
50 Follower
Oszillierend zwischen 5 und 1 Sternen, entweder oder, kein Zwischendrin.
10. Feb. 2025
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10. Feb. 2025
10. Feb. 2025

464 Follower
Heute möchte ich euch das Buch „Mrs. Dalloway“ von Virginia Woolf, erschienen im Jahre 1925, vorstellen. Die deutsche Übersetzung stammt von Hannelore Eisenhofer. Es handelt sich hierbei um den zweiten experimentellen Roman der Autorin. Der Roman erzählt einen einzigen Tag im Leben von Clarissa Dalloway, einer Londoner Gesellschaftsdame, die eine Abendgesellschaft vorbereitet. Während sie über ihre Vergangenheit, verpasste Chancen und die Vergänglichkeit des Lebens nachdenkt, werden parallele Geschichten wie die des traumatisierten Kriegsveteranen Septimus Warren Smith eingeflochten. Die Handlung bietet einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt der Charaktere und thematisiert Fragen von Identität, Liebe und der Suche nach Sinn. Der Schreibstil der Autorin ist geprägt vom Bewusstseinsstrom (stream of consciousness), der die inneren Gedanken und Empfindungen der Figuren in assoziativen, oft verschachtelten Sätzen wiedergibt. Dadurch wird der Leser direkt in die subjektive Wahrnehmung der Charaktere hineingezogen. Die Handlung folgt weniger einem linearen Erzählfluss, sondern entwickelt sich in Momentaufnahmen, die durch Reflexionen und Erinnerungen ergänzt werden. Ihr Stil verleiht dem Werk eine fast traumartige Qualität und hebt die alltäglichen Ereignisse in eine universelle Dimension. Figuren wie Clarissa Dalloway und Septimus Warren Smith sind komplex und vielschichtig dargestellt, dabei musste ich feststellen, dass ich mich teilweise mit Septimus Warren Smith vergleichen konnte. Septimus war meine Lieblingsfigur in diesem Roman, denn durch ihn wurde eine düstere Reflexion über Vergänglichkeit und Trauma gegeben, welche sehr bedrückend wirken kann. Das Buch ist ein Meisterwerk der Moderne, kann aber je nach Lesertyp herausfordernd sein. Ich empfand die erste Hälfte als schwer zugänglich, da ich durch die verschachtelten Sätze nicht wirklich in die Handlung kam und mich wirklich schwertat. Der Roman ist übrigens eines der ersten Beispiele für die Technik des Bewusstseinsstroms, die Woolf weiterentwickelte. Außerdem erschuf die Autorin die beiden Figuren Clarissa und Septimus bewusst als Gegensätze – Clarissa steht für das Überleben und das Festhalten am Leben, während Septimus das Trauma und die Unfähigkeit, weiterzuleben, repräsentiert. Das Buch ist sowohl ein literarisches Experiment als auch eine scharfe Reflexion der Gesellschaft und Psyche der 1920er Jahre. Dadurch, dass ich anfangs nur schwer folgen konnte, vergebe ich dem Buch 3,5 von 5 Sternen. ✨️

