Por el autor del bestseller internacional El Alquimista.Veronika es una joven completamente normal. Es guapa, no le faltan pretendientes y tiene un buen trabajo. Su vida transcurre sin mayores sobresaltos, sin grandes alegrías ni grandes tristezas. Pero no es feliz. Por eso, una mañana de noviembre, Veronika decide acabar con su vida.Basado en hechos reales de la vida del autor, Veronika decide morir se cuestiona el significado de la locura y celebra a los individuos que no encajan en los patrones que la sociedad considera normales. Coelho hace un retrato audaz e iluminador de una joven que se encuentra en la encrucijada de la desesperación y la liberación, a la vez que una apreciación poética y exuberante de que cada día es una nueva oportunidad.'El riesgo de una aventura vale mil días de bienestar y confort.'
Das Buch regt wirklich zum nachdenken an und die Message dahinter war total toll. Das Leben ist wertvoll, gerade weil es begrenzt ist und man sollte den Mut haben, es wirklich zu leben. Außerdem behandelt es die „Verrücktheit“ die jede Person ins sich trägt und die genauso zum Leben und Charakter dazu gehört.
Die Handlung hat mir super gefallen, aber es hat sich manchmal wie ein Gedankenexperiment angefühlt und war mir an vielen Stellen zu philosophisch. Ich habe schon ein paar Bücher von Paulo Coelho gelesen, daher bin ich eigentlich seinen Schreibstil gewohnt, aber hier war es mir tatsächlich etwas „zu viel“. Dennoch ein tolles, wichtiges Buch! 😊
31. März 2026
3,0
„Das Leben ist immer einen Versuch wert.“
Das Buch regt wirklich zum nachdenken an und die Message dahinter war total toll. Das Leben ist wertvoll, gerade weil es begrenzt ist und man sollte den Mut haben, es wirklich zu leben. Außerdem behandelt es die „Verrücktheit“ die jede Person ins sich trägt und die genauso zum Leben und Charakter dazu gehört.
Die Handlung hat mir super gefallen, aber es hat sich manchmal wie ein Gedankenexperiment angefühlt und war mir an vielen Stellen zu philosophisch. Ich habe schon ein paar Bücher von Paulo Coelho gelesen, daher bin ich eigentlich seinen Schreibstil gewohnt, aber hier war es mir tatsächlich etwas „zu viel“. Dennoch ein tolles, wichtiges Buch! 😊
Das war mein erstes Buch des Autors und ich bin unentschlossen, wie ich es finde:
Veronika versucht sich das Leben zu nehmen, findet aber über Unwege ins Leben zurück.
Das Buch hat sehr spannend angefangen und ich habe gut in die Geschichte reingefunden. Mir war auch direkt klar, warum die Bücher des Autors so beliebt sind und es ein Versehen meinerseits ist, dass ich noch nichts von ihm gelesen habe.
Allerdings habe ich im weiteren Verlauf etwas den Anschluss an den Plot verloren. Die Wechsel zwischen Veronikas Geschichte und den Geschichten der Mitpatienten in der Klinik waren etwas plötzlich und spätestens, als es dann im weitesten Sinne um das Weltall usw. ging, war ich etwas raus. Die Geschichte hätte mir persönlich besser gefallen, wäre sie weniger „fantastisch“ gewesen.
Aber die grundsätzliche Idee, der Plottwist, die Aussagekraft und das Ende haben mir insgesamt dann doch sehr gut gefallen.
Macht Euch am besten ein eigenes Bild!
3,5/5⭐️⭐️⭐️
2. März 2025
3,5
Ungewöhnlich
Das war mein erstes Buch des Autors und ich bin unentschlossen, wie ich es finde:
Veronika versucht sich das Leben zu nehmen, findet aber über Unwege ins Leben zurück.
Das Buch hat sehr spannend angefangen und ich habe gut in die Geschichte reingefunden. Mir war auch direkt klar, warum die Bücher des Autors so beliebt sind und es ein Versehen meinerseits ist, dass ich noch nichts von ihm gelesen habe.
