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Mrs. Dalloway

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Über das Buch

20. yüzyilin en etkileyici, devrim niteligindeki sanat eserlerinden biri. SMICHAEL CUNNINGHAM



Modernist edebiyatin en önemli isimlerinden biri olan Virginia Woolfun basyapiti sayilan Mrs. Dalloway zaman, bilinc ve bireyin ic dünyasi üzerine cesur bir kesif. Woolfun yenilikci anlatim tekniklerinin ve derin insani sezgilerinin ustalikla harmanlandigi bir eser.

Bir yaz sabahi, Londra sokaklarinda yankilanan saat zili, Clarissa Dallowayi bir günün icindeki binlerce anin karmasasina cagirir. Partisinin hazirliklarina dalmis olan Clarissa, anilarla ve bugünün getirdigi düsüncelerle bogusur. Gecmis sevgiler, hayatinin secimleri ve zamanin kacinilmaz akisi, bir kadinin yasamina sigabilecek tüm duygulari ve düsünceleri bir günde gözler önüne serer.

Woolfun bu basyapiti, insan zihninin karmasikligini, bireysel yalnizligi ve toplumun celiskilerini bilincakisindan tasan bir dille kesfe cikar. Mrs. Dalloway, sadece bir kadinin bir gününe odaklanmaz; ayni zamanda hayat, ölüm, ask ve zamanin dogasina dair evrensel bir meditasyondur. Woolfun bu zamansiz eseri, her okuyucuyu kendi yasamina, gecmisine ve secimlerine bir ayna tutmaya davet eder.

Editionen (18)

ISBN9786052655221
VerlagIthaki Yayinlari
Erscheinungsdatum01.02.25
Seitenzahl344

Rezensionen & Bewertungen

336 Bewertungen

61 Rezensionen

3,4

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  • nerdlator
    nerdlator

    50 Follower

    3,0

    Oszillierend zwischen 5 und 1 Sternen, entweder oder, kein Zwischendrin.

    10. Feb. 2025

  • 3,5

    Heute möchte ich euch das Buch „Mrs. Dalloway“ von Virginia Woolf, erschienen im Jahre 1925, vorstellen. Die deutsche Übersetzung stammt von Hannelore Eisenhofer. Es handelt sich hierbei um den zweiten experimentellen Roman der Autorin. Der Roman erzählt einen einzigen Tag im Leben von Clarissa Dalloway, einer Londoner Gesellschaftsdame, die eine Abendgesellschaft vorbereitet. Während sie über ihre Vergangenheit, verpasste Chancen und die Vergänglichkeit des Lebens nachdenkt, werden parallele Geschichten wie die des traumatisierten Kriegsveteranen Septimus Warren Smith eingeflochten. Die Handlung bietet einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt der Charaktere und thematisiert Fragen von Identität, Liebe und der Suche nach Sinn. Der Schreibstil der Autorin ist geprägt vom Bewusstseinsstrom (stream of consciousness), der die inneren Gedanken und Empfindungen der Figuren in assoziativen, oft verschachtelten Sätzen wiedergibt. Dadurch wird der Leser direkt in die subjektive Wahrnehmung der Charaktere hineingezogen. Die Handlung folgt weniger einem linearen Erzählfluss, sondern entwickelt sich in Momentaufnahmen, die durch Reflexionen und Erinnerungen ergänzt werden. Ihr Stil verleiht dem Werk eine fast traumartige Qualität und hebt die alltäglichen Ereignisse in eine universelle Dimension. Figuren wie Clarissa Dalloway und Septimus Warren Smith sind komplex und vielschichtig dargestellt, dabei musste ich feststellen, dass ich mich teilweise mit Septimus Warren Smith vergleichen konnte. Septimus war meine Lieblingsfigur in diesem Roman, denn durch ihn wurde eine düstere Reflexion über Vergänglichkeit und Trauma gegeben, welche sehr bedrückend wirken kann. Das Buch ist ein Meisterwerk der Moderne, kann aber je nach Lesertyp herausfordernd sein. Ich empfand die erste Hälfte als schwer zugänglich, da ich durch die verschachtelten Sätze nicht wirklich in die Handlung kam und mich wirklich schwertat. Der Roman ist übrigens eines der ersten Beispiele für die Technik des Bewusstseinsstroms, die Woolf weiterentwickelte. Außerdem erschuf die Autorin die beiden Figuren Clarissa und Septimus bewusst als Gegensätze – Clarissa steht für das Überleben und das Festhalten am Leben, während Septimus das Trauma und die Unfähigkeit, weiterzuleben, repräsentiert. Das Buch ist sowohl ein literarisches Experiment als auch eine scharfe Reflexion der Gesellschaft und Psyche der 1920er Jahre. Dadurch, dass ich anfangs nur schwer folgen konnte, vergebe ich dem Buch 3,5 von 5 Sternen. ✨️

    13. Jan. 2025

  • flaminguin.books
    flaminguin.books

    260 Follower

    4,0

    Recht zäh, aber klug gesponnene Geschichte.

    Unser Klassiker des Monats entführte uns im Februar in die gehobene Gesellschaft des letzten Jahrhunderts in Großbritannien. Am Anfang war ich nicht sonderlich begeistert, amer mit der Zeit habe ich den Zeitgeist und die Komplexität des Buches zu schätzen gelernt. Wir lernen verschiedene Personen, Beziehungen und Probleme kennen. Viele innere, äußere und zwischenmenschliche Konflikte. So manches Drama und auch Gossip. Fäden, die nebenher laufen und irgendwann zueinander finden. Und schließlich erlaubt man sich auch selbst zu urteilen und merkt, dass es einen ebensowenig zusteht. Dennoch war es ziemlich schwierig in das Buch zu kommen, die ersten 30 Seiten haben mich wirklich nicht gut fesseln können. Die Neugier hat mich erst spät in Beschlag genommen. Aber ich bin froh es nicht abgebrochen zu haben. Sprachlich wunderschön, aber in meiner Übersetzung waren die Übergänge zwischen den verschiedenen Charakteren so fließend, dass ich oft aufpassen musste in wessen Geschichte ich mich gerade befand. Das war recht verwirrend.

    Recht zäh, aber klug gesponnene Geschichte.

    3. Juni 2025

3 von 61 Rezensionen

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