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Krimis

Die Goldhändlerin

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Über das Buch

Deutschland im Jahre 1485. für die junge Jüdin Lea endet ein Jahr der Katastrophen, denn ihr Vater und ihr jüngerer Bruder Samuel kamen bei einem Pogrom ums Leben. Um das erbe ihres Vaters und damit ihr Überleben und das ihrer Geschwister zu sichern, muss Lea sich fortan als samuel ausgeben. In ihrer Doppelrolle drohen ihr viele gefahren, nicht nur von christlicher Seite, sondern auch von ihren Glaubensbrüdern, die "Samuel" unbedingt verheiraten wollen. Und dann verliebt sie sich ausgerechnet in den mysteriösen Roland, der sie zu einer mehr als abenteuerlichen Mission verleitet.

Editionen (6)

ISBN9783938046869
VerlagAME hören
Erscheinungsdatum31.08.08

Rezensionen & Bewertungen

49 Bewertungen

7 Rezensionen

3,8

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  • buecherhummel
    buecherhummel

    980 Follower

    5,0

    Deutschland im Jahre 1485. Für die junge Jüdin Lea endet ein Jahr der Katastrophen, denn ihr Vater und ihr jüngerer Bruder Samuel kamen bei einem Pogrom ums Leben. Um das Erbe ihres Vaters und damit ihr Überleben und das ihrer Geschwister zu sichern, muss Lea sich fortan als Samuel ausgeben. In ihrer Doppelrolle drohen ihr viele Gefahren, nicht nur von christlicher Seite, sondern auch von ihren Glaubensbrüdern, die »Samuel« unbedingt verheiraten wollen. Und dann verliebt sie sich ausgerechnet in den mysteriösen Roland, der sie zu einer mehr als abenteuerlichen Mission verleitet ... Ich brauchte mal wieder einen guten historischen Roman und da greife ich zielsicher immer zu dieser Autorin denn sie hat mich noch nie enttäuscht.

    28. Okt. 2024

  • kapitelderzeiten
    kapitelderzeiten

    123 Follower

    4,5

    Spannend von Anfang an und natürlich eine kleine liebesgeschichte muss auch sein. Sehr guter historischer Roman.

    Eine junge Frau verliert bei einem Pogrom ihren Vater und ihren Bruder. Doch mit ihrem Tod droht ihrer gesamten Familie auch die wirtschaftliche Existenzgrundlage verloren zu gehen, denn nur männliche Nachkommen dürfen die Rechte und Geschäfte des verstorbenen Familienoberhauptes übernehmen. Um ihre Familie zu retten, schlüpft Lea Goldstaub in die Rolle ihres Bruders Samuel und begibt sich auf eine gefährliche Reise voller Geheimnisse, Intrigen, Abenteuer und großer Herausforderungen, die sie bis nach Spanien und in die prachtvolle Alhambra von Granada führt. 📚 Nachdem mir bereits der erste Roman von Iny Lorentz gefallen hatte, war ich natürlich sehr gespannt auf Die Goldhändlerin – und ich muss sagen, auch dieser Titel konnte mich wieder vollkommen überzeugen. Zwar begegnen wir erneut einer Frau, die gezwungen ist, als Mann durch die Welt zu ziehen, doch die Geschichte entwickelt sich in eine völlig andere Richtung und besitzt ihren ganz eigenen Charakter. Lea Goldstaub ist eine beeindruckende Protagonistin, die sich den Widrigkeiten ihrer Zeit entgegenstellt und dabei immer wieder Mut, Klugheit und Stärke beweist. Gerade deshalb fiebert man von der ersten bis zur letzten Seite mit ihr mit. 🌍 Besonders begeistert hat mich die Atmosphäre des Romans. Iny Lorentz gelingt es einmal mehr, eine historische Welt zu erschaffen, die sich unglaublich lebendig anfühlt. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, selbst an Bord der Schiffe zu stehen, die nach Spanien segelten, den Wind auf dem Meer zu spüren und gemeinsam mit Lea die Unsicherheit dieser Reise zu erleben. Ebenso eindrucksvoll waren die Szenen im Kloster, in dem sie Zuflucht sucht. Diese Orte wirkten auf mich nie wie bloße Kulissen, sondern wie echte Schauplätze voller Leben und Geschichte. 🏰 Die Reise nach Granada und die Begegnungen in der Alhambra haben dem Roman zusätzlich einen ganz besonderen Zauber verliehen. Man merkt auf jeder Seite, wie umfangreich die Recherche gewesen sein muss, die Iny Lorentz für diesen Roman betrieben hat. Die historischen Hintergründe wirken glaubwürdig, detailliert und dennoch niemals belehrend. 😔 Besonders nachdenklich gemacht haben mich die Schilderungen über das Leben jüdischer Menschen im Mittelalter. Immer wieder wurden Juden für Katastrophen, Krankheiten oder Verbrechen verantwortlich gemacht, ohne dass es dafür Beweise gab. Häufig dienten solche Anschuldigungen lediglich als Vorwand, um sie aus Städten zu vertreiben oder sich ihrer Schulden zu entledigen. Gerade dieser historische Hintergrund zeigt eine der wichtigsten Aussagen des Romans: Wie gefährlich Vorurteile, Ausgrenzung und Machtmissbrauch sein können und wie viel Mut es braucht, sich gegen Ungerechtigkeit zu behaupten. ❤️ Natürlich darf auch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen, die sich wunderbar in die Handlung einfügt und den Roman zusätzlich bereichert, ohne dabei die eigentliche Geschichte zu überlagern. Für mich war Die Goldhändlerin ein atmosphärischer, spannender und bewegender historischer Roman, der mich nicht nur hervorragend unterhalten, sondern auch zum Nachdenken gebracht hat. Die Mischung aus Abenteuer, historischer Authentizität, starken Figuren und emotionalen Momenten hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. ⭐ Von mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung für alle Fans historischer Romane. Und für mich geht die Reise durch das Iny-Lorentz-Universum nun weiter. Ich bin schon sehr gespannt darauf, welcher Roman mich als Nächstes erwartet. 📚✨

    3. Juni 2026

  • 3,0

    Langatmig 🥲

    ⭐ 3/5 Leider muss ich sagen, dass 'Die Goldhändlerin' der erste Roman von Iny Lorentz war, der mich enttäuscht hat. Von Anfang an habe ich nicht so richtig in die Story reingefunden. Durch den Klappentext hatte ich einen durchaus spannenden historischen Roman erwartet, der einen auch ins Judentum des Mittelalters eintauchen lässt. Leider hat mich die ganze Geschichte um Lea und Orlando aka Roland nicht wirklich abgeholt und ich musste mich teilweise wirklich zum weiterlesen zwingen. Dabei ist das Buch nicht einmal schlecht geschrieben, doch irgendwie hat mir diesmal ganz viel gefehlt. Nicht zuletzt fand ich die Dynamik zwischen Lea und Orlando einfach nicht gut und es gab viele Momente, wo mich sowohl Leas Reaktionen, vor allem aber Orlandos Verhalten gegenüber Lea sehr genervt haben und für mich nicht nachvollziehbar waren. Die letzten 50 Seiten wurden dann für mich tatsächlich nochmal interessant, bei einem Buch mit über 600 Seiten muss man dann aber viel Geduld aufbringen, um dahin zu kommen. Schade, aber ich nehme einfach mal an, dass war die Ausnahme, die die Regel bestätigt, dass Lorentz' Bücher sonst ziemlich gut zu lesen sind. 😊

    Langatmig 🥲

    21. März 2025

3 von 7 Rezensionen

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