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Mein Kind denkt und fühlt zu viel

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Über das Buch

Kinder, die wenig schlafen, sich sehr viel bewegen oder stundenlang in einer Ecke sitzen bleiben, immer wieder Blockaden oder plötzliche, nicht nachvollziehbare Wutanfälle haben, werden bei der Suche nach konkreter Hilfestellung oft problematisiert und in eine Schublade gesteckt. Gerade das ist kontraproduktiv, wie die französische Psychotherapeutin Christel Petitcollin aus eigener Erfahrung weiß. In diesem Buch vermittelt sie ein tiefes Verständnis für die komplexen Denk- und Gefühlsstrukturen von Kindern mit Hochsensibilität, ADHS, Dyslexie, Autismus und Hochbegabung – der erste wichtige Schritt für eine liebevolle und unterstützende Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern. Anhand einfacher und konkreter Lösungsvorschläge erfahren Eltern, wie sie für ihr Kind einen vertrauensvollen Rahmen schaffen und seine Gefühle ernst nehmen, sodass es trotz aller Schwierigkeiten eine gesunde und starke Persönlichkeit entwickelt.

Editionen (3)

ISBN9783961215621
Verlagmvg
Erscheinungsdatum11.10.20
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

2 Bewertungen

1 Rezensionen

5,0

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  • leelana
    leelana

    39 Follower

    5,0

    Äußerst interessant, informativ und regt zum Nachdenken und weiteren Informieren an

    Dieses Buch ist sowas wie Teil 2. Leider wusste ich zuvor nicht, dass es von der Autorin noch das Gegenbuch "Ich denke zu viel" gibt. Dieses werde ich nachträglich noch lesen und ich kann allen empfehlen, es zuerst zu lesen. Dies einfach aus dem Grunde, dass sich die Autorin an ein paar Stellen auf den "ersten Teil" bezieht. Allgemein gesprochen ist dieses Buch nur zu empfehlen. Es enthält viele anschauliche Beispiele, welche jeder nachvollziehen kann, der sie ließt. Dieses Buch versammelt viele einzelne Themen unter einem großen Hauptthema: Hochsensibilität. Zudem finde ich die kritischen Hinweise der Autorin bezüglich den verschiedenen Diagnosen sehr gut und auch berechtigt. Ich bin ebenso der Meinung, dass viele Kinder eine Diagnose haben, die in Wahrheit die Hochsensibilität "erklären" soll. Ich möchte nicht abstreiten, dass es Personen mit ADHS und anderen "Krankheiten" gibt, ich denke nur das Hochsensibilität oft als eine dieser "Krankheiten" wahrgenommen und diagnostiziert wird. Dies kann zu Problemen führen. Dieser Blick, den die Autorin eröffnet, ist äußerst wertvoll, da er dafür sorgt, dass man nicht leichtfertig eine "mögliche Diagnose" hinnimmt, sondern selbst Informationen einholt und die Fakten abgleicht. Zudem finde ich es gut, dass sie auf wichtige Themen, wie die Ausprägungen aber auch besonders Schwierigkeiten von Hochsensibilität eingeht und sie erklärt. So als Beispiel das mäanderne Denken und das Mobbing. Der Fokus liegt dabei während des gesamten Buches dabei die lesende Person (hauptsächlich an die Eltern gerichtet aber auch für andere nützlich) zu befähigen, ihr Kind bestmöglich zu unterstützen und auf das Leben vorzubereiten. Hierfür nennt sie klare Tipps und Anregungen und belegt diese mit Beispiele aus ihrer eigener Kindheit, ihrem Alltag oder ihrer Arbeit. Das Buch ist leicht verständlich und regt dazu an, auch bei sich selbst nachzusehen. Denn die Autorin betont, nur wenn die Erwachsenen sich selbst dieser Dinge bewusst sind, können sie ihrem Kind optimal zur Seite stehen. Klare Leseempfehlung von mir!

    30. Dez. 2025

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