Blick ins Buch

Krimis

1979 - Jägerin und Gejagte

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Über das Buch

Schneestürme, Stromausfälle und ungeklärte Todesfälle: Der Winter 1979 beschert Schottland ein Debakel nach dem anderen. Für die junge Investigativ-Journalistin Allie Burns sind schlechte Nachrichten jedoch die einzige Chance, über etwas anderes als Familiendramen und Babywunder zu berichten. Mit ihrem Kollegen Danny Sullivan kommt Allie tatsächlich einer potenziellen terroristischen Bedrohung auf die Spur – doch kurz darauf liegt Danny tot in seiner Wohnung. Diesen Mord nimmt Allie persönlich und schmiedet einen Plan, bei dem jeder Schritt ihr letzter sein könnte … Die vielfache internationale Bestseller-Autorin Val McDermid hat mit Allie Burns eine Thriller-Heldin erschaffen, die jedes Risiko auf sich nimmt, um die Wahrheit aufzudecken.

Editionen (2)

ISBN9783869746814
Verlagsteinbach sprechende bücher
Erscheinungsdatum14.06.22

Rezensionen & Bewertungen

32 Bewertungen

8 Rezensionen

3,5

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  • maengelexemplar
    maengelexemplar

    49 Follower

    2,5

    "1979" ist der erste Teil der Allie Burns Reihe. Ich habe zuerst den Nachfolger "1989" gelesen. Dieser spielt zur Zeit des Mauerfalls und ich fand ihn großartig. Zurück aber zu "1979": Ich war vielleicht ein wenig ungeduldig. Aber der Plot hat sich zu Anfang gezogen wie Kaugummi. Eigentlich ist nichts Spektakuläres passiert. Außer, dass wir erfahren, dass es absolut keinen Spaß gemacht hat in dieser Zeit hat als weibliche Journalistin zu arbeiten. Und sich die männlichen Kollegen und Vorgesetzten hauptsächlich im Pub getroffen haben, statt in der Redaktion zu arbeiten. Und diese dazu noch die Texte oder Ideen bzw Storys der Jungjournalisten (weiblich und männlich) geklaut haben. Dazu noch jede Menge langweilige Beschreibungen von Familienverhältnissen und Pendlerfahrten mit der Bahn. Schade. Wahrscheinlich ist der erste Teil mitverantwortlich, dass die Allie Burns Reihe nach dem sehr spannenden "1989" nicht mehr fortgeführt wurde.

    17. Apr. 2026

  • smimo88do
    smimo88do

    107 Follower

    3,5

    Die Autorin katapultiert den Leser in das Jahr 1979. Allie Burns arbeitet als Journalistin für das Glasgower Boulevardblatt Clarion. Sie ist noch jung und wird dementsprechend von der Männer dominierenden Redaktion nicht ganz ernst genommen. Ihr bleiben nur die langweiligen, nichts bewegenden Frauen Themen über die sie schreiben darf. Die wirklich spannenden Themen sind den Männern zu überlassen. Dabei träumt Allie davon investigative Journalistin zu werden. ⠀ Der einzige Kollege, mit dem sich Allie Burns gut versteht und vertraut, ist Danny Sullivan. Wie der Zufall will, sind sie beide an einer großen Geschichte dran und unterstützen sich gegenseitig. Doch beide Stories ziehen sehr viel Aufmerksamkeit auf die zwei Journalisten. So geraten sie ins Visier skrupelloser Männer. ⠀ Val McDermid schafft es das Jahr 1979 nochmal aufleben zu lassen. Auf den Schreibmaschinen wird ordentlich drauf rum getippt, in jeder Gelegenheit wird geraucht und hier und da kommt auch noch ein passender Song im Radio. Dazu die damaligen politischen Themen und der Jahrhundert-Winter. Die Autorin thematisiert in ihren Büchern oft das Thema Homosexualität, so auch in dieser neuen Krimi Reihe. Homosexualität war zu dieser Zeit in Schottland noch illegal. ⠀ Ich fand das Buch anfangs richtig interessant und war sehr neugierig auf diese neue Krimi Reihe. Allie Burns war mir sympathisch, doch dann nahm Danny immer mehr von der Geschichte ein. Es ging dann nur noch um seine Story, die zwar nicht langweilig war, aber auch nicht wirklich spannend. Es wirkte plötzlich sehr trocken, somit hat sich alles etwas gezogen. Das Lesen ging bei mir dann sehr stockend voran. Den Schluss fand ich wieder gut gelungen. Es kam wieder Spannung auf und ich habe mitgefiebert. Die zum Abschluss gezeigten Zeitungsartikel haben dann doch wieder Lust auf mehr gemacht, das fand ich richtig toll. ⠀ Fazit: ein mittelmäßig spannender Auftakt der dennoch Lust auf mehr macht.

    24. Okt. 2024

  • 5,0

    1979 - Jägerin und Gejagte von Val McDermid Inhalt: 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿 Schottland, Winter 1979 Die junge Journalistin Allie Burns versucht in den verrauchten, männerdominierten Räumen des Daily Clarion endlich ernst genommen zu werden - weg von den seichten Themen hin zum knallharten Jounalismus. Einzig Daniel Sullivan begegnet ihr auf Augenhöhe. Er schätzt ihr Schreibttalent und bittet sie bei seiner aktuellen Story um Mithilfe. Die Beiden verbindet bald eine Freundschaft und das Gespür für explosive Themen - doch bald droht ihnen mehr als nur das garstige schottische Wetter... Mein Leseeindruck: Mit dem Auftakt ihrer neuen Reihe ist es Val McDermid gelungen eine spannende Geschichte weg vom klassischen Ermittler zu schreiben. Dabei legt sie nicht nur viel Fingerspitzengefühl an ihre Charaktere, sondern gibt der damaligen Zeit selbst ihren Raum und Authentizität. 🤍 Mir hat das zurückblicken in die Vergangenheit beim Lesen sehr gefallen, auch wenn die Geschichte nicht ganz so rasant wie andere Werke der Autorin ist, kommt man doch schnell voran. Zum einen liegt das an der tollen Atmosphäre des Buches, zum anderen an der Hauptprotagonistin Allie Burns. Die Journalistin wächst einem beim Lesen einfach ans Herz.❤️ Ihr Motto: "Mehr Frechheit, weniger Feigheit." Ich freue mich schon auf die nächsten Bände der Reihe.

    26. Feb. 2023

3 von 8 Rezensionen

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