Blick ins Buch

Romane

Geisterbahn

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Über das Buch

"Fast ein Jahrhundert umspannt der Bogen dieses Romans, mit dem Ursula Krechel fortsetzt, was sie, vielfach ausgezeichnet und gefeiert, mit "Shanghai fern von wo" und "Landgericht" begonnen hat. "Geisterbahn" erzählt die Geschichte einer deutschen Familie, der Dorns. Als Sinti sind sie infolge der mörderischen Politik des NS-Regimes organisierter Willkür ausgesetzt: Sterilisation, Verschleppung, Zwangsarbeit. Am Ende des Krieges, das weitgehend bruchlos in den Anfang der Bundesrepublik übergeht, haben sie den Großteil ihrer Familie, ihre Existenzgrundlage, jedes Vertrauen in Nachbarn und Institutionen verloren. Anna, das jüngste der Kinder, sitzt mit den Kindern anderer Eltern in einer Klasse. Wer wie überlebt hat, aus Zufall oder durch Geschick, danach fragt keiner. Sie teilen vieles, nur nicht die Geister der Vergangenheit.Mit großer Kunstfertigkeit und sprachlicher Eleganz erzählt Ursula Krechel davon, wie sich Geschichte in den Brüchen und Verheerungen spiegelt, die den Lebensgeschichten einzelner eingeschrieben sind. Auf einzigartige Weise schafft sie eine atmosphärische Dichte, in der vermeintlich Vergangenes auf bewegende und bedrängende Weise gegenwärtig wird."

Editionen (2)

ISBN9783990271636
VerlagJung u. Jung
Erscheinungsdatum06.09.18
Seitenzahl640

Rezensionen & Bewertungen

3 Bewertungen

1 Rezensionen

3,5

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  • soleyrabi
    soleyrabi

    51 Follower

    3,0

    Durchaus lesenswert. Jedoch teilweise etwas unübersichtlich und sprunghaft erzählt. Die Geschichte der Familie Dorn hat mich darin am meisten interessiert und beeindruckt. Als Erzählung hätte mir das auch gereicht.

    18. Jan. 2026

Autorin / Autor

Über Ursula Krechel

Geboren 1947 in Trier, seit 1974 zahlreiche Veröffentlichungen – Theaterstücke, Gedichte, Hörspiele, Romane, Essays. Für ihre Romane Shanghai fern von wo (2008), Landgericht (2012) und Geisterbahn (2018) wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis, dem Deutschen Buchpreis und dem Jean-Paul-Preis. 2025 erhielt sie den Georg-Büchner-Preis. Ursula Krechel lebt in Berlin.

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