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Liebe und Wissenschaft
Charlotte ist fokussiert auf ihre Arbeit als Informatikerin und vor allem auf ihre Doktorarbeit, Sprachassistentin ‚Emily‘. Mit Langzeitfreund David läuft soweit eigentlich alles gut, zumindest bis Charlottes Schwester ihre Hochzeit verkündet und sie Davids charismatischem Chef begegnet … Liebesromane und ich, das ist gerade eine ziemlich problembelastete Beziehung. Vielleicht liegt es auch an mir, aber wie bei so vielen RomComs in letzter Zeit kann ich auch bei ‚Liebe ist eine komplizierte Phase‘ nicht so richtig erkennen, was die ganzen begeisterten Rezensentinnen in der Geschichte sehen. Der Roman hat durchaus ein paar lustige Stellen, über Charlottes Gedankengänge musste ich schon auch immer wieder lachen. Auch die Idee mit der Bestseller-Autorin wider Willen ist schräg-süß und prinzipiell gefällt mir auch die kopflastige Wissenschaftlerin als Prota im Liebesroman. Aber ich finde die ganze Umsetzung mal wieder mangelhaft. Charlies ausufernde innere Monologe mit den vielen Halbsätzen gehen nach geraumer Zeit auf die Nerven und man bekommt zwar viel Gedankenkarussell, aber wenig Emotionen geliefert. In der ersten Hälfte ist das dann auch noch gespickt mit massenweise Technik-Slang, der schnell aufgesetzt wirkt um dann in der zweiten Hälfte komplett zu verschwinden. Genauso geht es auch der ach so wichtigen Doktorarbeit ‚Emily‘, die feministische Sprachassistenz, die allerdings über ein paar dümmliche Kalendersprüche nicht hinauskommt. Sie ist der Grund, warum David jahrelang bei Charlie nebenherläuft um nach dem Start des Buches sich einfach gedanklich in Luft aufzulösen. Und damit wären wir dann auch beim Hauptproblem der Geschichte - der mangelnden Chemie bei den Protagonisten. Ok, zwischen David und Charlie wird es am Schluss schon ein bisschen emotional. Dafür ist die ganze Sache mit Nate nur cringe und merkwürdig und man fragt sich am Ende, was der Part nun eigentlich sollte? Für mich persönlich waren in dem Buch somit wieder viel zu viele angerissene Themen und viel zu wenig emotionale Tiefe, gepaart mit unnötigem Drama und einer stellenweise unreifen Protagonistin. Also nichts, dass bei mir wirklich das Herz erreicht hat.

19. Juni 2026
Liebe und Wissenschaft
Charlotte ist fokussiert auf ihre Arbeit als Informatikerin und vor allem auf ihre Doktorarbeit, Sprachassistentin ‚Emily‘. Mit Langzeitfreund David läuft soweit eigentlich alles gut, zumindest bis Charlottes Schwester ihre Hochzeit verkündet und sie Davids charismatischem Chef begegnet … Liebesromane und ich, das ist gerade eine ziemlich problembelastete Beziehung. Vielleicht liegt es auch an mir, aber wie bei so vielen RomComs in letzter Zeit kann ich auch bei ‚Liebe ist eine komplizierte Phase‘ nicht so richtig erkennen, was die ganzen begeisterten Rezensentinnen in der Geschichte sehen. Der Roman hat durchaus ein paar lustige Stellen, über Charlottes Gedankengänge musste ich schon auch immer wieder lachen. Auch die Idee mit der Bestseller-Autorin wider Willen ist schräg-süß und prinzipiell gefällt mir auch die kopflastige Wissenschaftlerin als Prota im Liebesroman. Aber ich finde die ganze Umsetzung mal wieder mangelhaft. Charlies ausufernde innere Monologe mit den vielen Halbsätzen gehen nach geraumer Zeit auf die Nerven und man bekommt zwar viel Gedankenkarussell, aber wenig Emotionen geliefert. In der ersten Hälfte ist das dann auch noch gespickt mit massenweise Technik-Slang, der schnell aufgesetzt wirkt um dann in der zweiten Hälfte komplett zu verschwinden. Genauso geht es auch der ach so wichtigen Doktorarbeit ‚Emily‘, die feministische Sprachassistenz, die allerdings über ein paar dümmliche Kalendersprüche nicht hinauskommt. Sie ist der Grund, warum David jahrelang bei Charlie nebenherläuft um nach dem Start des Buches sich einfach gedanklich in Luft aufzulösen. Und damit wären wir dann auch beim Hauptproblem der Geschichte - der mangelnden Chemie bei den Protagonisten. Ok, zwischen David und Charlie wird es am Schluss schon ein bisschen emotional. Dafür ist die ganze Sache mit Nate nur cringe und merkwürdig und man fragt sich am Ende, was der Part nun eigentlich sollte? Für mich persönlich waren in dem Buch somit wieder viel zu viele angerissene Themen und viel zu wenig emotionale Tiefe, gepaart mit unnötigem Drama und einer stellenweise unreifen Protagonistin. Also nichts, dass bei mir wirklich das Herz erreicht hat.
19. Juni 2026







