Blick ins Buch

Romane

Unterm Rad

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Über das Buch

"Die Schule ist die einzige moderne Kulturfrage, die ich ernst nehme und die mich gelegentlich aufregt. An mir hat die Schule viel kaputt gemacht, und ich kenne wenig bedeutende Persönlichkeiten, denen es nicht ähnlich ging."

So Hermann Hesse über sein viel diskutiertes Werk an einen seiner Brüder, der sich später - nicht zuletzt aufgrund in der Schulzeit gelegter Probleme - umbrachte.

Bewegend und mit viel Einfühlungsvermögen liest Samuel Weiss diesen autobiographischen Roman.

Editionen (14)

ISBN9783895849657
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum09.04.02

Rezensionen & Bewertungen

298 Bewertungen

33 Rezensionen

3,6

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  • marli2010
    marli2010

    171 Follower

    1,0

    Musste es für die Schule lesen

    Kein empfehlenswertes Buch. Ich musste es für die Schule lesen und habe weder die Handlung noch die Sprache verstanden… Unsere Lehrerin meinte, es wäre ein krasses Buch, aber dem kann ich leider nicht zustimmen. Ich habe es jetzt fertig, nach ewig langer Zeit und werde es auch wahrscheinlich nicht mehr zur Hand nehmen…😂😭

    4. Nov. 2024

  • sophiefoster
    sophiefoster

    463 Follower

    1,0

    Schullektüre… 😖

    Ich musste Unterm Rad von Hermann Hesse für die Schule lesen und es war grauenvoll. 😫 Die Geschichte konnte mich gar nicht fesseln und von der Sprache ganz zu schweigen. 🤫 Dennoch zeigt es einige Missstände der Schule auf. Definitiv aber keine Empfehlung von mir ❗️❕❗️

    3. Nov. 2024

  • karandi
    karandi

    244 Follower

    4,0

    Brilliant

    Mit Hermann Hesse bin ich noch lange nicht fertig. Ich habe jetzt drei Werke von ihm gelesen, und er entwickelt sich immer mehr zu einem meiner liebsten deutschen Autoren. Hermann Hesse schafft es, auf so wenigen Seiten so viel Botschaft zu vermitteln und so viel Tiefgang zu erzeugen, wie es manch andere Autoren nicht einmal auf 1000 Seiten schaffen. Unterm Rad ist mein drittes Werk von ihm, und auch wenn ich es einen Ticken schlechter bewerte als Der Steppenwolf oder Siddhartha, hat es absolut nichts von seinem Glanz verloren. Mich haben die anderen beiden Bücher einfach noch etwas mehr angesprochen. Dennoch ist die Botschaft dieses Buches aktueller denn je und auf jede Leistungsgesellschaft anwendbar: Ein junger Mann mit hervorragenden schulischen Leistungen erfüllt die Erwartungen seines Vaters und ergattert ein Stipendium – was ihm letztendlich zum Verhängnis wird. Er verliert sich im Leistungsdruck. Er verliert sich selbst aus den Augen. Seine Persönlichkeit beginnt, sich in den Vorstellungen anderer zu verlieren. Das Buch zeigt sehr eindrucksvoll, was passieren kann, wenn Leistung über dem Menschen steht. Natürlich fordert Fortschritt immer seinen Einsatz und zuweilen auch seine Opfer. Dennoch liegt es an uns, ein gesundes Maß zu finden. Auch wenn der Selbstmord im Buch nicht ausdrücklich ausgesprochen wird – und leider muss ich hier spoilern –, ist die Erzählweise von Hans’ Tod doch so offen gehalten, dass sie Raum für genau diese Interpretation lässt. Was mich an Hermann Hesse besonders bindet, ist seine Erzählweise. Obwohl dieses Thema so dramatisch ist, schreibt er in einer so menschlichen und feinfühligen Art, dass es bekömmlich wirkt und dennoch zum Nachdenken anregt. Ich kann wirklich jedem empfehlen, in das Universum von Hermann Hesse einzusteigen. Man wird nicht enttäuscht werden. Für dieses Buch vergebe ich vier respektvolle Sterne.

    17. Mai 2026

3 von 33 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Hermann Hesse

Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 in Calw als Sohn des baltischen Missionars Johannes Hesse und seiner Frau Marie, der Tochter eines württembergischen Indologen, geboren. Für die Theologenlaufbahn bestimmt, flüchtete er im Alter von 14 Jahren aus dem Klosterseminar Maulbronn, weil er 'entweder Dichter oder gar nichts' werden wollte. Nach einem Selbstmordversuch wurde er in eine Nervenheilanstalt verbracht. Eine kurze Gymnasialzeit in Cannstatt schloß er mit der Mittleren Reife ab und absolvierte ein Praktikum in einer Calwer Turmuhrenfabrik. Nach einer Buchhändlerlehre in Tübingen und Basel schrieb er u. a. seinen ersten Roman "Peter Camenzind" (1904), dessen Erfolg es ihm erlaubte zu heiraten und sich als freier Schriftsteller am Bodensee niederzulassen. 1912 verließ Hermann Hesse Deutschland und zog mit seiner Familie nach Bern.Er wurde 1915 der Deutschen Gesandtschaft in Bern zugeteilt, wo er die Bücherzentrale für Deutsche Kriegsgefangene aufbaute, welche in ausländischen Lagern internierte Soldaten bis 1919 mit Lektüre versorgte. Im Mai 1919 übersiedelte er nach Montagnola/Tessin in die Casa Camuzzi, die er bis 1931 bewohnte und danach ein ihm auf Lebzeiten zur Verfügung gestelltes Haus bezog. Im Tessin schrieb er seine berühmtesten Werke: 1919 "Demian", 1922 "Siddhartha", 1927 "Der Steppenwolf", 1930 "Narziß und Goldmund" und ab 1931 "Das Glasperlenspiel". Für sein literarisches Werk wurde er 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Am 9. August 1962 starb Hermann Hesse in Montagnola.

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