Blick ins Buch

Romane

Die jungen Rebellen

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Über das Buch

Die Gefühlswirren einer Clique von vier jungen Freunden, deren Väter an der Front sind, verschränkt mit der melancholischen Stimmung einer Epoche des Umbruchs – das ist das Thema von Sándor Márais ersten, autobiographisch geprägten Roman aus dem Jahr 1929. Im Roman ist der junge Márai „Ábel“ oder leiht ihm doch sein Gesicht, seine Gestalt, seine Seele und seine literarischen Ambitionen. Vergeblich umschwärmt Ábel, der junge Intellektuelle, der Suchende, der Leidende, den geliebten Tibor, ist ihm zu Diensten, möchte ihm gefallen.

Editionen (3)

ISBN9783899030174
VerlagHörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum01.09.01

Autorin / Autor

Über Sándor Márai

Sándor Márai wurde am 11. April 1900 in Kaschau am Fuße der Karpaten geboren. Seine Eltern, die dem traditionsbewußten Bürgertum angehörten, sahen für ihn eine Laufbahn als Anwalt vor, doch wechselte er schon bald die Fakultät und studierte Philologie. 1918 erschien sein erster Gedichtband. Nach dem ersten Weltkrieg lebte Márai als Student und literarischer Feuilletonist in Deutschland und Paris. 1928 kehrte er in die ungarische Heimat zurück und erlebte dort in den dreißiger Jahren eine Zeit größter Schaffenskraft und literarischer Erfolge. Vor dem kommunistischen Regime floh er 1948 immer weiter in den Westen, lebte in der Schweiz, in Italien und in Amerika. Sein Schicksal als heimatloser Dichter hat ihn tief verbittert. Nach dem Tod seiner Ehefrau Ilona nahm Márai sich im Februar 1989 in San Diego, Kalifornien, das Leben.

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