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Über das Buch

Von der Autorin der Outline-Trilogie: Ein meisterhafter Sommerroman über weibliches Schicksal und männliches Privileg

Eine Frau lädt einen berühmten Maler in ihr Haus in einer abgelegenen Küstenregion ein. Es ist ein erdrückend heißer Sommer, und sie hofft, sein künstlerischer Blick werde das Geheimnis ihres Lebens und ihrer Landschaft lüften. Nur kommt es ganz anders. Denn nicht nur weigert er sich, sie zu malen, er meidet sie geradezu, scheint sie regelrecht vorzuführen in ihrer Bedürftigkeit. Und verbündet sich unterdessen mit ihrem Mann, und nähert er sich nicht auch ihrer Tochter an? (Deren Schönheit und Jugend sie nicht gleichgültig lassen.) Was soll sie tun? Sich kampflos ergeben? Oder versuchen, auch gegen ihre zum Leben erwachten Dämonen anzukämpfen und ihren Willen durchzusetzen?

Ein atmosphärisch hoch entzündliches Kammerspiel, virtuos beobachtet von einer der wichtigsten literarischen Stimmen unserer Zeit. Für Fans von Deborah Levy, Ali Smith und Sheila Heti.

Editionen (3)

ISBN9788727366609
VerlagSaga Egmont
Erscheinungsdatum26.06.26

Rezensionen & Bewertungen

31 Bewertungen

7 Rezensionen

3,5

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  • katjuschka
    katjuschka

    32 Follower

    4,0

    Wenn man in der Geschichte drin ist, dann hört man nicht auf zu lesen. Gut beschriebenes Setting, das einen selbst zur Ruhe kommen lässt. Eine Geschichte, die einen mit tollen Denkanstößen mit nimmt und zufriedenstellend endet. M., ich habe mitgefühlt.

    21. Jan. 2023

  • lena.louiese
    lena.louiese

    3 Follower

    3,0

    schwierig

    drei sterne sind es nur geworden, weil die stimmung im buch mich punktuell so bedrückt hat, dass ich als als unangenehm empfand. letztendlich ist es was positives wenn emotionen auf den leser übertragen werden, und so sei bitte doch immer ein halber stern gedanklich ergänzt. das dünne buch lässt sich gut, jedoch nicht unbedingt an einem stück erträglich lesen. erinnerungswürdiger satz: "doch jetzt hielt er still, und mir wurde klar, dass eine bestimmte art von stillhallten die vollendete form von bewegung ist."

    20. Feb. 2024

  • buchwoerter
    buchwoerter

    83 Follower

    3,0

    • DER ANDERE ORT • Dieses Kammerspiel lässt mich sehr fragend zurück. Es ist mir wirklich sehr schwer gefallen in die Handlung einzusteigen. Als ich so gerade richtig drin war, war das schmale Buch schon zu Ende. In einem langen Monolog bzw. Brief reflektiert M. einen Teil ihres Lebens. Vor allem der Besuch des Künstler Ls in die abgelegene englische Küstenregion nimmt einen Großteil der Handlung ein. Denn M. hat sich die Beherbergung des von ihr gefeierten Künstlers ganz anders vorgestellt. Er meidet sie und malen möchte er sie auch nicht. Der Roman ist ein langer Monolog an den bis zum Schluss unbekannt bleibenden Jeffers. M. berichtet ihm einige wenige Stationen ihres Lebens. Sie beschreibt die vergangenen Jahre beginnend mit ihrer Trennung vom ersten Ehemann. Auf der Suche nach ihrer Selbst entdeckt sie in der Kunst Ls Antworten. Was genau sie in seinen Landschaftsbildern sieht, wird nicht beschrieben. Der Einstieg in das Kammerspiel war für mich sehr schleppend, aufgrund des Schreibstils und den fremd bleibenden Charaktere. Obwohl M. haarklein Situationen beschreibt ist sie für mich bis zum Schluss ein Rätsel. „Ein anderer Ort“ ist eine Hommage an „Lorenzo in Taos“ - was ich ausgiebig gegoogelt und die Hintergründe etwas analysiert habe (lohnt sich). Dennoch bin ich mit diesem komplizierten Geflecht aus Beziehungen, Kunst und Selbstfindung nicht warm geworden.

    30. Okt. 2022

3 von 7 Rezensionen

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