Blick ins Buch

Das Muschelessen

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Über das Buch

Editionen (10)

ISBN9783880220973
VerlagBEBUG
Erscheinungsdatum31.12.93
Seitenzahl120

Rezensionen & Bewertungen

83 Bewertungen

9 Rezensionen

3,1

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  • thegreatescape
    thegreatescape

    83 Follower

    2,0

    Zäher geht's nicht

    Nur knapp 140 Seiten stark, aber sehr schwer zu lesen. Mutter, Tochter und Sohn sitzen im Esszimmer, es gibt Muscheln und man wartet zusammen auf den Vater. Dieser sollte längst von einer Dienstreise zurück gekehrt sein, eine Beförderung steht an. Aber - er kommt nicht. Viel mehr passiert nicht, vielmehr werden Sachen aus der Vergangenheit erzählt, leider in unendlichen Schachtelsätzen, die sich fast über die ganze Seite erstrecken. Muss man mögen, definitiv nichts für mich!

    22. Apr. 2025

  • cilla70
    cilla70

    27 Follower

    3,5

    Das Warten einer Familie auf den allgegenwärtigen, alles dominierenden Vater.

    Normalerweise kommt der Vater immer um kurz vor 18 Uhr nach Hause. IMMER. Und dann muss alles gerichtet sein, sonst "werden sie ihn aber mal kennenlernen". Die komplette Familie (Mutter, Tochter und Sohn) hat den Tagesablauf nach den Anweisungen des Vaters auszurichten. Doch jetzt ist er auf Geschäftsreise und alle warten und zur Feier der erwarteten Beförderung gibt es Muscheln. Aber der Vater kommt nicht. Und während wir alle gemeinsam warten, wird aus der Sicht der Tochter erzählt, wie es sich so mit dem Vater lebt, nämlich immer voller Angst und Abwarten, was als nächstes passiert. Der Stil der Erzählung ist alles andere als einfach, ein langer Schachtelsatz reiht sich an den nächsten. Vieles wird mehrmals, aber besonders eindringlich wiederholt. Und so hofft man gemeinsam mit der Tochter, der Vater möge einfach wegbleiben und niemals wieder auftauchen. Die Erzählweise ist sicher nicht für alle etwas, mich hat die Geschichte fasziniert und ich habe mit der Tochter gelitten.

    31. Dez. 2025

  • oznurreads
    oznurreads

    24 Follower

    2,5

    Eine Familie, deren Grundpfeiler labil sind

    Eine Familie, dessen Zentrum der Vater ist. Doch als der Vater sich bei der Rückkehr einer Dienstreise verspätet wird zunächst seine Autorität und anschließend das Patriarchat als Ganzes niedergemacht. Die beabsichtigte Kritik ist Vanderbeke bestens gelungen. An der Aktualität der Thematik hat sich definitiv nichts verändert, allerdings war der Schreibstil nicht so meins. Wer verschachtelte komplexe Sätze mag und auch ohne Kapitel zurechtkommt, ist hier genau richtig.

    26. Aug. 2025

3 von 9 Rezensionen

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