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Der eingebildete Kranke

3,5(72)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Molières 'Malade imaginaire', uraufgeführt am 10. Februar 1673 in Paris, ist die berühmteste und weltweit meistgespielte Komödie des großen französischen Klassikers. Umgeben von tausend Fläschchen, Pillen, Tropfen, Ärzten und Apothekern sitzt Argon, der Hypochonder, in seinem Zimmer, leidet und ist ganz unausstehlich. Während seine Frau nur darauf wartet, dass er stirbt, will er den Arzt zum Schwiegersohn machen und lässt die Wünsche seiner Tochter außer Acht. Doch in einem herrlichen Spiel um Sein und Schein, voll drastischer Komik und tragischem Ernst, wendet sich das Drama schließlich zum Guten.

Editionen (13)

ISBN9783866471160
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum31.01.07
Seitenzahl80

Rezensionen & Bewertungen

72 Bewertungen

13 Rezensionen

3,5

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  • ente27
    ente27

    24 Follower

    4,0

    So kann man Klassiker dann doch lesen.

    Nachdem ich mich Jahre lang durch "Buddenbrooks" geschlagen habe, hatte ich Klassiker ein wenig über... Dann flog mir "der eingebildete Kranke" zu und ich war ganz froh, dass es nicht wieder so viele Seiten hatte... Beim Lesen habe ich dann bemerkt, dass ich das Stück kenne, ich hab es mal im Theater gesehen! Fand ich gar nicht schlecht. Es war irgendwie ganz witzig und gleichzeitig spannend und auch irgendwie ein bisschen gesellschaftskritisch. Fand ich gut 😊

    6 Tage vor

  • readingjane
    readingjane

    380 Follower

    4,0

    Argan leidet vor sich hin, braucht viele Tropfen und Pillen, um leben zu können, und alle meinen es schlecht mit ihm, außer sein Arzt und seine Ehefrau. So will er auch seine Tochter mit dem Neffen seines Arztes verheiraten, die jedoch einen anderen liebt. Schließlich gelangt der Hypochonder Argan zu einigen Erkenntnissen. Überspitzt, teilweise urkomisch. Am besten fand ich die Szene mit der Tochter, ihrem Geliebten und dem Neffen 😂 Die Komödie wurde erstmals 1673 in Paris aufgeführt und ich kann mir gut vorstellen, dass das damals ein richtiges Spektakel war.

    26. Jan. 2026

  • ricca.epub
    ricca.epub

    18 Follower

    4,5

    Toinette ist based.

    Ich liebe Komödien und anscheinend mag ich auch Molière. Das war mein erstes Werk von Molière und ich bin direkt gefangen. Die Figuren sind super und der Wortwitz auch. Mit Abstand am meisten gefällt mir Toinette. Sie ist trotz ihrer "niederen" Rolle des Dienstmädchens am Ende die wichtigste Person im ganzen Buch. Sie ist frech, schlau, kämpft für das Richtige und zieht am Ende auch alle Fäden. GOAT

    13. Apr. 2026

3 von 13 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Molière

Molière, eigentlich Jean-Baptiste Poquelin (1622–1673), besuchte ein Jesuitenkollegium und studierte Recht, bevor er Schauspieler wurde. 1643 gründete er mit der Schauspielerfamilie Béjart das »Illustre Théâtre«. Nach dessen Pleite zog er mit einer Wandertruppe umher, deren Leitung er bald übernahm. Diese Truppe spezialisierte sich auf Farcen und Komödien im Stil der Commedia dell'arte, erste eigene Dramen entstanden. Der König wurde auf die Truppe aufmerksam und holte sie an den Hof. Ab 1659 feierte Molière mit seinen Stücken große Erfolge, sorgte aber auch immer wieder für Empörung und Skandale.

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