Harry Dresden, Chicagos einzigen Berufsmagier, hatte schon schlimmere Aufgaben, als verdeckt am Set eines Erotikfilms zu ermitteln - etwa die Flucht aus einem brennenden Gebäude voller erzürnter Affendämonen oder die Konfrontation mit einem Pflanzenmonster. Dennoch hat sein aktueller Fall etwas Beunruhigendes an sich. Der Produzent des Films hält sich für das Opfer eines finsteren Entropiefluchs, tatsächlich aber sind es die Frauen in seinem Umfeld, die sterben, und zwar auf zunehmend spektakuläre Weise.
Harry ist doppelt frustriert, weil er sich auf diesen Fall nur eingelassen hat, um Thomas, seinem selbstsüchtigen, ständig flirtenden Vampirbekannten, dessen Integrität nicht gerade über jeden Zweifel erhaben ist, einen Gefallen zu tun. Dieser hat ein persönliches Interesse an dem Fall, das Harry nicht nachvollziehen kann, bis ihn seine Ermittlungen direkt zu Thomas' sexbesessener Vampir-Familie führen. Harry muss feststellen, dass Thomas' Stammbaum ein schockierendes Geheimnis birgt, eine Entdeckung, die sein Leben für immer verändern wird.
Dieses Buch hat Wendungen in der Reihe, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte
Auch wieder ein sehr gelungenes Buch von Jim Butcher. Die Reihe hat’s mir echt angetan. Endlich sind wir auch mal mit den Vampiren vom schwarzen Hof richtig konfrontiert, wenn auch nur kurz.
7. Feb. 2025
5,0
Dieses Buch hat Wendungen in der Reihe, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte
Auch wieder ein sehr gelungenes Buch von Jim Butcher. Die Reihe hat’s mir echt angetan. Endlich sind wir auch mal mit den Vampiren vom schwarzen Hof richtig konfrontiert, wenn auch nur kurz.
Der 6. Teil der „Dresden Files“ entführt uns unter anderem in die erotische Filmindustrie. Hier arbeitet er inkognito als Produktionsassistent für einen Filmproduzenten, der mit einem Fluch zu kämpfen hat. Unser Magier bekommt es einmal mehr mit gefährlichen Vampiren zu tun, die ihm selten freundschaftliche Gefühle entgegen bringen. 🧛
Neben der spannenden, teils recht blutigen Hauptstory erfahren wir hier auch ein wenig mehr über Harrys Familie und es gibt auch noch den einen oder anderen überraschenden Twist.
Insgesamt ein kurzweiliger Roman, der direkt Lust auf den nächsten Band macht. Großes Kino 🍿 🥰
26. Feb. 2026
5,0
Harry beim Film 🎥
Der 6. Teil der „Dresden Files“ entführt uns unter anderem in die erotische Filmindustrie. Hier arbeitet er inkognito als Produktionsassistent für einen Filmproduzenten, der mit einem Fluch zu kämpfen hat. Unser Magier bekommt es einmal mehr mit gefährlichen Vampiren zu tun, die ihm selten freundschaftliche Gefühle entgegen bringen. 🧛
Neben der spannenden, teils recht blutigen Hauptstory erfahren wir hier auch ein wenig mehr über Harrys Familie und es gibt auch noch den einen oder anderen überraschenden Twist.
Insgesamt ein kurzweiliger Roman, der direkt Lust auf den nächsten Band macht. Großes Kino 🍿 🥰
Mit „Bluthunger“ werden die Dresden Files von Jim Butcher um einen weiteren spannenden Band reicher. In diesem sechsten Abenteuer wird der Leser in eine Geschichte entführt, in der es um Magie, Intrigen und natürlich um Vampire geht. Harry Blackstone Copperfield Dresden ist kein Detektiv wie jeder andere. Als einziger öffentlich praktizierender Magier in Chicago bekommt er es mit einem besonders bizarren Fall zu tun: Ein Mord am Set eines Films, dessen Hauptdarsteller Vampire sind. Der Filmproduzent Arturo Genosa ist überzeugt, dass ein magischer Fluch auf ihm lastet, und Harry muss herausfinden, wer dahinter steckt.
Jim Butchers Schreibstil hat mich wieder einmal begeistert; er ist durchgehend klar und eingängig. Wie immer habe ich schnell in die Handlung gefunden und einige unterhaltsame Stunden mit dem Buch verbracht. Allerdings muss ich zugeben, dass sich die Handlungsstränge manchmal ähneln und man eine Ahnung hat, was einen erwartet. Aber das macht ja auch einen Teil des Charmes der Reihe aus.
„Bluthunger“ bietet alles, was das Herz eines Urban-Fantasy-Fans höher schlagen lässt. Die Handlung ist spannend und magisch, aber auch brutal und komplex. Das Filmset ist in diesem Fall ein ungewöhnlicher Tatort, der sich von den üblichen Schauplätzen abhebt. Harrys Ermittlungen führen ihn tief in die Welt der Dunkelheit, in der nicht nur Vampire, sondern auch andere übernatürliche Wesen ihr Unwesen treiben. Von der ersten bis zur letzten Seite wird man in Atem gehalten.
