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Romane

Ein Mann will nach oben

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Über das Buch

Der Waisenjunge Karl Siebrecht will im Berlin der Zwischenkriegszeit Karriere machen. Er chauffiert verbotene Frachten und dunkle Gestalten durch die Stadt und wird zum Beobachter der Berliner Gesellschaft. Rund zwei Jahrzehnte deutscher Geschichte erzählt dieser packende Roman über einen großen Lebenstraum und den Preis des Geldes.

Editionen (12)

ISBN9783869521176
VerlagOSTERWOLDaudio
Erscheinungsdatum16.04.12

Rezensionen & Bewertungen

21 Bewertungen

3 Rezensionen

4,4

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  • seitenoscar
    seitenoscar

    134 Follower

    3,5

    📝 „Wer wartet, gewinnt.“ (S.116) 📖 Hans Fallada nimmt uns mit in das erbarmungslose Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts. Dort verfolgt Karl Siebrecht mit starkem Willen und mit harten Bandagen seinen Traum vom Unternehmertum und vom Erreichen von Wohlstand. Im Laufe der Jahre trifft er auf unterschiedlichste Menschen, die er zu verstehen versucht. Seinen Traum behält er hierbei jedoch stets im Blick. 💭 Riekes Berliner Schnauze zu lesen, erforderte für mich zu Beginn viel Konzentration. Gefiel mir doch sehr, da es das Geschehen authentisch wirken lies. Für die kecke Rieke empfand ich während des Lesens viel Sympathien, was ich von Karl Siebrecht nur bedingt behaupten würde. Mit gefällt es, dass man hier beim Lesen in die Gedankenwelt eines zunächst selbstzweifelnden Heranwachsenden und dann auch rücksichtslosen Menschen eintaucht. Auch die Niedergeschlagenheit sowie die Hoffnung der Nachkriegszeit bringt der Autor gut herüber, ebenso aber auch die Hoffnungslosigkeit und den Verfall der Stadt während der großen Inflation. Insgesamt ein interessanter Ausflug in das Berlin Anfang des vergangenen Jahrhunderts.

    21. Nov. 2024

  • norinka
    norinka

    172 Follower

    Berlin vor 100 Jahren. Hans Fallada, der uns die 20er und 30er Jahre so atmosphärisch und eindringlich ins Gedächtnis brennt. Ein ergreifender Roman.

    23. Juli 2023

  • 3,0

    Ganz okay, etwas zu künstliche Handlung

    24. Okt. 2022

Autorin / Autor

Über Hans Fallada

Rudolf Ditzen alias Hans Fallada wurde 1893 in Greifswald als Sohn eines hohen Justizbeamten geboren. Mit dem vielfach übersetzten Roman »Kleiner Mann – was nun?« (1932) wurde Fallada weltbekannt. In der Zeit des Nationalsozialismus lebte er als »unerwünschter Autor« zurückgezogen auf seinem Sechs-Morgen-Anwesen in Mecklenburg. 1945 siedelte er nach Berlin über, wo er 1947 starb. Hans Falladas Roman »Jeder stirbt für sich allein« avancierte rund sechzig Jahre nach der Entstehung noch einmal zum internationalen Publikumserfolg.

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