Blick ins Buch

Sci-Fi

Wer fürchtet den Tod

3,9(19)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Der Debüt-Roman von Nnedi Okorafor, der Autorin des Überraschungserfolgs „Lagune“, verbindet Fantasy mit afrikanischer Kultur und schafft so ein Endzeit-Abenteuer der Spitzenklasse. In einer nicht näher definierten post-apokalyptischen Zukunft werden die dunkelhäutigen Okeke von den hellhäutigen Nuru unterdrückt. Um sich an der Vergewaltigung ihrer Mutter zu rächen und ihr Volk zu befreien macht sich das Mädchen Onyesonwu (dt.: Wer fürchtet den Tod) auf eine lange Reise voller Magie und Gefahren. Ihr Ziel: Den mächtigen Zauberer Daib zu töten - ihren Vater und Vergewaltiger ihrer Mutter.

Editionen (2)

ISBN9783959811866
VerlagCross Cult Entertainment
Erscheinungsdatum18.04.17
Seitenzahl512

Rezensionen & Bewertungen

19 Bewertungen

9 Rezensionen

3,9

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  • lumien
    lumien

    64 Follower

    4,0

    "Genau deshalb will er dich nicht ausbilden! Du benimmst dich wie eine Frau. Du lässt dich völlig von deinen Gefühlen leiten. Du bist gefährlich."

    Ich hab das Buch erst Mal etwas sacken lassen müssen, bevor ich mich an die Rezi setze.. In einer post-apokalyptischen Zukunft werden die dunkelhäutigen Okeke von den hellhäutigeren Nuru unterdrückt, verfolgt und getötet. Das junge Mädchen Onyesonwu wird ausgewählt das Volk der Okeke zu retten und macht sich auf den gefahrvollen Weg um den Zauberer Daib zu vernichten, der danach strebt die Okeke auszulöschen. Doch Daib ist noch mehr als Onyesonwu bisher ahnt. Bei "Wer fürchtet der Tod" handelt es sich um den Debütroman von Nnedi Okorafor, von der ich letztes Jahr bereits die "Binti"-Reihe und "Das Buch des Phönix" gelesen habe. Gekonnt verbindet die Autorin die Magie Afrikas mit gesellschaftskritischen Themen wie Unterdrückung und Verfolgung von Minderheiten, die nach wie vor präsent auf dem afrikanischen Kontinent sind. (Hier nimmt sie im Nachwort auch noch Bezug auf den Sudan.) Manche Denk- und Verhaltensmuster waren für mich zunächst befremdlich da sie einfach nicht zur europäischen Kultur gehören , haben mich aber zum Nachdenken anregen können. Wer also offen für was Neues ist, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Trotzdem möchte ich hier noch einige Trigger-Warnungen mitgeben damit ihr euch mental einstellen könnt, falls ihr der Geschichte eine Chance geben wollt: - Verfolgung/ Unterdrückung - bildliche Beschreibung von Gewalt inkl. Ermordung - Vergewaltigung - Beschneidung

    "Genau deshalb will er dich nicht ausbilden! Du benimmst dich wie eine Frau. Du lässt dich völlig von deinen Gefühlen leiten. Du bist gefährlich."

    27. Apr. 2025

  • siralexfelixson
    siralexfelixson

    324 Follower

    4,0

    Wieder eine sehr außergewöhnliche Mischung aus zeitgenösischen Themen und Mystik.

    "Wer fürchtet den Tod" ist das zweite Buch, welches ich von Nnedi Okorafor gelesen habe. Es gibt eine Geschichte, die besagt, dass die Okeke die Sklaven der Nuru sein müssen, da sie im Anbeginn der Zeit zu überheblich waren. Und so werden die Okeke von den Nuru unterdrückt, ermordet und vergewaltigt. Onyesonwu ist ein Kind solch einer Vergewaltigung und gilt damit im Volk der Okeke als Ewu. Ewu-Kinder gelten als böse, denn was mit Gewalt erzeugt wurde, aus dem kann nichts Gutes erwachsen. Onyesonwu will ihre Mutter rächen und ihr ganzes Volk von den Nuru und dem Fluch, der mit ihnen einhergeht, befreien. Und so begibt sich das Mädchen auf eine lange, magische Reise um den Zauberer Daib, ihren leiblichen Vater, zu töten. Auch dieses Buch von Nnedi Okorafor ist wieder so ganz anders als alles was ich sonst lese. Trotz der etwas einfacheren Sprache hat Okorafor eine ganz eigene und andere Art Geschichten zu erzählen, irgendwie mystisch und verzaubernd. Die Grenzen zwischen der  Realität und der Fiktion, der Magie hat die Autorin gekonnt miteinander verwoben. Es finden sich auch in dieser Geschichte wieder viele mystische Elemente der afrikanischen Kultur. Und auch in diesem Buch prangert Okorafor wieder einige Missstände, wie die Unterdrückung der Frauen und Rassismus, an. Die Hauptfigur Onyesonwu ist zwar für meinen Geschmack etwas zu hitzig und zu schnell auf hundertachtzig, trotz allem mochte ich ihre innere Stärke und den Willen etwas an der Situation ihres Volkes - vor allem den Frauen - zu verändern.

    Wieder eine sehr außergewöhnliche Mischung aus zeitgenösischen Themen und Mystik.

    28. Aug. 2023

  • 3,0

    Dystopian dark fantasy with a touch of sci-fi, apocalyptic adventure, and a strong female protagonist. Is that already a genre of its own? Onyesonwu (stands for "He who fears death") has dedicated her life to a single mission: to find her father, a powerful sorcerer, and take revenge on him for the rape of her mother. Onyesonwu, a so-called Ewu, lives in a post-apocalyptic future and is oppressed by the light-skinned Nuru because of her dark skin. The village she and her mother live in tolerates the Ewu, but will never accept them a one of them. As a teenager, Onyesonwu discovers her magical abilities, but cannot yet control them. She begins to train her gift with a sorcerer and discovers that she is part of a prophecy. This prophecy says that Onyesonwu could be the long-awaited hope to bring peace for both peoples. Together with a fellwship, she sets out to find her father and embarks on a dangerous journey through the desert. Okay, that was something completely different! Not bad, different, just different. I don't usually read much fantasy, and even less science fiction. But it was exciting and a bit thrilling to dive into a new genre. Who Fears Death is very brutal and gory, and shows how violence and hatred lead to even more violence and hatred. The themes of racism, misogyny, resistance, and war are a large part of it and are described very explicitly. The ending, however, didn't convince me. It drifts into a very magical, confusing finale and, unfortunately, completely lost me in the final pages. Many questions remained unanswered; I didn't understand much either. Still, it was a really cool setting and, for me, a completely new world that I was able to immerse myself in at times.

    11. Aug. 2025

3 von 9 Rezensionen

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