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Die Letzte Welt

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Über das Buch

Unusual book

Editionen (9)

ISBN9783891902448
VerlagUNSPECIFIED VENDOR
Erscheinungsdatum31.12.88
Seitenzahl319

Rezensionen & Bewertungen

29 Bewertungen

3 Rezensionen

4,1

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  • arthurzturm
    arthurzturm

    171 Follower

    5,0

    Wer die Metamorphosis mag, wird dieses Buch lieben. Neben dem Bezug zu Ovids Werk und dem Künstler selbst, ist "Die letzte Welt" aber auch für sich stehend ein gelungener Mix aus Philosophie, Mythologie, Geschichte und Spannung.

    8. Okt. 2024

  • morallyblack
    morallyblack

    8 Follower

    5,0

    Das war der, mit Abstand, beste Roman, den ich seit langer Zeit gelesen habe. So viele, filigrane, subtile Details verwoben mit den Geschichten der Charaktere, so viel zu entdecken und einfach wunderschön gesponnen. Ich kann nicht einschätzen, wie sich das für jemanden ohne zumindest oberflächliche Kenntnisse von Ovids Werken liest, aber ich hatte unfassbar große Freude daran. Es wurden viele Stellen markiert und dies wird wohl eines der wenigen Bücher, das ich immer und immer wieder in die Hand nehmen werde. Wundervoll. Ich bin völlig verliebt.

    2. März 2024

  • ayleen27
    ayleen27

    1 Follower

    4,5

    Sprachlos, aber ein doch so faszinierender Roman. Wenn man sich für Ovid begeistern kann, dann hat man auf jeden Fall Gefallen daran.

    Christoph Ransmayr schreibt mit einer Intensität, die mir mal manchmal den Atem geraubt hat. Der ganze Nebenplot von Echo hat mich mehrmals das Buch pausieren lassen. Am Anfang war es schwierig für mich in das Buch hineinzukommen, und er umschreibt sehr viel und langatmig, aber sein Schreibstil war auf eine Art so wirr, dass es mich fasziniert hat, mit welchen Sprachstilen, Analogien, Metaphern etc.man schreiben kann. Die deutsche Sprache ist so wunderschön und vielseitig, dass ich nach dem Buch das Gefühl hatte, man kann ihr nicht gerecht werden. Cotta wird am Ende zu seiner eigenen Metamorphose und dafür, dass er Naso niemals findet, empfindet man seine Sehnsucht nach ihm mit und den Gedanken: irgendwo ist er. Echo wurde so verstummt, sie birgt alle Geheimnisse und Erinnerungen Tomis in sich und ist am Ende nur das Sprachrohr für Naso. Sie nimmt alles in sich auf, klagt nie, sagt nie, aber doch ist in ihr so viel Leid und Schmerz verborgen. Denn hier ist Sprache Macht und mit ihrem Schweigen wird sie derer entzogen. Sie ist die Ruhe in der von Chaos und Stürmen bezeichneten Stadt.

    31. Jan. 2026

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