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Romane

Shirley

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Über das Buch

Shirley, die verwaiste Erbin eines Vermögens, ist eine eigensinnige, unabhängige und willensstarke junge Frau. Als Grundbesitzerin und unabhängige Erbin lebt sie zusammen mit Mrs. Pryor, ihrer älteren Gouvernante. Shirley ist lebhaft, fröhlich und voller Ideen, wie sie ihr Geld verwenden kann, um den Menschen zu helfen und, ungewöhnlich für eine Frau der damaligen Zeit, daran interessiert, sich um ihre geschäftlichen Angelegenheiten selbst zu kümmern. Vor dem Hintergrund der Arbeiterunruhen im englischen Yorkshire zur Zeit der industriellen Depression im frühen 19. Jahrhundert porträtiert Charlotte Brontë die Geschichte zweier junger Frauen und ihre Rollen in der damaligen Gesellschaft. Charlotte Brontë, 1816-55, begann bereits als Kind mit ersten Schreibversuchen. Sie arbeitete als Lehrerin und Gouvernante und lebte für einige Zeit in Brüssel, wo sie ebenfalls als Lehrerin tätig war. Sie veröffentlichte ihre Werke zunächst unter dem männlichen Pseudonym Currer Bell. Erst kurze Zeit vor ihrem Tod gab sie ihre wahre Identität bekannt und genoss die allgemeine literarische Anerkennung. Bei diesem erstmals als E-Book in deutscher Übersetzung herausgegebenen Roman handelt es sich um einen weiteren Klassiker von Charlotte Brontë, der bekannten Verfasserin von 'Jane Eyre'. Dieses Buch verursachte die heutige weite Verbreitung des Namens 'Shirley', der früher ein männlicher und seltener Vorname war, und den man heute fast ausschließlich als weiblichen Vornamen kennt. Auf Grundlage der anonymen Übersetzung aus dem Jahr 1849 wurde dieser Klassiker modernisiert, vervollständigt, zum Teil neu übersetzt, in die neue deutsche Rechtschreibung übertragen und mit zahlreichen Fußnoten sowie Links zur Wikipedia versehen.

Editionen (8)

ISBN9783944309187
Verlagmach-mir-ein-ebook.de
Erscheinungsdatum04.03.13
Seitenzahl852

Rezensionen & Bewertungen

36 Bewertungen

5 Rezensionen

3,7

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  • readingjane
    readingjane

    380 Follower

    4,0

    Das Buch spielt in Yorkshire, Anfang des 19. Jahrhunderts, während der Napoleonischen Kriege. Die Fabrikanten mussten schauen, wie sie sich in diesen Zeiten über Wasser hielten. Eine Möglichkeit war, die Produktion zu modernisieren und dafür Arbeitskräfte zu entlassen. Einer dieser Fabrikanten ist Robert, der dafür von seinen Männern gehasst wird. Die Waise Caroline sieht trotzdem das Gute in ihm. Währenddessen trägt sich Robert mit dem Gedanken die reiche Shirley zu heiraten, die sich jedoch völlig unstandesgemäß in einen Lehrer verliebt hat. Das Buch liest sich einerseits wie eine Schreibübung, fragmentarisch, zusammenhanglos, ausufernd, sich verzettelnd. Andererseits ist es atmosphärisch, berührend, in seinen Philosophien und feministischen Ansichten sehr modern, dabei wohlwollend, umsichtig, nachdenklich und melancholisch. Die Übersetzung ist von 1967 und liest sich wiederum nicht sehr modern, auch die Rechtschreibung wurde nicht angepasst. Dafür enthält die Ausgabe ein erläuterndes Nachwort. Hat sich auf jeden Fall gelohnt.

    2. Mai 2026

  • 3,5

    Shirley

    Nach ihrem ersten Roman „Jane Eyre“, mit dem Charlotte Brontë schlagartig berühmt wurde, ist „Shirley“ der zweite bedeutende Roman über eine außergewöhnliche Frauenfigur. Vor dem Hintergrund der Arbeiterunruhen zur Zeit der wirtschaftlichen Depression am Beginn des 19. Jahrhunderts erzählt das Buch die aufrüttelnde Geschichte der vermögenden und charakterstarken Gutsherrin Shirley Keeldar, die sich um der wahren Liebe willen entschlossen über die erstarrten Konventionen und den Standesdünkel ihrer Zeit hinwegsetzt. Trotz dessen, dass „Shirley“ dem Buch seinen Titel verleiht, taucht sie erstmal bei knapp 1/3 des Buches auf. Auch weiterhin hat der Leser das Gefühl, dass doch eher Caroline die Protagonistin ist. Shirley macht sich hin und wieder, mit Aussagen und ihrem Handeln, beim Leser unsympathisch und gerät dann wieder in den Hintergrund. Feministische Ansätze des Buches werden stückchenweise aufgebaut um dann doch wieder im Keim erstickt zu werden. Was hatte es mit den Kuraten auf sich? Warum diese Präsenz, besonders zu Beginn? Alle handelnden Personen konnten wenig Sympathien erwecken, die Romantik hielt sich doch eher flach, genauso wie die Spannungsbögen. Das Buch bleibt leider weit hinter „Jane Eyre“ zurück, es hat mit aber dennoch besser gefallen als „Villette“.

    7. Apr. 2025

  • jersy104
    jersy104

    13 Follower

    2,0

    There is so much I should like about this book in theory. The writing has some really fun elements to it, but than again it can be so tedious. The book comments on interesting topics: the effects of industrial revolution, a woman coming into wealth and power, the hard life of a governess; though none of that is enough of a focus. The main story is that of a female friendship, but I didn't really love them together. There are interesting infos about life back then, but the pace is much too slow for such a simple story of love and friendship, it takes forever for characters to finally be introduced and while I always thought "this is interesting and I want to know how it goes on", when I was actually reading the novel I just wasn't fully engaged. It might be just me but I also felt that important events weren't really presented with much weight to them. I can see why someone would give this 5 stars, I just couldn't love or even much enjoy it although I tried.

    4. Sept. 2022

3 von 5 Rezensionen

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