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Romane

Das Nest

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Über das Buch

Melody, Jack, Bea und Leo sind Geschwister. Sie sind in ihren Vierzigern, stehen mitten im Leben und haben immer gewusst, dass sie eines Tages viel Geld erben würden. Und das können sie in New York zu Zeiten der Finanzkrise auch alle gut gebrauchen. Doch kurz bevor der ersehnte Fonds ausgezahlt wird, verwendet ihre Mutter ihn, um dem ältesten Sohn Leo aus einer Notlage zu helfen. Unfreiwillig wiedervereint, müssen die Geschwister sich mit altem Groll und falschen Gewissheiten auseinandersetzen. Aber vor allem müssen sie irgendwo frisches Geld auftreiben. Ein geistreicher und scharfsinniger Familienroman – gelesen von Johann von Bülow.

Editionen (4)

ISBN9783862318988
VerlagDer Audio Verlag
Erscheinungsdatum29.10.16

Rezensionen & Bewertungen

70 Bewertungen

6 Rezensionen

3,7

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  • rockofbooks
    rockofbooks

    92 Follower

    3,0

    Ich musste mich richtig durch das Buch quälen. Es war schwierig den Faden nicht zu verlieren, bei der Flut an Namen und Geschichten über so viele unterschiedliche Personen - die mich überwiegend nicht mal im Ansatz interessiert haben. Wenn über den Kapiteln der jeweilige Name gestanden hätte, wäre es am Ende eventuell einfacher gewesen. Aber so hab ich - und das passiert mir so gut wie NIE - absolut den Überblick verloren und wusste manchmal am Ende des Kapitels nicht mal mehr, was am Anfang war - obwohl sie nicht mal lang waren. Ich finde es total schade, aber es war so langweilig. Ich vergebe deshalb drei Sterne, weil der Schreibstil flüssig war, einige Handlungen interessant und manch ein Charakter überraschende Züge aufwiesen. Aber ansonsten wird es wohl zu den wenigen Büchern dieses Jahres zählen, die mich nicht beeidruckt haben. Mich hat tatsächlich nur die Geschichte mit Leo interessiert: Wieso, weshalb, warum er so gehandelt hat und ich wollte wissen, was passiert - aber dann folgte direkt wieder ein Rückblick oder Ähnliches und ich hab das Buch tagelang liegen gelassen. Das Cover ist sehr schön und ich denke, für viele wird es eine super Geschichte sein. Es geht um Loyalität, Sucht, Gewinnen und Verlieren. Opferbereitschaft und dem Versagen. Die Geschwister haben es sich zu bequem in ihrem Nest gemacht und darauf aufgebaut. Ich bin einfach nicht mit ihnen warm geworden, da jedes Kapitel über jemand anderen gehandelt hat.  Sie haben sich zu sehr auf das Erbe verlassen und schon dieser Gedanke ist recht makaber.  Das Buch ist in drei Teilen aufgebaut.

    31. Dez. 2024

  • flumselchen
    flumselchen

    2 Follower

    2,0

    "Das Nest" von Cynthia D´Aprix Sweeney ist 2017 bei Klett-Cotta erschienen. Zum Inhalt: Die vier Geschwister Melody, Jack, Bea und Leo wissen schon lange, dass sie in einem gewissen Alter mit einem Treuhandfond, genannt „Das Nest“, rechnen dürfen. Als Leo jedoch einen Unfall hat, benutzt ihre Mutter das Geld, um einen Skandal zu vermeiden. Nun müssen sich die Geschwister damit auseinander setzen, dass das Geld, welches sie schon verplant hatten, ausbleibt … Erst im Nachhinein habe ich gelesen, dass dieses Buch hoch gelobt wird. Und ich frage mich, warum. Für mich ist dies ein relativ klassischer Familienroman ohne große Überraschungen, der leicht dahin dümpelt. Zudem werden hier so gut wie sämtliche Klischees bedient: Zum einen ist da die erfolglose Schriftstellerin Bea, die an Erfolge anzuknüpfen versucht. Ihre Schwester Melody versucht für Mann und Kinder nur das Beste zu erreichen und hofft mit dem zu erwartenden Geld, die Privatcolleges ihrer Töchter bezahlen zu können. Dann ist da der homosexuelle Jack, der heimlich einen Kredit auf das Anwesen seines Mannes aufgenommen hat. Und schließlich Leo, der Lebemann und Playboy, für den die Mutter mit dem Familienerbe die Kastanien aus dem Feuer holt. In meinen Augen findet generell wenig Handlung statt. Statt dessen werden die einzelnen Personen sehr ausführlich vorgestellt, jeweils mit ihrer eigenen Vergangenheit und Geschichte. Diese bleiben jedoch blaß, farblos und langweilig und vermögen mich nicht wirklich zu berühren. Jeder dreht sich um sich selbst, selbst in dem Versuch wieder zu einander zu finden. (Achtung Spoiler: Selbst als zum Schluss – platt und wie erwartet – fast alles wieder gut wird, bleiben mir die Charaktere nicht im Gedächtnis) Das einzige, was mir wirklich gut gefallen hat, ist die Analogie vom Titel des Buches zu der Situation der vier Geschwister: Quasi aus dem Nest gestoßen, müssen sie nun lernen, im Erwachsenenalter erwachsen zu werden. Dies ist ein Roman, der als leichte Urlaubslektüre evtl angenehm sein kann, ohne dass man groß in irgendetwas eintauchen muss. Für mich ist es leider ein Buch, das ich morgen vergessen haben werde.

    22. Nov. 2022

  • rockofbooks
    rockofbooks

    92 Follower

    3,0

    Ich musste mich richtig durch das Buch quälen. Es war schwierig den Faden nicht zu verlieren, bei der Flut an Namen und Geschichten über so viele unterschiedliche Personen - die mich überwiegend nicht mal im Ansatz interessiert haben. Wenn über den Kapiteln der jeweilige Name gestanden hätte, wäre es am Ende eventuell einfacher gewesen. Aber so hab ich - und das passiert mir so gut wie NIE - absolut den Überblick verloren und wusste manchmal am Ende des Kapitels nicht mal mehr, was am Anfang war - obwohl sie nicht mal lang waren. Ich finde es total schade, aber es war so langweilig. Ich vergebe deshalb drei Sterne, weil der Schreibstil flüssig war, einige Handlungen interessant und manch ein Charakter überraschende Züge aufwiesen. Aber ansonsten wird es wohl zu den wenigen Büchern dieses Jahres zählen, die mich nicht beeidruckt haben. Mich hat tatsächlich nur die Geschichte mit Leo interessiert: Wieso, weshalb, warum er so gehandelt hat und ich wollte wissen, was passiert - aber dann folgte direkt wieder ein Rückblick oder Ähnliches und ich hab das Buch tagelang liegen gelassen. Das Cover ist sehr schön und ich denke, für viele wird es eine super Geschichte sein. Es geht um Loyalität, Sucht, Gewinnen und Verlieren. Opferbereitschaft und dem Versagen. Die Geschwister haben es sich zu bequem in ihrem Nest gemacht und darauf aufgebaut. Ich bin einfach nicht mit ihnen warm geworden, da jedes Kapitel über jemand anderen gehandelt hat.  Sie haben sich zu sehr auf das Erbe verlassen und schon dieser Gedanke ist recht makaber.  Das Buch ist in drei Teilen aufgebaut.

    18. Juli 2023

3 von 6 Rezensionen

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