Wills Bruder Shawn wurde erschossen. Will steigt in den Fahrstuhl nach unten, fest entschlossen sich an DIE REGELN zu halten: nicht weinen, niemanden verpfeifen, sich rächen. Der Lift hält auf jeder Etage, und jede Person, die zusteigt, erzählt ihre Geschichte von Ohnmacht, Gewalt, Rache und Tod.
Will begreift, dass er das nächste Opfer in einer mörderischen Spirale werden könnte ...
Manchmal braucht es nur eine Minute, um ein ganzes Leben umzukrempeln.
Wills Bruder Shawn wurde erschossen. Und Will kennt Die Regeln: nicht weinen, niemanden verpfeifen, sich rächen. Und so wird er den töten müssen, der seinen Bruder getötet hat, wird ihn mit Shawns Waffe erledigen.
Er steigt in den Fahrstuhl, fest entschlossen, sich an DIE REGELN zu halten. Auf dem langen Weg abwärts hält der Lift auf jeder Etage. Und jede Person, die einsteigt, erzählt ihre Geschichte. Es sind Geschichten von Ohnmacht, Gewalt, Rache und Tod.
Und Will begreift, dass er der Nächste sein könnte, der ein Opfer der mörderischen Spirale wird. Zum Aussteigen gehört Mut, viel mehr Mut, als eine Waffe abzufeuern.
Ein Poem darüber, den Finger vom Abzug zu nehmen und die Waffen niederzulegen.
Die überwältigende und leidenschaftliche Geschichte eines Jungen, der in 60 Sekunden entscheiden muss, ob er den Mörder seines Bruders töten wird oder nicht.
Atemberaubend erzählt mit Mitteln des Spoken-Words, Raps und Hip-Hops - kunstvoll gelesen von Julian Greis und anderen.
Will fühlt eine Trauer, die er nicht in Worte fassen kann.
Aber er kann DIE REGELN befolgen:
Nr. 1: Weinen
Tu’s nicht. Egal was passiert.
Nr. 2: Jemanden verpfeifen
Tu’s nicht. Egal was passiert.
Nr. 3: Rache
Finde den, der getötet hat. Und töte ihn.
Ein Buch in Versform
Erstaunlich
Beim ersten Öffnen
Spannend beim Lesen
Eine Stimmung kommt auf
Düster
Bedrückend
Wo kam der Subplot her?
Habe ihn
Nicht kommen sehen
Format
Gewöhnungsbedürftig
Aber
Mal was neues
Einen Versuch wert
30. Aug. 2024
3,5
Überraschend
Ein Buch in Versform
Erstaunlich
Beim ersten Öffnen
Spannend beim Lesen
Eine Stimmung kommt auf
Düster
Bedrückend
Wo kam der Subplot her?
Habe ihn
Nicht kommen sehen
Format
Gewöhnungsbedürftig
Aber
Mal was neues
Einen Versuch wert
Ein Buch, eine beschriebene Minute, in Versform.
Unglaubliche Sogwirkung!
Der 15-jährigen Will verliert seinen Bruder.
Ein Mord. Für Will ist klar, er wird Rache üben.
Der Weg dorthin führt ihn mit dem Aufzug nach unten.
Auf jeder Etage begegnet er einer Person.
Wut, Trauer, Verlust, Schmerz und ein junger Mann an einem Scheideweg seines Lebens.
Dieses Buch hatte mich sofort und man traut sich kaum zu atmen.
Grandios, beeindruckend und etwas, das ich in der Form noch nicht gelesen habe.
Große Empfehlung! Man ließt es in 1-2h durch, weil es in Versform geschrieben ist.
16. Dez. 2025
5,0
Ein Buch, eine beschriebene Minute, in Versform.
Unglaubliche Sogwirkung!
Der 15-jährigen Will verliert seinen Bruder.
Ein Mord. Für Will ist klar, er wird Rache üben.
Der Weg dorthin führt ihn mit dem Aufzug nach unten.
Auf jeder Etage begegnet er einer Person.
Wut, Trauer, Verlust, Schmerz und ein junger Mann an einem Scheideweg seines Lebens.
Dieses Buch hatte mich sofort und man traut sich kaum zu atmen.
Grandios, beeindruckend und etwas, das ich in der Form noch nicht gelesen habe.
Große Empfehlung! Man ließt es in 1-2h durch, weil es in Versform geschrieben ist.
Wills Bruder wird erschossen. Auf der Strasse so wie viele andere vor ihm schon. Es ist immer wieder das Gleiche. Aber die Regeln besagen nun mal, dass man denjenigen rächt, der umgebracht wurde und so nimmt dieser Kreislauf nie ein Ende. Jason Reynolds gibt uns einen Einblick in Wills Gefühlswelt und wie er sich auf den Weg macht, seinen Bruder zu rächen. Dabei begegnet er Menschen, die er kannte und die ebenfalls getötet wurden. Will wird mit der Frage konfrontiert, was diese Rache genau verändern soll und ob es nicht einen Weg gibt, aus diesem Kreislauf auszubrechen.
