Von den fünf Schwestern, die auszogen, ihren Vater zu ermorden
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Die Afroschweizerin Melara Mvogdobo wurde 1972 in Luzern geboren. Sie hat mehrere Jahre in Kamerun, der Dominikanischen Republik und in der Schweiz gelebt, wo sie als Lehrerin, Erwachsenenbildnerin und Trauma-Beraterin gearbeitet hat. Aktuell lebt sie mit ihren drei Söhnen und ihrem Lebenspartner in Andalusien.
Beiträge
Mordpläne
Interessante Geschichte über fünf Schwestern die alle jahrelang vom eigenem Vater missbraucht worden sind! Als Erwachsene beschließen sie den in vieler Hinsicht grausamen, bösartigen und gemeinen alten Mann zu ermorden, um dadurch selber an Seele und Geist etwas heilen zu können. Toll erzählte Geschichte, kann ich mir durchaus genau so oder ähnlich in der Realität vorstellen, immer wieder gewürzt mit einer feinen Prise Humor. Unglaublich dass dieser Roman 20 Jahre in einer Schublade liegen musste, bis sich ein Verlag gefunden hat, der auch derart unangenehme Themen veröffentlicht!
VON DEN FÜNF SCHWESTERN DIE AUSZOGEN, IHREN VATER ZU ERMORDEN Melara Mvogdobo Die vier Afroschweizer-Schwestern Sheshe, Céleste, Lea und Marion reisen nach Kamerun, wo ihre fünfte Schwester Séraphine lebt. Gemeinsam mit ihr wollen sie ihren kamerunischen Vater, Hilaire Bongo Nkomo, der sie alle im Kindesalter sexuell missbrauchte, umbringen. Wo immer dieser Mann lebte, betrog und täuschte er Menschen, die ihm nahe standen. Jede der fünf Frauen versucht seit der Kindheit auf unterschiedlichster Weise mit ihren Traumata zu leben - nicht jeder gelingt es gut. Jetzt möchten sich die Frauen rächen und endlich mit ihm abrechnen. Doch wie das Leben so spielt, kommt es auf einmal ganz anders … Was für ein Debüt! Chapeau Melara Mvogdobo! Trotz der belastenden Themen führt uns die Autorin leichtfüßig durch diese Geschichte. Wir erfahren über kamerunische Rituale, spirituelle Bräuche und erleben afrikanische Kultur. Natürlich wird die grausame Tat benannt, aber nicht im Detail erzählt, dennoch haben wir einen tiefen Einblick in die verletzten Seelen der fünf misshandelten Frauen. Der Aufbau des Buches ist unglaublich spannend und anders. Ja, an einigen Stellen musste ich wirklich schmunzeln. Kaum zu glauben, dass dieses Manuskript fast 20 Jahre in der Schublade der Autorin lag und kein Verlag es verlegen wollte. Erst „ME TOO“ machte es möglich, dass Themen wie diese erzählt werden dürfen - dass Frauen, denen so etwas Schreckliches passiert, aufstehen dürfen! Melara Mvogdobo Geschichte muss gelesen werden! Sie steht hier stellvertretend für das, was so vielen Frauen und Kindern auf der Welt in diesem Moment irgendwo angetan wird. Danke an EDITION 8, dass ihr den Mut hattet, diese Geschichte zu verlegen und dir Melara Mvogdobo wünsche ich eine große Leserschaft und hoffe, dass dein nächstes Buch ganz schnell in die Regale findet. Bitte lest dieses Buch! 5/ 5 P.S. Und wenn es wirklich eine Fee gibt, dann wünsche ich mir dieselben drei Wünsche wie Sheshe! Einfach genial.

