Blick ins Buch

Luca & Allegra

3,6(213)
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Über das Buch

Editionen (3)

ISBN9783959919517
VerlagDrachenmond Verlag
Erscheinungsdatum31.12.22

Rezensionen & Bewertungen

213 Bewertungen

65 Rezensionen

3,6

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  • nayla.lou
    nayla.lou

    30 Follower

    3,5

    ,,Liebe keinen Montague“

    Allegra verbringt einen Kurzurlaub am Gardasee und entdeckt dabei, dass ihre Familie und die der Montagues seit Jahrhunderten in einer verborgenen Fehde stecken, die an Romeo und Julia erinnert. Eigentlich hält sie das alles für alte Geschichten, bis sie merkt, dass diese Rivalität real ist und sie selbst mitten darin steht. Als sie Luca Montague begegnet, wird sie ungewollt Teil eines alten, magischen Konflikts zwischen zwei verfeindeten Familien. Zwischen ihnen entsteht eine Verbindung, die eigentlich nicht sein darf, weil sie genau das ist, was der Fluch verhindern soll. Allegra beginnt, ihre eigene Rolle in diesem Geflecht aus Vergangenheit, Magie und Schicksal zu verstehen. Dabei muss sie sich entscheiden, ob sie sich gegen die Familiengeschichte stellt oder ob sie sich von ihr bestimmen lässt. Die Idee ist eigentlich stark. Dieses Romeo-und-Julia-Setting mit zwei Familien, die sich seit Ewigkeiten nicht grün sind, plus Sommerurlaub und einem Konflikt, der unter der Oberfläche brodelt, hätte richtig viel Tiefe haben können. In der Umsetzung verliert die Geschichte aber genau diese Stärke. Sie liest sich oder besser gesagt „hört sich durch“ extrem schnell, fast schon zu glatt, ohne dass wirklich Zeit bleibt, etwas wirken zu lassen. Wenn ich es gelesen hätte statt gehört, hätte ich ehrlich gesagt vermutlich lieber zum Krimi meiner Mutter gegriffen, obwohl ich sonst gar nicht so in dieser Krimi-Ecke unterwegs bin. Das sagt schon einiges über die Sogwirkung. Problematisch wird es vor allem auf psychologischer Ebene. Die Figuren treffen Entscheidungen, die sich nicht wirklich nachvollziehbar anfühlen, weil ihre inneren Prozesse nicht klar genug aufgebaut sind. Dadurch wirken Wendungen eher konstruiert als emotional entstanden. Besonders irritierend ist der Gedanke der Protagonistin, sie könnte Gefühle für ihren Bruder haben. Selbst wenn das narrativ eine Grenzüberschreitung oder Verwirrung darstellen soll, wird es nicht so eingebettet, dass es psychologisch sauber wirkt, sondern eher abrupt und verwirrend. Auch das Ende kommt deutlich zu schnell. Konflikte werden nicht wirklich ausgearbeitet oder emotional abgeschlossen, sondern eher abgehandelt. Dadurch fehlt der Geschichte am Schluss die emotionale Nachwirkung, die sie eigentlich gebraucht hätte. Unterm Strich: starke Grundidee, aber die Umsetzung wirkt gehetzt, psychologisch unsauber und lässt einen eher distanziert zurück, statt emotional eingebunden Trotzdem habe ich dann auch das zweite Buch gehört, was ein noch grösserer Fiebertraum war. Nicht zu empfehlen.

    ,,Liebe keinen Montague“

    25. Apr. 2026

  • danasbuecherwelt
    danasbuecherwelt

    114 Follower

    5,0

    Warum hab ich so lange wartet mit dem Lesen?

    Das Cover finde ich echt schön. Der Schreibstil war super, bin schnell und einfach in die Geschichte reingekommen und habe diese geliebt. Die Charaktere, waren mega sympathisch und ich konnte mich super in diese hineinzuversetzen und mit fühlen. Um was es geht: Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal… Das Setting hat mir richtig gut gefallen, ein teil haben wir in München verbracht und ein Teil in Italien. Wir haben, liebe, Freundschaft, Familie, Verzweiflung, Geheimnisse,tot,verlust,Götter und Magie. Ich habe gelacht, geschmunzelt,die Augen verdreht und mit gefühlt. Es war spannend und Nerven aufreibend. Mir hat es unglaublich gut gefallen und kann es dir nur empfehlen,wenn du Romeo und Julia auch magst.

    Warum hab ich so lange wartet mit dem Lesen?

    22. Feb. 2026

  • manjoksbooks
    manjoksbooks

    573 Follower

    4,0

    "Für alle, die für die Liebe kämpfen." Eine gelungene Neuerzählung einer der schönsten und tragischsten Liebesgeschichten der Welt in einer Romantasyversion. Es handelt sich um einen Sammelband (vereint Teil 1+2) in einer wunderschönen Optik: Cover, Farbschnitt und Innengestaltung. Das Setting in Italien vor der Kulisse des Gardasees war für mich ein weiterer Pluspunkt. Die Geschichte um Romeo und Julia bzw ihrer Vorfahren und Nachkommen, die Fehde der beiden Familien basiert alles auf dem Fluch der Liebesgöttin Venus und reicht bis in die heutige Zeit. Der Fluch wurde den Nachkommen von Amor und Psyche auferlegt - ihre Liebe wird nie gut enden. Er kann nur gebrochen werden, wenn sich Abkömmlinge der verfeindeten Familien ineinander verlieben und das Examen amoris (die Liebesprüfung) bestehen. Luca Montague und Allegra Capulet sind Nachkommen dieser Linien... Das Buch hat einen fesselnden Anfang und ein ebensolches Ende. Der Mittelteil hat für mich etwas an Kraft verloren, gerade hier, wo ich Spannung erwartet habe. Beide Protas hatten ihren Part zu erfüllen, um den Fluch zu brechen. Bei Allegra fand ich die Aufgaben zu schnell abgehandelt, das hätte man deutlich intensivieren bzw ausführlicher gestalten können. Im Gegensatz dazu fand ich Lucas Prüfung zu lang und unspektakulär erzählt. Beide Handlungsstränge hätten für mich mehr Potential gehabt. Das endgültige Ende kam dann für mich zu schnell und ließ Fragen offen, schade! Da wünschte ich mir mehr Aufklärung! Trotz allem gefiel mir die Grundgeschichte richtig gut. Der Schreibstil war flüssig, bildlich und es gab ein schönes, harmonisches Wordbuilding. Einzig die ständige Wiederholung der "eisblauen Augen" hat mich irgendwann genervt. Fazit : Eine moderne Romeo-und-Julia-Version gemixt mit römischer Mythologie und Fantasy im schönen Italien. Obwohl Geschichten über Liebe zeitlos/alterlos sind, ist das Buch nach meinem Empfinden eher was für jüngere Leute. Trotzdem hat es auch mir schöne Lesestunden beschert. 4/5⭐

    23. Juli 2024

3 von 65 Rezensionen

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