Blick ins Buch

Fantasy

Geschichten aus dem gefährlichen Königreich

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Über das Buch

Mit viel Gefühl und Gespür für die Welt J.R.R. Tolkiens erzählt Ulrich Noethen von dem kleinen Hund Roverandom und seinem Abenteuer, lässt Hans Paetsch den Bauer Giles mit einem Drachen kämpfen, Achim Höppner einen kleinen Jungen einen Elbenstern in einer großen Torte finden und Gert Heidenreich erzählt von dem Maler Blatt von Tüftler und leiht den Balladen von Tom Bombadil seine Stimme.Enthält: "Roverandom" / "Bauer Giles von Ham" / "Der Elbenstern" / "Elbenwald" / "Die Abenteuer des Tom Bombadil und andere Gedichte aus dem Roten Buch"

Editionen (3)

ISBN9783867177306
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum12.05.11

Rezensionen & Bewertungen

44 Bewertungen

7 Rezensionen

3,7

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  • vallavare
    vallavare

    31 Follower

    5,0

    Facettenreichtum jenseits von Der Herr der Ringe

    Dieses Buch ist eine wunderbare Sammlung, die Tolkiens Liebe zu Märchen und seine tiefgründige Philosophie über das „Sub-creating“ (Erschaffen von Welten) perfekt einfängt. Es zeigt eine verspieltere, aber dennoch melancholische Seite seines Schreibstils. Vielfalt: Von den humorvollen Abenteuern des Bauer Giles von Ham bis hin zur tief bewegenden und fast schon autobiografisch anmutenden Erzählung Blatt von Tüftler. Atmosphäre: Jede Geschichte atmet diesen ganz eigenen, zeitlosen Zauber. Besonders Der Schmied von Groß-Grooten wirkt wie ein sanfter Abschied von der Welt der Feen. Tiefgang: Der enthaltene Essay Über Märchen bietet zudem einen faszinierenden Einblick in Tolkiens Gedankenwelt und erklärt, warum Fantasy für ihn keine bloße Flucht, sondern eine notwendige Rückbesinnung auf die Wahrheit ist. Fazit: Ein absolutes Muss für jeden, der die sprachliche Eleganz Tolkiens liebt. Die 5/5 Punkte sind hier völlig verdient, da das Buch beweist, dass Tolkien der unangefochtene Meister darin war, das „Wunderbare“ greifbar zu machen. Soll ich dir noch ein paar ähnliche Empfehlungen aus der klassischen Fantasy oder vielleicht etwas ganz anderes heraussuchen?

    Facettenreichtum jenseits von Der Herr der Ringe

    10. März 2026

  • angelinasophieee
    angelinasophieee

    11 Follower

    4,0

    mal wieder ein super buch von tolkien. ich liebe seine werke generell. und vorallem die geschichte 'Roverandom' und die gedichte haben es mir angetan.

    2. Apr. 2026

  • 4,0

    4 wunderbare Kurzgeschichten und eine Gedichtsammlung in einem Buch. Die Geschichten spielen nicht in Mittelerde, trotzdem ist die erzählweise und die Einfälle unvergleichlich. Wer ein Interesse an Tolkien und seinen Werken hat, kommt an den Kurzgeschichten nicht vorbei.

    10. Dez. 2023

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über J.R.R. Tolkien

John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein in Südafrika geboren. Sein Vater starb, als er vier Jahre jung war, und so musste seine Mutter ihn und seinen jüngeren Bruder in bescheidenen Verhältnissen in England aufziehen. Früh zeigte sich seine Liebe zu Sprachen. Er erhielt ein Stipendium für das Exeter College in Oxford, wo er 1913 seinen B.A. mit Bravour bestand. In dieser Zeit lernte er Edith Bratt kennen, seine "Luthien", die er am 22. März 1916 heiratete. Das Ehepaar Tolkien hatte vier Kinder: 1917 wurde John geboren, 1920 kam Michael zur Welt. Der Herausgeber der kritischen Werkausgabe seines Vaters, Christopher, wurde 1924 und Nesthäkchen Priscilla 1929 geboren. Tolkiens akademische Laufbahn wurde vom ersten Weltkrieg unterbrochen. Er verlor im Laufe der Schlacht an der Somme binnen eines Tages fast alle seine Freunde. Diese Erfahrung prägte ihn für den Rest seines Lebens. 1919 legte er den M.A. ab, zwei Jahre später wurde er Professor für Englisch an der Universität Leeds, und weitere vier Jahre später wurde ihm der Ruf als Rawlingson Professor für Angelsächsisch ans Pembroke College erteilt. Seine letzte Professur erhälte er als Merton Professor für englische Sprache und Literatur 1945 in Oxford. Tolkien ging 1959 in Ruhestand und war überrascht, welchen Erfolg seine Neuschöpfung einer mythischen Welt hat, die im "Silmarillion", dem "Herrn der Ringe" und dem "Hobbit" Ausdruck findet. Gerade in den Vereinigten Staaten wurde der Brite in den 60ern zum Kultautor. 1971 starb Tolkiens Ehefrau Edith. Für seine herausragende literarische Bedeutung wurde Tolkien 1972 von der Queen geadelt. Am Morgen des 2. September 1973 starb der Schöpfer von Mittelerde in einem Krankenhaus in Bournemouth.

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