Blick ins Buch

Romane

Ein Mann will nach oben

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Über das Buch

Nach dem Tod des Vaters zum Waisen geworden, sucht der jungen Karl Siebrecht im Berlin der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen sein Glück. Er lernt die 16-jährige Rieke Busch aus dem Berliner Arbeiterbezirk Wedding kennen und findet bei ihr Unterschlupf. Karl verdingt sich zunächst als Gepäckträger und chauffiert Koffer mit einem Handkarren von einem Bahnhof zum anderen. Als er den Karren durch einen Pferdewagen ersetzt, beginnt das Geschäft zu florieren. Zwei Jahrzehnte Deutscher Geschichte, mitreißend erzählt am Lebenstraum des Karl Siebrecht. Das Buch wurde 1978 in einer Fernsehserie verfilmt.

Editionen (12)

ISBN9783753126333
Verlagepubli
Erscheinungsdatum30.11.20
Seitenzahl648

Rezensionen & Bewertungen

21 Bewertungen

3 Rezensionen

4,4

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  • seitenoscar
    seitenoscar

    134 Follower

    3,5

    📝 „Wer wartet, gewinnt.“ (S.116) 📖 Hans Fallada nimmt uns mit in das erbarmungslose Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts. Dort verfolgt Karl Siebrecht mit starkem Willen und mit harten Bandagen seinen Traum vom Unternehmertum und vom Erreichen von Wohlstand. Im Laufe der Jahre trifft er auf unterschiedlichste Menschen, die er zu verstehen versucht. Seinen Traum behält er hierbei jedoch stets im Blick. 💭 Riekes Berliner Schnauze zu lesen, erforderte für mich zu Beginn viel Konzentration. Gefiel mir doch sehr, da es das Geschehen authentisch wirken lies. Für die kecke Rieke empfand ich während des Lesens viel Sympathien, was ich von Karl Siebrecht nur bedingt behaupten würde. Mit gefällt es, dass man hier beim Lesen in die Gedankenwelt eines zunächst selbstzweifelnden Heranwachsenden und dann auch rücksichtslosen Menschen eintaucht. Auch die Niedergeschlagenheit sowie die Hoffnung der Nachkriegszeit bringt der Autor gut herüber, ebenso aber auch die Hoffnungslosigkeit und den Verfall der Stadt während der großen Inflation. Insgesamt ein interessanter Ausflug in das Berlin Anfang des vergangenen Jahrhunderts.

    21. Nov. 2024

  • norinka
    norinka

    172 Follower

    Berlin vor 100 Jahren. Hans Fallada, der uns die 20er und 30er Jahre so atmosphärisch und eindringlich ins Gedächtnis brennt. Ein ergreifender Roman.

    23. Juli 2023

  • 3,0

    Ganz okay, etwas zu künstliche Handlung

    24. Okt. 2022

Autorin / Autor

Über Hans Fallada

Hans Fallada, mit bürgerlichem Namen Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen, geboren am 21. Juli 1893 in Greifswald und gestorben am 5. Februar 1947 in Berlin, war ein deutscher Schriftsteller. In der Literatur sind seine Werke zum überwiegenden Teil der Richtung Neue Sachlichkeit zuzurechnen; zu den bekanntesten gehören zeitkritische Romane wie »Kleiner Mann – was nun« (1932) und »Jeder stirbt für sich allein« (1947). Er schrieb zudem Kinderbücher wie »Geschichten aus der Murkelei« (1938) und »Fridolin der freche Dachs« (1944).

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