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Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft

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Über das Buch

Kant entwickelt in dieser Schrift eine philosophische Religionslehre, die eine auf Vernunft beruhende Religion entwirft, die sogenannte Vernunftreligion. Daß die Idee der Freiheit, die Idee der Unsterblichkeit der Seele und die Idee Gottes unbeweisbare, aber notwendige Postulate der Vernunft sind, wie Kant in der Kritik der praktischen Vernunft behauptet, wird hier vorausgesetzt. Die im Christentum überlieferte Lehre dient als Ausgangspunkt, um weitere Anknüpfungspunkte zwischen Moral und Religion aufzufinden: Die Erbsündenlehre thematisiert das Problem, dass im Menschen eine Anlage zum Guten einem Hang zum Bösen ausgesetzt ist; die Figur Christus dient als Sinnbild eines moralisch vollkommenen Menschen; und die Idee der Kirche wird als »ethisches Gemeinwesen« verstanden. Die Religionsschrift gilt als eines der bekanntesten Werke Kants. Kants Schrift stieß auf erheblichen Widerstand durch die preußischen Behörden. Nach dem Religionsedikt von 1788 wurden kirchen- und religionskritische Schriften besonderen Zensurmaßnahmen ausgesetzt. Einem Teil von Kants Religionsschrift wurde die Druckgenehmigung verweigert, so daß dieser erst 1794 gegen erhebliche Widerstände erscheinen konnte. [Wikipedia]

Editionen (18)

ISBN9783966620994
VerlagBoer Verlag
Erscheinungsdatum31.12.20
Seitenzahl236

Autorin / Autor

Über Immanuel Kant

1724-1804

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