Blick ins Buch

Fantasy

Der Lotuskrieg 1

4,2(325)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Der erste Teil einer epischen neuen Fantasy-Serie, die eine unvergessliche neue Heldin und eine verblüffend originelle dystopische Steampunk-Welt mit einem Hauch von feudalem Japan vorstellt. Auf der Jagd des Kaisers nach den legendären Donnertigern findet sich Yukiko, die Tochter eines Jägers, Auge in Auge mit einem dieser beinahe ausgestorbenen Bestien wieder. Die Gedanken des wütenden und verkrüppelten Tiers drehen sich nur um ihren Tod – Yukiko weiß das, sie kann seine Gedanken hören. Und um zu leben müssen sich die beiden wohl oder übel zusammentun.

Editionen (2)

ISBN9783966583862
VerlagCross Cult Entertainment
Erscheinungsdatum01.12.21
Seitenzahl527

Merkmale

3 Bewertungen

MittelAnschaulichEntwickelndSympathischGlaubwürdigVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

325 Bewertungen

89 Rezensionen

4,2

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  • bookhooked
    bookhooked

    1102 Follower

    5,0

    "Die Bestie kam aus dem Schatten geschlichen, die Federn schwarz vom Blut. Sie senkte den Kopf, in ihrer Kehle vibrierte ein Knurren. Jukiko tastete wild um sich, suchte im Schlamm und zwischen nassen Blättern nach ihrem Tantõ. Sie konnte kaum noch etwas sehen. Beinahe verlockend kam ihr die Finsternis nun vor, als stünde sie mit weit ausgebreiteten Armen dar und flüsterte ihr Versprechen zu. Dass sie keine Angst mehr haben müsse. Dass sie ihren Bruder wieder sehen würde. Dass sie diese sterbende Insel mit dem vergifteten Himmel darüber hinter sich lassen, endlich nachgeben und schlafen durfte, nachdem sie einen Jahrzehntlang immer hatte wachsam sein müssen. Und immer verborgen hatte wer und was sie war"

    Jay Kristoff ist ein Weltenbauer. Bildgewaltig erzählt er von einem Japan, dass es so nie gegeben hat und lässt alte Tradition mit technischem Fortschritt verschmelzen, so dass ein Steampunk-Universum entsteht, dass mir den Atem geraubt hat. Yukikos Vater, der Jäger des amtierenden Shõgun, wird beauftragt einen Donnertiger zu fangen. Ein Tier, das alten Legenden entsprungen ist und als ausgestorben gilt. Yukiko ist eine Tochter des Fuchs-Clans und besitzt die Gabe mit Tieren zu kommunizieren. Umstände führen dazu, dass sie sich allein dem Donnertiger stellen muss. Dabei geht sie mit dem Tier eine Verbindung ein, die so mächtig ist, dass selbst der Shõgun sich davor in Acht nehmen sollte. Jay Kristoff scheint sich als Autor in allen Welten zu Hause zu fühlen. Egal ob in einem mittelalterlichen Setting, in dem Vampire ihr Unwesen treiben, ob im All, wenn zombieartige Wesen ein Raumschiff überfluten oder in Japan, wo ein 16 jähriges Mädchen allein mit einem Tantõ bewaffnet, sich uralten Mächten in den Weg stellt. Ich habe noch kein Buch des Autors in die Hand genommen, um es wieder wegzulegen, im Gegenteil. Ich war von Anfang an von der Geschichte des Stormdancers begeistert und wurde quasi von Seite 1 an in die Handlung gezogen. Die Figuren sind vielschichtig und ihr Handeln durchaus in Frage zu stellen. Das Setting ist eine wahnsinnige Mischung aus Kultur und Technik. Der Kern der Geschichte ist der Kampf um Gerechtigkeit und das Erreichen einer Neuerung und es ist die Geschichte einer Tochter, die die Beziehung zu ihrem Vater endlich verstehen lernt. Die Verbindung zwischen Yukiko und dem Donnervogel entwickelt sich langsam und verändert beide in ihrem Denken, Tun und Handeln. Dabei hat Jay Kristoff ein Wesen geschaffen, dass einem Drachen den Rang ablaufen kann. Das Buch hat mich auf eine actionreiche, mitfühlende und wandelbare Reise mitgenommen und ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Denn das Ende ist erst der Anfang.