Allerdings habe ich im weiteren Verlauf etwas den Anschluss an den Plot verloren. Die Wechsel zwischen Veronikas Geschichte und den Geschichten der Mitpatienten in der Klinik waren etwas plötzlich und spätestens, als es dann im weitesten Sinne um das Weltall usw. ging, war ich etwas raus. Die Geschichte hätte mir persönlich besser gefallen, wäre sie weniger „fantastisch“ gewesen.
Aber die grundsätzliche Idee, der Plottwist, die Aussagekraft und das Ende haben mir insgesamt dann doch sehr gut gefallen.
Macht Euch am besten ein eigenes Bild!
3,5/5⭐️⭐️⭐️
Ein Buch, das weh tut, nachdenklich macht und am Ende trotzdem Hoffnung hinterlässt.
Mögliche Mini-Spoiler enthalten!
Nach Der Alchimist wollte ich mehr von Paulo Coelho lesen. Als ich erfahren habe, dass er hier eigene Erfahrungen aus psychiatrischen Einrichtungen verarbeitet, musste ich das Buch einfach lesen.
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen und trotzdem immer wieder Pausen gebraucht. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat. Eher weil es mich an manchen Stellen so direkt getroffen hat, dass ich erst einmal durchatmen musste. Schon früh hatte ich das Gefühl, dass es hier nicht ums Sterben geht. Für mich ging es die ganze Zeit um das Leben. Um die Frage, warum wir leben, wann wir aufgehört haben, auf uns selbst zu hören, und warum so viele Menschen irgendwann anfangen, nur noch zu funktionieren.
Besonders die Gedanken über die Gleichförmigkeit des Lebens haben mich beschäftigt. Arbeiten, Erwartungen erfüllen, vernünftig sein, weitermachen. Das Buch stellt immer wieder die Frage, ob das wirklich alles sein kann. Und genau diese Gedanken haben mich oft nicht losgelassen.
Was ich sehr mochte! Die Geschichte gehört nicht nur Veronika. Auch Eduard, Mari und Dr. Igor bekommen ihren Platz. Dadurch entsteht das Gefühl, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte mit sich herumträgt. Seine eigenen Verletzungen, Ängste, Wünsche und verpassten Chancen.
Eduard ist mir besonders ans Herz gewachsen. Seine Geschichte hat mich von allen am meisten berührt. Vielleicht, weil ich vieles nachvollziehen konnte. Das Gefühl, sich selbst irgendwo auf dem Weg verloren zu haben. Gegen Ende tat es stellenweise richtig weh weiterzulesen, weil ich so sehr mit ihm mitgefühlt habe. Auch Mari ging mir unglaublich nahe. Vor allem ihr Brief an die Bruderschaft. Dieser Wunsch, endlich das eigene Leben zu leben und nicht nur das Leben, das andere für richtig halten, hat mich tief getroffen.
Überhaupt stecken in diesem Buch so viele Gedanken, die noch lange nachhallen. Die Frage nach Normalität. Die Idee, dass Bitterkeit entsteht, wenn Menschen gegen ihre eigene Natur leben. Der Mut, anders zu sein, obwohl man weiß, dass man dafür nicht immer verstanden wird. Dazu kommt die Musik, die sich durch die ganze Geschichte zieht. Veronikas Klavier war für mich wie ein Lichtblick zwischen all den schweren Gedanken. Etwas Tröstliches. Etwas Heilendes.
Je weiter ich gelesen habe, desto stärker hat mich das Buch mitgenommen. Die zweite Hälfte hat mich emotional deutlich mehr getroffen als der Anfang. Es gab Stellen, die wehgetan haben. Stellen, bei denen ich schlucken musste. Und gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass zwischen all dem Schmerz auch etwas Hoffnungsvolles steckt.
Für mich ist dieses Buch eine Erinnerung daran, dass wir nur dieses eine Leben haben. Dass wir nicht darauf warten sollten, irgendwann anzufangen zu leben. Und dass es Mut braucht, den eigenen Weg zu gehen, wenn er nicht dem entspricht, was andere von uns erwarten.
Veronika beschließt zu sterben war für mich kein Wohlfühlbuch. Es war schwer, manchmal unbequem und an einigen Stellen sogar schmerzhaft. Aber genau deshalb wird es mir so lange im Gedächtnis bleiben. Es hat mich getroffen. Es hat mich aufgewühlt. Und irgendwie hat es am Ende auch ein kleines Stück geheilt.