13. Jan. 2025
Heute möchte ich euch das Buch „Mrs. Dalloway“ von Virginia Woolf, erschienen im Jahre 1925, vorstellen. Die deutsche Übersetzung stammt von Hannelore Eisenhofer. Es handelt sich hierbei um den zweiten experimentellen Roman der Autorin. Der Roman erzählt einen einzigen Tag im Leben von Clarissa Dalloway, einer Londoner Gesellschaftsdame, die eine Abendgesellschaft vorbereitet. Während sie über ihre Vergangenheit, verpasste Chancen und die Vergänglichkeit des Lebens nachdenkt, werden parallele Geschichten wie die des traumatisierten Kriegsveteranen Septimus Warren Smith eingeflochten. Die Handlung bietet einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt der Charaktere und thematisiert Fragen von Identität, Liebe und der Suche nach Sinn. Der Schreibstil der Autorin ist geprägt vom Bewusstseinsstrom (stream of consciousness), der die inneren Gedanken und Empfindungen der Figuren in assoziativen, oft verschachtelten Sätzen wiedergibt. Dadurch wird der Leser direkt in die subjektive Wahrnehmung der Charaktere hineingezogen. Die Handlung folgt weniger einem linearen Erzählfluss, sondern entwickelt sich in Momentaufnahmen, die durch Reflexionen und Erinnerungen ergänzt werden. Ihr Stil verleiht dem Werk eine fast traumartige Qualität und hebt die alltäglichen Ereignisse in eine universelle Dimension. Figuren wie Clarissa Dalloway und Septimus Warren Smith sind komplex und vielschichtig dargestellt, dabei musste ich feststellen, dass ich mich teilweise mit Septimus Warren Smith vergleichen konnte. Septimus war meine Lieblingsfigur in diesem Roman, denn durch ihn wurde eine düstere Reflexion über Vergänglichkeit und Trauma gegeben, welche sehr bedrückend wirken kann. Das Buch ist ein Meisterwerk der Moderne, kann aber je nach Lesertyp herausfordernd sein. Ich empfand die erste Hälfte als schwer zugänglich, da ich durch die verschachtelten Sätze nicht wirklich in die Handlung kam und mich wirklich schwertat. Der Roman ist übrigens eines der ersten Beispiele für die Technik des Bewusstseinsstroms, die Woolf weiterentwickelte. Außerdem erschuf die Autorin die beiden Figuren Clarissa und Septimus bewusst als Gegensätze – Clarissa steht für das Überleben und das Festhalten am Leben, während Septimus das Trauma und die Unfähigkeit, weiterzuleben, repräsentiert. Das Buch ist sowohl ein literarisches Experiment als auch eine scharfe Reflexion der Gesellschaft und Psyche der 1920er Jahre. Dadurch, dass ich anfangs nur schwer folgen konnte, vergebe ich dem Buch 3,5 von 5 Sternen. ✨️
13. Jan. 2025


260 Follower
Unser Klassiker des Monats entführte uns im Februar in die gehobene Gesellschaft des letzten Jahrhunderts in Großbritannien. Am Anfang war ich nicht sonderlich begeistert, amer mit der Zeit habe ich den Zeitgeist und die Komplexität des Buches zu schätzen gelernt. Wir lernen verschiedene Personen, Beziehungen und Probleme kennen. Viele innere, äußere und zwischenmenschliche Konflikte. So manches Drama und auch Gossip. Fäden, die nebenher laufen und irgendwann zueinander finden. Und schließlich erlaubt man sich auch selbst zu urteilen und merkt, dass es einen ebensowenig zusteht. Dennoch war es ziemlich schwierig in das Buch zu kommen, die ersten 30 Seiten haben mich wirklich nicht gut fesseln können. Die Neugier hat mich erst spät in Beschlag genommen. Aber ich bin froh es nicht abgebrochen zu haben. Sprachlich wunderschön, aber in meiner Übersetzung waren die Übergänge zwischen den verschiedenen Charakteren so fließend, dass ich oft aufpassen musste in wessen Geschichte ich mich gerade befand. Das war recht verwirrend.

3. Juni 2025
Unser Klassiker des Monats entführte uns im Februar in die gehobene Gesellschaft des letzten Jahrhunderts in Großbritannien. Am Anfang war ich nicht sonderlich begeistert, amer mit der Zeit habe ich den Zeitgeist und die Komplexität des Buches zu schätzen gelernt. Wir lernen verschiedene Personen, Beziehungen und Probleme kennen. Viele innere, äußere und zwischenmenschliche Konflikte. So manches Drama und auch Gossip. Fäden, die nebenher laufen und irgendwann zueinander finden. Und schließlich erlaubt man sich auch selbst zu urteilen und merkt, dass es einen ebensowenig zusteht. Dennoch war es ziemlich schwierig in das Buch zu kommen, die ersten 30 Seiten haben mich wirklich nicht gut fesseln können. Die Neugier hat mich erst spät in Beschlag genommen. Aber ich bin froh es nicht abgebrochen zu haben. Sprachlich wunderschön, aber in meiner Übersetzung waren die Übergänge zwischen den verschiedenen Charakteren so fließend, dass ich oft aufpassen musste in wessen Geschichte ich mich gerade befand. Das war recht verwirrend.
3. Juni 2025

3 von 61 Rezensionen
Autorin / Autor
Virginia Woolf wurde am 25. Januar 1882 in London geboren und wuchs im großbürgerlichen Milieu des viktorianischen Englands auf. Ihr Leben war geprägt von wiederkehrenden psychischen Krisen. 1912 heiratete sie Leonard Woolf. Ihr Haus war eines der Zentren der Künstler und Literaten der Bloomsbury Group. Am 28. März 1941 nahm Virginia Woolf sich das Leben.
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