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beendet am: 18.04.26 Sprache: Englisch < Nach langen Jahren der Belagerung und dem ersehnten Sieg über Troja zieht es König Odysseus zurück in die griechische Heimat. Doch die Überfahrt gestaltet sich gefahrenreich. Sie stellt die Einfallsgabe des ebenso klugen wie phantasievollen Helden in zahlreichen populär gewordenen Episoden auf eine harte Probe: Um sich aus der Gefangenschaft des Zyklopen Polyphem zu befreien, nennt sich Odysseus »Niemand« und sticht dem Riesen sein einziges Auge aus. Den Gesängen der Sirenen widersteht der umsichtige König, indem er die Ohren seiner Gefährten mit Wachs verklebt und sich selbst an den Schiffsmast fesseln läßt. Mit den Seeungeheuern Skylla und Charybdis lauern bereits die nächsten Bedrohungen. Auf einem Floß kehrt Odysseus schließlich als einzig Überlebender nach Ithaka zurück und tötet in einem beispiellosen Rachefeldzug die aufdringlichen Freier seiner Frau Penelope > Wie bei den anderen Stoffgebundenen Klassikern des Penguin Verlags, bekommt der Leser auch hier viel Hintergrundinformationen zu der Sage und den Charakteren, sowie Homer und der Zeit, aus welcher er stammt. Das Buch ist auch wieder wunderschön anzusehen und damit auch eine Freude zu lesen. Die Odyssey selbst ist keine lineare Erzählung der Ereignisse, die Odysseus erlebt. Sie fängt mit Telemachus, Odysseus Sohn, Aufbruch aus dem Palast an, um Kameraden seines Vaters aufzusuchen und mögliche Informationen über seinen Verbleib zu erhalten. Odysseus wird in einem späteren Kapitel mit seinem Floß an Land gespült und erzählt in dem Königreich, in welchem er strandet, mit Hilfe von Rückblicken über seine Erlebnisse der letzen zehn Jahre. Zwischendurch werden immer wieder Szenen aus dem Palast und aus Telemachus Reise erzählt, wodurch die Handlung vielschichtig und spannend bleibt. Als Odysseus dann endlich getarnt zurück nach Ithaka kommt, läuft die Erzählung auf ihren Höhepunkt zu. Dieser ist die Hinrichtung der Freier Penelopes. Danach kommt es zu einer glücklichen Vereinigung der Familie und den Folgen der Taten, welche friedlich gelöst werden können. Die Übersetzung ist hier sehr gut gelungen und es wurden einige der typischen Wiederholungen von Phrasen angepasst und im weitesten Sinne übersetzt. Dadurch ist der Lesefluss sehr angenehm gewesen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht diese Erzählung zu lesen. Die Vorahnungen, die immer wieder eingebaut waren, haben es auch sehr unterhaltsam gemacht. Auch waren die Charaktere übersichtlicher als in der Iliad, da hier nur eine Auswahl immer wieder vorgekommen ist und nicht so unendlich viele, wie in der Iliad. Dadurch konnten diese auch mehr Tiefe bekommen und als Leser konnte ich gut mit einigen mitfühlen. Auch schön fand ich, dass einige der Helden aus der Iliad hier in der Unterwelt wieder aufgetaucht sind und man so als Leser über ihr Schicksal ins Bilde gesetzt wurde. Allgemein war es eine sehr unterhaltsame Erzählung, die ich absolut empfehlen kann!
2. Mai 2026
beendet am: 18.04.26 Sprache: Englisch < Nach langen Jahren der Belagerung und dem ersehnten Sieg über Troja zieht es König Odysseus zurück in die griechische Heimat. Doch die Überfahrt gestaltet sich gefahrenreich. Sie stellt die Einfallsgabe des ebenso klugen wie phantasievollen Helden in zahlreichen populär gewordenen Episoden auf eine harte Probe: Um sich aus der Gefangenschaft des Zyklopen Polyphem zu befreien, nennt sich Odysseus »Niemand« und sticht dem Riesen sein einziges Auge aus. Den Gesängen der Sirenen widersteht der umsichtige König, indem er die Ohren seiner Gefährten mit Wachs verklebt und sich selbst an den Schiffsmast fesseln läßt. Mit den Seeungeheuern Skylla und Charybdis lauern bereits die nächsten Bedrohungen. Auf einem Floß kehrt Odysseus schließlich als einzig Überlebender nach Ithaka zurück und tötet in einem beispiellosen Rachefeldzug die aufdringlichen Freier seiner Frau Penelope > Wie bei den anderen Stoffgebundenen Klassikern des Penguin Verlags, bekommt der Leser auch hier viel Hintergrundinformationen zu der Sage und den Charakteren, sowie Homer und der Zeit, aus welcher er stammt. Das Buch ist auch wieder wunderschön anzusehen und damit auch eine Freude zu lesen. Die Odyssey selbst ist keine lineare Erzählung der Ereignisse, die Odysseus erlebt. Sie fängt mit Telemachus, Odysseus Sohn, Aufbruch aus dem Palast an, um Kameraden seines Vaters aufzusuchen und mögliche Informationen über seinen Verbleib zu erhalten. Odysseus wird in einem späteren Kapitel mit seinem Floß an Land gespült und erzählt in dem Königreich, in welchem er strandet, mit Hilfe von Rückblicken über seine Erlebnisse der letzen zehn Jahre. Zwischendurch werden immer wieder Szenen aus dem Palast und aus Telemachus Reise erzählt, wodurch die Handlung vielschichtig und spannend bleibt. Als Odysseus dann endlich getarnt zurück nach Ithaka kommt, läuft die Erzählung auf ihren Höhepunkt zu. Dieser ist die Hinrichtung der Freier Penelopes. Danach kommt es zu einer glücklichen Vereinigung der Familie und den Folgen der Taten, welche friedlich gelöst werden können. Die Übersetzung ist hier sehr gut gelungen und es wurden einige der typischen Wiederholungen von Phrasen angepasst und im weitesten Sinne übersetzt. Dadurch ist der Lesefluss sehr angenehm gewesen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht diese Erzählung zu lesen. Die Vorahnungen, die immer wieder eingebaut waren, haben es auch sehr unterhaltsam gemacht. Auch waren die Charaktere übersichtlicher als in der Iliad, da hier nur eine Auswahl immer wieder vorgekommen ist und nicht so unendlich viele, wie in der Iliad. Dadurch konnten diese auch mehr Tiefe bekommen und als Leser konnte ich gut mit einigen mitfühlen. Auch schön fand ich, dass einige der Helden aus der Iliad hier in der Unterwelt wieder aufgetaucht sind und man so als Leser über ihr Schicksal ins Bilde gesetzt wurde. Allgemein war es eine sehr unterhaltsame Erzählung, die ich absolut empfehlen kann!
2. Mai 2026