5. Juni 2026
4,0
Ein Buch, das weh tut, nachdenklich macht und am Ende trotzdem Hoffnung hinterlässt.
Mögliche Mini-Spoiler enthalten!
Nach Der Alchimist wollte ich mehr von Paulo Coelho lesen. Als ich erfahren habe, dass er hier eigene Erfahrungen aus psychiatrischen Einrichtungen verarbeitet, musste ich das Buch einfach lesen.
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen und trotzdem immer wieder Pausen gebraucht. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat. Eher weil es mich an manchen Stellen so direkt getroffen hat, dass ich erst einmal durchatmen musste. Schon früh hatte ich das Gefühl, dass es hier nicht ums Sterben geht. Für mich ging es die ganze Zeit um das Leben. Um die Frage, warum wir leben, wann wir aufgehört haben, auf uns selbst zu hören, und warum so viele Menschen irgendwann anfangen, nur noch zu funktionieren.
Besonders die Gedanken über die Gleichförmigkeit des Lebens haben mich beschäftigt. Arbeiten, Erwartungen erfüllen, vernünftig sein, weitermachen. Das Buch stellt immer wieder die Frage, ob das wirklich alles sein kann. Und genau diese Gedanken haben mich oft nicht losgelassen.
Was ich sehr mochte! Die Geschichte gehört nicht nur Veronika. Auch Eduard, Mari und Dr. Igor bekommen ihren Platz. Dadurch entsteht das Gefühl, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte mit sich herumträgt. Seine eigenen Verletzungen, Ängste, Wünsche und verpassten Chancen.
Eduard ist mir besonders ans Herz gewachsen. Seine Geschichte hat mich von allen am meisten berührt. Vielleicht, weil ich vieles nachvollziehen konnte. Das Gefühl, sich selbst irgendwo auf dem Weg verloren zu haben. Gegen Ende tat es stellenweise richtig weh weiterzulesen, weil ich so sehr mit ihm mitgefühlt habe. Auch Mari ging mir unglaublich nahe. Vor allem ihr Brief an die Bruderschaft. Dieser Wunsch, endlich das eigene Leben zu leben und nicht nur das Leben, das andere für richtig halten, hat mich tief getroffen.
Überhaupt stecken in diesem Buch so viele Gedanken, die noch lange nachhallen. Die Frage nach Normalität. Die Idee, dass Bitterkeit entsteht, wenn Menschen gegen ihre eigene Natur leben. Der Mut, anders zu sein, obwohl man weiß, dass man dafür nicht immer verstanden wird. Dazu kommt die Musik, die sich durch die ganze Geschichte zieht. Veronikas Klavier war für mich wie ein Lichtblick zwischen all den schweren Gedanken. Etwas Tröstliches. Etwas Heilendes.
Je weiter ich gelesen habe, desto stärker hat mich das Buch mitgenommen. Die zweite Hälfte hat mich emotional deutlich mehr getroffen als der Anfang. Es gab Stellen, die wehgetan haben. Stellen, bei denen ich schlucken musste. Und gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass zwischen all dem Schmerz auch etwas Hoffnungsvolles steckt.
Für mich ist dieses Buch eine Erinnerung daran, dass wir nur dieses eine Leben haben. Dass wir nicht darauf warten sollten, irgendwann anzufangen zu leben. Und dass es Mut braucht, den eigenen Weg zu gehen, wenn er nicht dem entspricht, was andere von uns erwarten.
Veronika beschließt zu sterben war für mich kein Wohlfühlbuch. Es war schwer, manchmal unbequem und an einigen Stellen sogar schmerzhaft. Aber genau deshalb wird es mir so lange im Gedächtnis bleiben. Es hat mich getroffen. Es hat mich aufgewühlt. Und irgendwie hat es am Ende auch ein kleines Stück geheilt.
Ich finde die Formulierung, dass die Liebe seiner Eltern fast sein Leben zerstört hätte irreführend. Es war ja nicht ihre Liebe, sondern ihr Egoismus, sich selbst in ihm verwirklichen zu wollen und ihm ihre Wünsche aufzuzwingen, anstatt ihn überhaupt verstehen zu wollen oder zuzuhören :/