Blick ins Buch

Thriller

Der Sturm

3,4(74)
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Über das Buch

Kieran Elliotts Leben hat sich von einem Tag auf den anderen verändert, als ihm ein verhängnisvoller Fehler unterlief. In einem Sturm sind seinetwegen sein Bruder und ein Freund gestorben, und ein Mädchen verschwand und wurde nie gefunden. Zwölf Jahre ist er deshalb nicht mehr in seinen Heimatort Evelyn Bay, an der Küste Australiens, zurückgekehrt, doch nun ist er mit Mia verheiratet und hat ein kleines Kind. Aber kaum ist Kieran zurück, holt ihn das Unglück wieder ein. Am Strand wird eine junge Frau, die in einem Lokal arbeitete und die er kurz getroffen hat, tot aufgefunden. Plötzlich brechen alle Geheimnisse wieder auf – und der ganze Ort sucht einen Mörder.

Editionen (2)

ISBN9783987360114
Verlagsteinbach sprechende bücher
Erscheinungsdatum04.10.22

Rezensionen & Bewertungen

74 Bewertungen

17 Rezensionen

3,4

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  • emwiemaikel
    emwiemaikel

    26 Follower

    2,0

    Mir hatte die Serie (The Survivors) ganz gut gefallen. Daraufhin habe ich mir das Buch gekauft - und wurde enttäuscht. Der Sturm entpuppt sich als laues Lüftchen. Von Thriller ist nichts zu merken. Langweilige Story, blasse (und viel zu viele) Charaktere, ständige Zeitenwechsel (manchmal im gleichen Absatz) und eine uninspirierte Auflösung trüben das Lesevergnügen. Keine Leseempfehlung, lieber die Miniserie auf Netflix schauen.

    19. Jan. 2026

  • rudij
    rudij

    11 Follower

    3,5

    Ein Sturm, der mehr verspricht, als er hält

    In „Der Sturm“ kehrt eine Familie auf eine abgelegene Insel zurück, auf der einst ein enger Freundeskreis durch ein Unglück auseinandergerissen wurde. Jahre später wirft ein neuer Todesfall Fragen auf, die tief in die Vergangenheit reichen. Nach und nach wird klar, dass die damaligen Ereignisse nicht so eindeutig waren, wie lange angenommen. Jane Harper erzählt ruhig und kontrolliert. Die Sprache ist klar, gut verständlich und sauber übersetzt von Matthias Frings. Man kommt gut durch die Seiten, ohne sich an Formulierungen aufzuhalten. Das passt zur grundsätzlichen Ausrichtung des Romans, der eher über Atmosphäre und Figuren funktioniert als über Tempo. Allerdings liegt genau hier auch das Problem. Die Geschichte entwickelt sich sehr langsam. Spannung entsteht eher schleichend und baut sich nicht konstant auf. Es gibt immer wieder Abschnitte, in denen die Handlung kaum vorankommt. Das kann man als bewusst gesetzte Ruhe lesen, fühlt sich stellenweise aber auch zäh an. Hinzu kommt die große Zahl an Figuren. Viele Namen, viele Verbindungen, viele Rückblicke. Das ist grundsätzlich interessant, weil die Gruppe glaubwürdig gezeichnet ist. Gleichzeitig bremst es den Lesefluss. Man muss öfter innehalten und sortieren, wer gerade welche Rolle spielt. Positiv ist, dass Harper ihre Fäden am Ende sauber zusammenführt. Die Auflösung ist schlüssig und wirkt nicht konstruiert. Die Motive sind nachvollziehbar, die Figuren bleiben in sich stimmig. Das gibt dem Roman einen runden Abschluss. Unterm Strich ist „Der Sturm“ ein solider Thriller mit starker Atmosphäre, aber zu wenig Zug. Wer ruhige, charaktergetriebene Geschichten mag, wird hier gut bedient. Wer mehr Tempo erwartet, könnte etwas Geduld brauchen. 3,5 von 5 Sternen.

    Ein Sturm, der mehr verspricht, als er hält

    18. März 2026

  • flifli
    flifli

    34 Follower

    3,5

    Für einen Thriller hat mir auf jeden Fall die Spannung gefehlt, die Auflösung war am Ende recht unspektakulär. Trotzdem mochte ich die Story an sich ganz gerne, vor allem die düstere Stimmung und den Schreibstil.

    30. Sept. 2025

3 von 17 Rezensionen

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