedoch nicht im Selbstmitleid suhlt. Stattdessen zeigt sie einen enormen Wunsch nach Autonomie und "Normalität". Eine moderne und authentische Jugendliche, die mit schnell ans Herz gewachsen ist und in der ich mich ein Stück weit wiedererkannt habe.
„Die Nacht der Schildkröten“ ist der Debütroman der Dreißigjährigen Römerin Greta Olivo, die mich mit ihrem klaren, inspirierenden Schreibstil von ihrer Geschichte überzeugt hat, die ein hohes emotionales Mitfühlpotential bereithält, auch wenn mich das Ende eher unzufrieden gestimmt hat.
Ein Lichtstrahl am Literaturhimmel - danke Greta Olivo!