Céleste ist schwanger und das macht ihr ganz schön zu schaffen. Sie leidet unter Magersucht, zerstört ihren Körper sukzessive… eine Auswirkung des sexuellen Missbrauchs durch ihren Vater. Aber jetzt muss sie essen um ihr Kind nicht zu gefährden. Um sich zu befreien, beschließt sie, dass sie ihren Vater umbringen muss und holt sich ihre Schwester Sheshe mit ins Boot. Diese ist begeistert von der Idee, hat sie doch ähnliche Erfahrungen mit dem Vater gemacht. Auch Marion und Lea finden es eine gute Sache und so reisen sie zu viert nach Kamerun. Dort treffen sie auf Séraphine, die sich ihrerseits gerade um den Vater kümmert, der schwer krank ist und ihr einfach nur zur Last fällt. Allerdings durchkreuzt die Krankheit auch ihre bisherigen Pläne und er scheint ungeschoren davon zu kommen. - Ich mag die Idee hinter dem Roman und als mich Melara gefragt hat, ob ich ihn lesen möchte, war ich sofort Feuer und Flamme. Trotz des schweren Themas rund um sexuellen Missbrauch und körperliche Gewalt in der Kindheit, kommt die Geschichte mit jeder Menge Humor daher. Man erfährt nur bruchstückhaft aus der Vergangenheit, aber darum geht es auch nicht vordergründig. Es werden nicht die Taten des Vaters beleuchtet, sondern das Danach, ein möglicher Umgang damit. Und der hat es in sich. Aus verschiedenen Blickwinkeln begleiten wir die Schwestern bei der Planung von möglichen Mordszenarien, was nicht einer gewissen Komik entbehrt. Sie gehen durchaus kreativ ans Werk bei ihren Überlegungen den Vater aus dem Weg zu schaffen. Oberflächlich betrachtet geht es um Rache an einem Menschen, der es durchaus verdient hat, aber der eigentliche Kern ist Selbstbemächtigung. Das Wiedererlangen der Kontrolle über den eigenen Körper, das sich Abspalten von den Kindheitserfahrungen, das Ablegen von Schuld und Scham. Mvogdobo ist es auf sehr unterhaltsame Weise gelungen diese komplexe Thematik einzufangen und zu verarbeiten. Wie nebenbei finden auch Rassismus, Identität, Sexismus und Misogynie ihren Platz in der Geschichte und das Erfahren der Bräuche und des Lebens in Kamerun, runden den Roman wunderbar ab. - Ein fantastisches Debüt und eine große Empfehlung meinerseits. - Noch ein paar Details am Rande: Das Manuskript hat über 20 Jahre gebraucht um veröffentlicht zu werden… zu heftig, zu schockierend… waren nur ein paar Begründungen es nicht auf den Markt zu bringen. Damit ist es leider ein weiteres Zeugnis davon, dass Mann es nicht leiden kann, wenn Frauen sich erheben, wenn sie eine Stimme bekommen, noch dazu eine laute. Umso schöner ist die Tatsache, dass ein Verlag sich gewagt hat, es zu veröffentlichen und damit einen Beitrag dazu leistet, das Frauen gehört werden können.
"Schlaf Väterchen, schlaf! Wir fanden dich nicht brav. In der Hölle wirst du schmorn. Wir wünschten, du wärst nie geborn. Schlaf Väterchen, schlaf!" Die Autorin hat mich mit diesem Buch komplett überzeugt. Die Geschichte war fesselnd, schockierend und humorvoll zugleich. Obwohl Titel und Klappentext zunächst nicht auf eine Geschichte mit Humor schließen lässt, musste ich während des Lesens mehrfach schmunzeln. Der Autorin ist es gelungen, ein schreckliches, trauriges Thema in eine außergewöhnliche Geschichte zu packen. Erzählt wird die Geschichte von 4 Schwestern, die beschließen zu ihrer 5. Schwester nach Kamerun zu reisen, um dort gemeinsam ihren Vater, der sie alle jahrelang missbraucht hat, zu töten. Als Leser*in bekommt man abwechselnd Einblicke in die Rachegedanken und Gefühle der Schwestern aber auch der Mütter. Dabei sind der Phantasie an möglichen Mordmethoden scheinbar keine Grenzen gesetzt. Der Hass bei den Schwestern sitzt tief. Welche Methode ist die beste? Sehr gut gefallen hat mir, dass in diesem Roman nicht die Beschreibungen der schrecklichen Taten des Vaters im Vordergrund stehen. Es geht darum, dass jede der Schwestern auf ihre Art zu kämpfen hat und sich von der Last der Vergangenheit befreien möchte. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ihnen jede denkbare Mordmethode recht. Gespannt habe ich verfolgt, wie die Geschichte ausgehen wird. Das Ende hat mich nochmal richtig überrascht. Spannend bis zum Schluss. Fazit: Dieses Buch hat Bestsellerqualitäten. Ich wünsche Melara Mvogdobo, dass ihr Buch zum Bestseller wird. Schaut gerne auch mal das Cover genauer an. Die schwungvollen und kunstvollen Formen sind genau das, was ihr jetzt gerade meint, was es sein könnte.

