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Ein Jahr mit der 40jährigen Sisi- Elisabeth Kaiserin von Österreich ist interessant, wenn man nicht vorher sich viel mit der Person beschäftigt hat ( natürlich unabhängig von den überzogenen, viel zu süßen Filmen). Ich habe als Kind zu Feiertagen immer die alten Sissi- Filme gesehen,bis ich es über hatte- Zuckerschock) . Die Neuverfilmung habe ich mir auch angesehen . Das Tagebuch der Hofdame Festetics kannte ich nicht, deshalb war es zeitweise wirklich interessant, hinter die Kulissen zu schauen und das Hofleben der Kaiserin mitzuerleben. Frau Duve hat einen sehr lakonischen Ton und ist auch eine leidenschaftliche Reiterin- ich bin es nicht und die sehr ausführlichen Pferd+-Reitpassagen waren eher nichts für mich.
Aber als Leser bekommt das Gefühl der Einsamkeit als Kaiserin/ Person des öffentlichen Lebens, gut vermittelt, aber wirkliche Sympathie oder Mitleid kam bei mir nicht auf. Viele Handlungen sind egoistisch und herzlos ( oder gedankenlos). Ihrer Schönheit und deren Erhalt ist alles untergeordnet. Einflussnahme auf das Leben ihrer Untertanen( Verbesserungen)- politische Ideen scheint es nicht gegeben zu haben- außer es diente der Erhaltung ihres Mythos der wunderschönen, jungen Kaiserin.
22. Sept. 2024
Ein Jahr mit der 40jährigen Sisi- Elisabeth Kaiserin von Österreich ist interessant, wenn man nicht vorher sich viel mit der Person beschäftigt hat ( natürlich unabhängig von den überzogenen, viel zu süßen Filmen). Ich habe als Kind zu Feiertagen immer die alten Sissi- Filme gesehen,bis ich es über hatte- Zuckerschock) . Die Neuverfilmung habe ich mir auch angesehen . Das Tagebuch der Hofdame Festetics kannte ich nicht, deshalb war es zeitweise wirklich interessant, hinter die Kulissen zu schauen und das Hofleben der Kaiserin mitzuerleben. Frau Duve hat einen sehr lakonischen Ton und ist auch eine leidenschaftliche Reiterin- ich bin es nicht und die sehr ausführlichen Pferd+-Reitpassagen waren eher nichts für mich.
Aber als Leser bekommt das Gefühl der Einsamkeit als Kaiserin/ Person des öffentlichen Lebens, gut vermittelt, aber wirkliche Sympathie oder Mitleid kam bei mir nicht auf. Viele Handlungen sind egoistisch und herzlos ( oder gedankenlos). Ihrer Schönheit und deren Erhalt ist alles untergeordnet. Einflussnahme auf das Leben ihrer Untertanen( Verbesserungen)- politische Ideen scheint es nicht gegeben zu haben- außer es diente der Erhaltung ihres Mythos der wunderschönen, jungen Kaiserin.
22. Sept. 2024