    15. März 2026

  • shanlira
    shanlira

    187 Follower

    5,0

    Zur Geschichte Yoritomo no Miya, der Seii Taishōgun des Inselreiches Shima, erwacht aus einem Traum und wünscht sich einen Greifen. Ein legendäres, bereits ausgestorbenes Wesen (ein Yōkai), welches auch Arashitora oder Donnertiger genannt wird. Die Hälfte des Tieres besteht aus einem Adler, die andere aus einem Tiger, weißes Gefieder geht in weißes Fell mit schwarzer Musterung über und scharfe Krallen, die alles zerreißen können. Er will auf den Rücken des Arashitora in die Schlacht ziehen, als legendärer Sturmtänzer und den Krieg endgültig für sich gewinnen. Der Seii Taishōgun befiehlt, dass sein bester Jagdmeister, der schwarze Fuchs Masaru ihm einen fängt, wenn nicht sollen alle seine Männer zusammen mit ihm sterben. Yukiko, Tochter des legendären schwarzen Fuchses, macht sich mit auf die beschwerliche Reise. Ihr Vater ist wie viele andere Menschen in der Region Lotusabhängig, versäuft und verspielt zusätzlich sein gesamtes Geld, weshalb es auch Mal knapp wird den Monat. Eine Flucht kommt nicht in Frage, vor dem Seii Taishōgun kann man nicht entkommen. Wie sollen sie einen längst ausgestorbenen Donnertiger ausfindig machen? “Ist es dafür nicht noch ein bisschen früh am Tag, Vater?” Masaru hielt inne und blinzelte triefäugig in ihre Richtung. Als er sie erkannte, hellte sich seine Miene auf. Er tat einen unsicheren Schritt auf sie zu und grinste. “Tochter! Genau im …” Eine Flasche Sake segelte durch die Luft und kolodierte mit seinem Hinterkopf. eBook S. 36 von 566 Zu dem Autor Jay Kristoff verbrachte den Großteil seiner Jugend mit einem Haufen Bücher und zwanzigseitiger Würfel in seinem spärlich beleuchteten Zimmer. Als Master of Arts verfügt er über keine nennenswerte Bildung. Er ist zwei Meter groß und hat laut Statistik noch 11.500 Tage zu leben. Zusammen mit seiner Frau und dem faulsten Jack-Russell-Terrier der Welt lebt er in Melbourne. Jay Kristoff glaubt nicht an Happy Ends. (Lovelybooks) Der Lotuskrieg ist nicht die erste Reihe, die ich bisher von Jay Kristoff gelesen habe und wird auch nicht die letzte sein. Die Nevernight Reihe fand ich auch schon richtig gut. Man braucht zwar ein bisschen, um in den Schreibstil reinzukommen, aber es passt in die Zeit der Geschichte sehr gut rein und man kann irgendwann nicht mehr aufhören. Meine Meinung Ich habe “Der Lotuskrieg” sehr geliebt und auch die restliche Reihe werde ich definitiv weiterlesen. In die Geschichte konnte ich mich richtig reinfühlen. Ich war eine Samurai und habe Oni in Wäldern bekämpft, die stickige Luft in Kigen eingeatmet, bin auf dem Himmelsschiff gereist und habe Wind und Wetter getrotzt. Auf die beschwerliche Reise habe ich mich mit ihnen Reise begeben, um ein Wesen zu fangen welches bereits lange ausgestorben ist. Er erzählte ihnen von den Helden der Vergangenheit, den Sturmtänzern, die einstmals Arashitoras geritten hatten, als Mythen noch über die Erde wandelten. eBook S. 90 von 566 Die Charaktere waren großartig beschrieben, die Dialoge haben mich gefesselt und zum Schmunzeln gebracht. Einfach eine sehr tolle Geschichte, in die man sich reinfühlen kann, ich habe mit ihnen gelacht, geweint und gelitten. Ich mag Geschichten über Samurai und Mythologien sehr gerne und hatte auch viel Spaß diese zu lesen. Besonders die japanischen Gottheiten haben mich sehr fasziniert, diese wurden sehr gut eingebunden und erklärt. Fazit “Der Lotuskrieg” ist wirklich eine schöne dystopische Fantasiegeschichte mit Steampunk Elementen und viel japanischer Mythologie. Wer also gerne in solchen Bereichen liest, kann ich die Reihe nur weiterempfehlen. Ich werde sie auf jeden Fall noch weiterlesen, weil ich sie wirklich verschlungen habe.

    25. Aug. 2025

  • lese.ente
    lese.ente

    226 Follower

    2,5

    Abgebrochen bei 34 %

    Ich wollte die Geschichte so gerne mögen, aber leider konnte sie mich nicht ganz abholen. Ein dystopisches Japan in einem fantastischen Steampunk Setting klingt eigentlich nach einer Geschichte genau nach meinem Geschmack. Inhaltlich folgen wir Yukiko und ihrem Vater bei einem Auftrag. Der Clou? Sie sollen ein als ausgestorben geglaubtes Wesen fangen. Eigentlich hatte die Geschichte alles um interessant zu sein, aber trotzdem konnte sie mich nicht begeistern. Der Prolog stellt einen hammermäßigen Einstieg in die Geschichte dar und auch die ersten Kapitel können daran anknüpfen. Kurz danach verliert sich die Geschichte dann in ellenlangen, ausschweifenden Beschreibungen, die teilweise auch Einträge in einer Enzyklopädie hätten sein können. Das Handlungstempo war recht langsam, vor allem in Anbetracht der Menge an Informationen aus dem Klappentext. Die Geschichte ist sehr jugendlich. Besonders die Protagonistin ist in ihrem Verhalten flatterhaft, kindisch und oft undurchschaubar, aber nicht auf die gute Weise. Auch die Beziehungen und Dynamiken der Charaktere waren von Wechselhaftigkeit durchzogen und allgemein eher komisch. Für mich war es leider nichts, aber ich würde dennoch gerne in andere Bücher des Autoren reinschnuppern.

    16. Apr. 2026

3 von 89 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 5514%
waldfee25
waldfee259. Mai 2026

Es ist echt gruselig, was die Menschen mit der Umwelt gemacht haben. Schlimm! Gerade habe ich gelesen, dass die Samurai mit Kettensägenkatanas rumlaufen. Oh mein Gott!

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Autorin / Autor

Über Jay Kristoff

Jay Kristoff ist ein australischer Bestseller-Autor, der sich mit Fantasy- und Science-Fiction-Romanen international Rang und Namen gemacht hat. 1973 wurde er in Perth geboren und zelebrierte den Großteil seiner Kindheit und Jugend als Musterbeispiel eines Nerds. Nach Studium und Arbeit in der Werbebranche widmete er sich final dem Schreiben. Mit der Reihe um DER LOTUSKRIEG startete Jay Kristoff seine Autorenkarriere und seine Bücher wurden mittlerweile in mehr als 35 Ländern veröffentlicht. Er ist der Autor der Bestseller-Reihe Nevernight und weiteren sehr erfolgreichen Serien wie die Illuminae Files, die er zusammen mit Amie Kaufman kreierte. Jay glaubt nicht an Happy Ends.

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