Mit mehr Hintergrundwissen über die magische Welt wird man auch hier gut versorgt. Im Laufe des Buches erfährt man mehr über den Weißen Hof der Vampire, eine faszinierende und gefährliche Fraktion, die mit ihrer eigenen politischen Agenda und geheimnisvollen Machenschaften die Handlung bereichert. Butcher taucht tief in die komplexen Hierarchien und intriganten Beziehungen innerhalb des Hofes ein und gibt dem Leser einen detaillierten Einblick in die Strukturen und die Kultur dieser mächtigen Vampirgruppe und wie sie sich vom Roten Hof unterscheidet. Schließlich sind Vampire in der Welt von Harry Dresden nicht nur die bekannten Blutsauger, sondern es gibt verschiedene Abspaltungen, die alle recht untypisch sind. Dieses Wissen erweitert nicht nur das Verständnis für die übergeordneten Konflikte der Reihe, sondern verleiht auch den Interaktionen zwischen den Charakteren zusätzliche Tiefe.
Neben der packenden Story sind es vor allem die Charaktere, die „Bluthunger“ zu einem besonderen Leseerlebnis machen. Schon Harry Dresden selbst ist ein facettenreicher Protagonist, dessen trockener Humor und moralischer Kompass ihn zu einem liebenswerten Helden machen. Auch die Nebenfiguren, seien es die drei Exfrauen und die Verlobte des Filmproduzenten oder Thomas, der weiße Vampir, sind gut ausgearbeitet und tragen zur dichten Atmosphäre des Buches bei.
„Die dunklen Fälle des Harry Dresden – Bluthunger“ ist ein Roman, der zu begeistern weiß. Jim Butcher hat es wieder einmal geschafft, eine Welt zu erschaffen, die gleichzeitig vertraut und überraschend neu ist. Wer einen unterhaltsamen und zugleich anspruchsvollen Urban-Fantasy-Krimi sucht, ist mit „Bluthunger“ bestens bedient.
31. Mai 2024
4,0
Blutig, brutal und dabei absolut genial!
Mit „Bluthunger“ werden die Dresden Files von Jim Butcher um einen weiteren spannenden Band reicher. In diesem sechsten Abenteuer wird der Leser in eine Geschichte entführt, in der es um Magie, Intrigen und natürlich um Vampire geht. Harry Blackstone Copperfield Dresden ist kein Detektiv wie jeder andere. Als einziger öffentlich praktizierender Magier in Chicago bekommt er es mit einem besonders bizarren Fall zu tun: Ein Mord am Set eines Films, dessen Hauptdarsteller Vampire sind. Der Filmproduzent Arturo Genosa ist überzeugt, dass ein magischer Fluch auf ihm lastet, und Harry muss herausfinden, wer dahinter steckt.
Jim Butchers Schreibstil hat mich wieder einmal begeistert; er ist durchgehend klar und eingängig. Wie immer habe ich schnell in die Handlung gefunden und einige unterhaltsame Stunden mit dem Buch verbracht. Allerdings muss ich zugeben, dass sich die Handlungsstränge manchmal ähneln und man eine Ahnung hat, was einen erwartet. Aber das macht ja auch einen Teil des Charmes der Reihe aus.
„Bluthunger“ bietet alles, was das Herz eines Urban-Fantasy-Fans höher schlagen lässt. Die Handlung ist spannend und magisch, aber auch brutal und komplex. Das Filmset ist in diesem Fall ein ungewöhnlicher Tatort, der sich von den üblichen Schauplätzen abhebt. Harrys Ermittlungen führen ihn tief in die Welt der Dunkelheit, in der nicht nur Vampire, sondern auch andere übernatürliche Wesen ihr Unwesen treiben. Von der ersten bis zur letzten Seite wird man in Atem gehalten.
Mit mehr Hintergrundwissen über die magische Welt wird man auch hier gut versorgt. Im Laufe des Buches erfährt man mehr über den Weißen Hof der Vampire, eine faszinierende und gefährliche Fraktion, die mit ihrer eigenen politischen Agenda und geheimnisvollen Machenschaften die Handlung bereichert. Butcher taucht tief in die komplexen Hierarchien und intriganten Beziehungen innerhalb des Hofes ein und gibt dem Leser einen detaillierten Einblick in die Strukturen und die Kultur dieser mächtigen Vampirgruppe und wie sie sich vom Roten Hof unterscheidet. Schließlich sind Vampire in der Welt von Harry Dresden nicht nur die bekannten Blutsauger, sondern es gibt verschiedene Abspaltungen, die alle recht untypisch sind. Dieses Wissen erweitert nicht nur das Verständnis für die übergeordneten Konflikte der Reihe, sondern verleiht auch den Interaktionen zwischen den Charakteren zusätzliche Tiefe.
Neben der packenden Story sind es vor allem die Charaktere, die „Bluthunger“ zu einem besonderen Leseerlebnis machen. Schon Harry Dresden selbst ist ein facettenreicher Protagonist, dessen trockener Humor und moralischer Kompass ihn zu einem liebenswerten Helden machen. Auch die Nebenfiguren, seien es die drei Exfrauen und die Verlobte des Filmproduzenten oder Thomas, der weiße Vampir, sind gut ausgearbeitet und tragen zur dichten Atmosphäre des Buches bei.
„Die dunklen Fälle des Harry Dresden – Bluthunger“ ist ein Roman, der zu begeistern weiß. Jim Butcher hat es wieder einmal geschafft, eine Welt zu erschaffen, die gleichzeitig vertraut und überraschend neu ist. Wer einen unterhaltsamen und zugleich anspruchsvollen Urban-Fantasy-Krimi sucht, ist mit „Bluthunger“ bestens bedient.