Blick ins Buch

Romane

Martin Eden

4,4(22)
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Über das Buch

Martin Eden ist Londons am stärksten autobiografisch geprägter Roman. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mannes aus einfachen Verhältnissen, der im Kampf um seine große Liebe an der Realität der Welt zu zerbrechen droht. Der titelgebende Martin Enden ist ein ungebildeter, einfacher Mann mit einem wachen Verstand. Als er sich in die für ihn unerreichbare junge Ruth verliebt, beschließt er, sich im autodidaktischen Lernen seiner Angebeteten würdig zu erweisen. Nach anfänglichen Rückschlägen stellt sich bei ihm der Erfolg ein, er wird ein gefeierter Schriftsteller. Aber trotz all seiner Bemühungen drohen sein Enthusiasmus und seine Liebe an den Klippen einer hartherzigen Welt zu zerschellen. Das Schicksal scheint ihm das Glück letztlich nicht gönnen zu wollen. Der Roman wurde mehrfach für Film oder Fernsehen adaptiert. Bereits 1914 entstand unter der Regie von Hobart Bosworth eine Verfilmung, an der Jack London selbst mitarbeitete und in der er auch zu sehen ist. ISBN 978-3-96281-700-8 (Mobi) ISBN 978-3-96281-699-5 (Epub) ISBN 978-3-96281-701-5 (PDF) ISBN 978-3-96281-702-2 (Print) Null Papier Verlag www.null-papier.de

Editionen (6)

ISBN9783962817022
VerlagNull Papier Verlag
Erscheinungsdatum14.07.25
Seitenzahl552

Rezensionen & Bewertungen

22 Bewertungen

5 Rezensionen

4,4

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  • annuschka
    annuschka

    20 Follower

    3,5

    Das Buch hat mich gequält..

    Martin Eden war für mich ein ziemlich besonderes Buch – und ehrlich gesagt auch kein ganz einfaches. Was ich an dem Buch richtig gut fand, war, dass es einen tiefen Sinn und eine klare Moral hat. Es geht um große Themen wie Selbstverwirklichung, Bildung und wie hart es manchmal ist, seinen Platz in der Welt zu finden. Der Anfang hat mich direkt gepackt. Martin ist so eine interessante Figur – total entschlossen, ein besseres Leben zu führen und sich selbst zu bilden. Auch das Ende war stark und hat bei mir echt einen Eindruck hinterlassen. Aber in der Mitte… puh, da habe ich echt gekämpft. Es hat sich ganz schön gezogen, und ich hab lange gebraucht, um weiterzulesen. Trotzdem glaube ich, dass das irgendwie auch zum Buch dazugehört. Diese zähe Mitte spiegelt gut wider, wie schwer es für Martin war, seinen Weg zu gehen. Man spürt richtig, wie viel Mühe und Frust das gekostet hat – und das macht das Ganze auch realistischer. Insgesamt: Kein Buch, das man mal eben so nebenbei liest. Aber eins, das bleibt – mit einer starken Botschaft und einem Protagonisten, den man so schnell nicht vergisst.

    11. Mai 2025

  • tamreading
    tamreading

    11 Follower

    4,5

    Eindrucksvoll geschrieben, Thematiken von Arbeiterklasse und Bürgertum, erwähnt von London bewunderte Denker der Zeit

    Clever und komplex, zum Teil sehr lang ausformuliert, gewitzt geschrieben, unverhohlen gesellschaftskritisch vor dem Motiv des liebenden Einzelnen. Es wird mit Martin Eden mitgefiebert und -gelitten, bis er einem am Ende doch entgleitet.

    27. Juli 2025

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jack London

Ein beliebtes Thema Londons war der Konflikt zwischen Natur und Kultur. Als Kind schon auf Bücher versessen, nahm das Leben ihn früh in die Pflicht und ließ ihn als Jugendlichen in einer Fabrik mehr als 16 Stunden täglich arbeiten - Erfahrungen, die in ihm einen fortschrittlichen und liberalen Geist wachsen ließen. Seine Berichte über die schlechten Arbeitsbedingungen der "einfachen Leute" werden heute verglichen mit den Romanen von Charles Dickens. Zwischen 1899 und 1916 verfasste er über 50 Bücher, einschließlich Roman- und Sachbuch, hunderte von Kurzgeschichten und zahllose Artikel in einer großen thematischen Bandbreite. London starb jung im Alter von vierzig Jahren an Nierenversagen, bis zuletzt war er schriftstellerisch sehr aktiv.

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