Das Buch ist in Versform geschrieben und ohne viele Worte schafft es der Autor eine düstere, erdrückende Atmosphäre aufzubauen. Er beschreibt Emotionen und bietet uns die Möglichkeit wenigstens ein bisschen zu verstehen, wie sich Will fühlt. Trotzdem glaube ich, dass das Buch auf Englisch noch eine Spur besser gewesen wäre, da gerade bei Versform die poetische Sprache und jedes Wort wichtig sind und ich das dann lieber in der Originalsprache lese.
Das Buch lässt sich schnell lesen und dadurch, dass die ganze Handlung in einer sehr kurzen Zeitspanne spielt, gibt es nicht viel Möglichkeiten, die Figuren besser kennenzulernen und trotzdem schafft es der Autor zu zeigen, welche Charakterveränderung Will auf dieser Liftfahrt erlebt.
Das Buch thematisiert nicht unbedingt Rassismus, sondern vielmehr Chancen Ungleichheiten und die existierenden Gewaltkreisläufe, aus denen viele Menschen (vor allem BIPoC) nicht mehr rauskommen, da niemand bereit ist das System zu ändern. Grundsätzlich fand ich die Message des Buches gut, bin aber wohl mit falschen Vorstellungen rangegangen.
Fazit
Long Way Down beschäftigt sich mit Themen wie Rache, Chancen Ungleichheiten und dem Kampf gegen ein unfaires System. Reynolds hat eine atmosphärische Geschichte in Versform geschrieben, von der ich mir bisschen mehr Tiefe und mehr Einblicke erhofft hätte, die aber in dieser Form trotzdem gut funktioniert. Das Buch hat ein konsantes Spannungslevel, hat mich emotional jedoch nicht komplett mitreissen können. Ich vergebe 4 von 5 Sterne für Long Way Down und kann es euch empfehlen, wenn ihr auf der Suche nach einem Buch rund um Chancen-Ungleichheit aus der Feder eines Schwarzen Own-Voice Autors seid.
Ich danke dem dtv Verlag für mein Exemplar!
Folge Josia Jourdan auf Instagram für mehr Buchtipps:
https://www.instagram.com/josiajourdan/
4. Sept. 2023
4,0
Wills Bruder wird erschossen. Auf der Strasse so wie viele andere vor ihm schon. Es ist immer wieder das Gleiche. Aber die Regeln besagen nun mal, dass man denjenigen rächt, der umgebracht wurde und so nimmt dieser Kreislauf nie ein Ende. Jason Reynolds gibt uns einen Einblick in Wills Gefühlswelt und wie er sich auf den Weg macht, seinen Bruder zu rächen. Dabei begegnet er Menschen, die er kannte und die ebenfalls getötet wurden. Will wird mit der Frage konfrontiert, was diese Rache genau verändern soll und ob es nicht einen Weg gibt, aus diesem Kreislauf auszubrechen.
Das Buch ist in Versform geschrieben und ohne viele Worte schafft es der Autor eine düstere, erdrückende Atmosphäre aufzubauen. Er beschreibt Emotionen und bietet uns die Möglichkeit wenigstens ein bisschen zu verstehen, wie sich Will fühlt. Trotzdem glaube ich, dass das Buch auf Englisch noch eine Spur besser gewesen wäre, da gerade bei Versform die poetische Sprache und jedes Wort wichtig sind und ich das dann lieber in der Originalsprache lese.
Das Buch lässt sich schnell lesen und dadurch, dass die ganze Handlung in einer sehr kurzen Zeitspanne spielt, gibt es nicht viel Möglichkeiten, die Figuren besser kennenzulernen und trotzdem schafft es der Autor zu zeigen, welche Charakterveränderung Will auf dieser Liftfahrt erlebt.
Das Buch thematisiert nicht unbedingt Rassismus, sondern vielmehr Chancen Ungleichheiten und die existierenden Gewaltkreisläufe, aus denen viele Menschen (vor allem BIPoC) nicht mehr rauskommen, da niemand bereit ist das System zu ändern. Grundsätzlich fand ich die Message des Buches gut, bin aber wohl mit falschen Vorstellungen rangegangen.
Fazit
Long Way Down beschäftigt sich mit Themen wie Rache, Chancen Ungleichheiten und dem Kampf gegen ein unfaires System. Reynolds hat eine atmosphärische Geschichte in Versform geschrieben, von der ich mir bisschen mehr Tiefe und mehr Einblicke erhofft hätte, die aber in dieser Form trotzdem gut funktioniert. Das Buch hat ein konsantes Spannungslevel, hat mich emotional jedoch nicht komplett mitreissen können. Ich vergebe 4 von 5 Sterne für Long Way Down und kann es euch empfehlen, wenn ihr auf der Suche nach einem Buch rund um Chancen-Ungleichheit aus der Feder eines Schwarzen Own-Voice Autors seid.
Ich danke dem dtv Verlag für mein Exemplar!
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