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Lyrik & Dramen

Hermann und Dorothea

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Über das Buch

Hermann und Dorothea ist ein Epos in neun Gesängen. Zwischen dem 11. September 1796 und dem 8. Juni 1797 entstanden, lag es im Oktober 1797 im Erstdruck vor. Die Gesänge tragen die Namen der antiken griechischen Musen. Es handelt sich um ein Idyll in Hexametern. Goethe wollte durch dieses Werk (wie schon durch den Reineke Fuchs) bewusst den anerkannten Meister des Epos in Hexametern, Johann Heinrich Voß, und seine Idylle Luise übertreffen. Unter den literarisch gebildeten Zeitgenossen entstand ein heftiger Streit, ob nun "Luise Voß" oder "Dorothea Goethe" der Vorzug gebühre. Die Vossische Luise ist übrigens als Hörbuch ebenfalls in meinem Verlag erschienen.

Editionen (29)

ISBN9783945723098
VerlagVorleser Schmidt
Erscheinungsdatum24.04.15

Rezensionen & Bewertungen

9 Bewertungen

1 Rezensionen

3,4

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  • wolkenwehe
    wolkenwehe

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    5,0

    Goethe beschäftigt mich schon seit längerem: Natürlich als Dichter, aber auch als Politiker und Jurist (wider Willen). Über ihn habe ich deshalb schon einiges gelesen - zuletzt die beeindruckende Erzählung "Goethe in Karlsbad" von Ralf Günther. Von ihm bin ich bislang nicht über den "Werther" hinausgekommen. Nun habe ich mich an "Hermann und Dorothea" aus dem Jahr 1797 herangewagt, ein Epos, eine Liebesgeschichte in Versform. Mein anfänglicher Respekt ist sehr schnell dem Genuss gewichen. Man mag das Werk als kitschig abtun, man sollte sicher auch das Frauenbild hinterfragen, das in ihm zum Ausdruck kommt. Beeindruckt hat es mich jedoch wegen der erstaunlich aktuellen Bezüge zum Umgang mit Geflüchteten, vor allem aber wegen der Sprachgewalt des Dichters. Zum Genuss beigetragen hat schließlich auch die äußerst gelungene Adaption als Hörspiel des WDR aus dem Jahr 2015.

    7. Apr. 2025

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