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Romane

Geisterbahn

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Über das Buch

Fast ein Jahrhundert umspannt der Bogen des Romans, mit dem Ursula Krechel fortsetzt, was sie, vielfach ausgezeichnet und gefeiert, mit »Shangai fern von wo« und »Landgericht« begonnen hat. »Geisterbahn« erzählt die Geschichte einer deutschen Familie, der Dorns. Als Sinti sind sie infolge der mörderischen Politik des NS-Regimes organisierter Willkür ausgesetzt: Sterilisation, Verschleppung, Zwangsarbeit. Am Ende des Krieges, das weitgehend bruchlos in den Anfang der Bundesrepublik übergeht, haben sie den Großteil ihrer Familie, ihre Existenzgrundlage, jedes Vertrauen in Nachbarn und Institutionen verloren. Anna, das jüngste der Kinder, sitzt mit den Kindern anderer Eltern in einer Klasse. Wer wie überlebt hat, aus Zufall oder durch Geschick, danach fragt keiner. Sie teilen vieles, nur nicht die Geister der Vergangenheit.

Editionen (2)

ISBN9783442718702
Verlagbtb
Erscheinungsdatum13.07.20
Seitenzahl640

Rezensionen & Bewertungen

3 Bewertungen

1 Rezensionen

3,5

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  • soleyrabi
    soleyrabi

    51 Follower

    3,0

    Durchaus lesenswert. Jedoch teilweise etwas unübersichtlich und sprunghaft erzählt. Die Geschichte der Familie Dorn hat mich darin am meisten interessiert und beeindruckt. Als Erzählung hätte mir das auch gereicht.

    18. Jan. 2026

Autorin / Autor

Über Ursula Krechel

Ursula Krechel, geboren 1947 in Trier, seit 1974 zahlreiche literarische Veröffentlichungen: Theaterstücke, Gedichte, Hörspiele, Romane, Essays, zuletzt »Stark und leise«. Für ihre Romane »Shanghai fern von wo« und »Landgericht« wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Deutschen Buchpreis. Ursula Krechel lebt in Berlin.

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