Blick ins Buch

Biografien

Heiss

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Über das Buch

Die grauen Haare waren ein Schock, dann kamen die Schlafstörungen und diese unkontrollierte Wut auf alles und jeden, aber Wechseljahre? – das ist doch übertrieben, dachte Stefanie de Velasco und fühlte sich radikal verunsichert. Die meisten erwischt es kalt, wenn die erste Hitzewallung kommt. Niemand bereitet Frauen auf diese Zäsur vor. Sie ist gesellschaftlich derart negativ konnotiert, dass man sie lieber totschweigt. In Heiß erzählt Stefanie de Velasco auf sehr persönliche Weise von einem der größten Tabus unserer Gesellschaft: der Menopause – mit all ihren Schrecken, aber auch ihrer Verheißung. Bettina Hoppe folgt Velascos Suche nach dem Potenzial dieser Lebensphase energisch und einfühlsam. Denn was wäre, wenn diese Zeit nicht das Ende des Frauseins und den Anfang der Unsichtbarkeit markierte, sondern eine lebendige Neuorientierung, den Aufbruch in eine neue, kraftvolle, wirklich unabhängige Identität?

Editionen (2)

ISBN9783948674984
Verlagspeak low
Erscheinungsdatum15.04.25

Rezensionen & Bewertungen

15 Bewertungen

5 Rezensionen

3,8

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  • janisita87
    janisita87

    151 Follower

    5,0

    Ein gutes E-Book über die Wechseljahre der Frau. ☺️

    21. Okt. 2025

  • lese_locke
    lese_locke

    86 Follower

    4,0

    Schlaflos in Berlin Mit dem ersten grauen Antennenhaar fängt alles an. Weitere Symptome wie Schlaflosigkeit und Stimmungsschwankungen kommen dazu und so erfährt de Velasco von ihrer Frauenärztin, dass sie mitten in der Perimenopause steckt. Erst kann sie es kaum glauben, aber durchs Beobachten ihres Zyklus, stellt sie fest, dass es wirklich so sein muss. Die Autorin macht sich auf die Suche nach einem Umgang mit den Veränderungen. Der Austausch mit ihrer kranken Mutter ist eher ernüchternd. Sie erinnert sich jedoch an die prägende Zeit, als ihre Mutter im Wechsel und sie in der Pubertät war. Eine wichtige Person wird eine langjährige Freundin, die ebenfalls in der Perimenopause angekommen ist. Ihre Bewältigungsstrategie gegen die Schlaflosigkeit: Spaziergänge und Schaukeln im Bruce Lee Park. Nach und nach entdeckt sie zudem die positiven Aspekte, welche diese intensive Zeit mit sich bringt: Durchsetzungsvermögen, Klarheit, Wut, Energie oder die Kraft, Dinge anzugehen und das Leben auf neue und autonome Weise zu gestalten. Besonders gut gefällt mir ihr Blick der älter werdenden Frau in der Gesellschaft. Das Selbstbewusstsein und ihr Auftreten gegenüber Männern verändert sich. Ihr Verhalten und ihr Aussehen spielen keine Rolle mehr. De Velasco hat dabei deutlich die Vorteile des „unsichtbar Werdens“ von Frauen vor Augen: endlich kann sie sich selbst sein. „Ein grauer Wollball auf dem Weg ins Glück“.

    25. Mai 2026

  • xgrinsekatzex
    xgrinsekatzex

    62 Follower

    Das Buch richtet sich klar an Frauen, die sich noch nie mit der Thematik befasst haben und einen Einstieg suchen. Ich habe es bei Seite 35 abgebrochen, fand es bis dahin sehr anekdotisch und durchaus unterhaltsam geschrieben.

    26. Mai 2026

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Stefanie de Velasco

Stefanie de Velasco, geboren 1978 wuchs als Kind spanischer Einwanderer im Rheinland auf. Sie studierte Europäische Ethnologie in Bonn, Berlin und Warschau. 2013 erschien ihr Roman Tigermilch, der in zahlreiche Sprachen übersetzt und für das Kino verfilmt wurde. 2019 folgte der Roman Kein Teil der Welt und 2024 Das Gras auf unserer Seite. Sie lebt als freie Autorin in Berlin und schreibt regelmäßig für u.a. Dummy, FAS, Republik.

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