Einem solchen Titel kann ich natürlich nicht widerstehen. Somit haben wir eigentlich auch schon die gesamte Handlung. Melara Mvogdobo schreibt über (nicht nur) sexuellen Missbrauch. An einigen Stellen dringt schon mal eine gute Portion Humor durch, dieser lenkt aber nicht vom eigentlichen Thema ab. Jede Schwester erzählt abwechseln von ihren Gedanken, ihren Motivationen und ihren Erlebnissen. Oftmals kommen auch die Partnerinnen von Hilaire Mbongo Nkomo zu Wort. Auf wenigen Seiten lotet die Autorin aus, wie die jeweiligen Frauen mit ihren Traumata umgehen. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Formen; Aufopferung, Essstörungen, Ignorieren. Erst durch den gemeinsamen Entschluss zum Mord, gelangen sie zur Katharsis. Es ist ein Buch darüber, wie sich die Schwestern auf ihre Art von ihren Vergangenheiten lösen und sich ihre Freiheit erkämpfen. Ein starkes Werk mit einer wuchtigen Botschaft. Nicht leicht zu lesen, aber das soll es auch nicht sein. Das Nachwort hat mich ebenfalls sehr ergriffen und erklärt die Entstehungsgeschichte und den Weg dieses Buches. Eine wahre Wucht.
hach :( 1.5 stars brilliant title and great, important topic. i had such high expectations bc the idea is perfect and so needed. but then the writing… it‘s just very bad. this feels like something i wrote in highschool. the story was also pointless towards the end, confusing, irrelevant and so dragged out. 200 pages were not needed for this. but the final word from the author was so good!! i wish she wrote the book more like that. there were sentences, thoughts and theories in the book, i had to take photos of because they hit so hard and made so much sense. but i can‘t keep the book just for some few sentences… so sad. i will read her next book „grossmütter“ now, which is nominated for the swiss book price. i am excited to see her writing progress.
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Die Afroschweizerin Melara Mvogdobo wurde 1972 in Luzern geboren. Sie hat mehrere Jahre in Kamerun, der Dominikanischen Republik und in der Schweiz gelebt, wo sie als Lehrerin, Erwachsenenbildnerin und Trauma-Beraterin gearbeitet hat. Aktuell lebt sie mit ihren drei Söhnen und ihrem Lebenspartner in Andalusien.
Beiträge
Mordpläne
Interessante Geschichte über fünf Schwestern die alle jahrelang vom eigenem Vater missbraucht worden sind! Als Erwachsene beschließen sie den in vieler Hinsicht grausamen, bösartigen und gemeinen alten Mann zu ermorden, um dadurch selber an Seele und Geist etwas heilen zu können. Toll erzählte Geschichte, kann ich mir durchaus genau so oder ähnlich in der Realität vorstellen, immer wieder gewürzt mit einer feinen Prise Humor. Unglaublich dass dieser Roman 20 Jahre in einer Schublade liegen musste, bis sich ein Verlag gefunden hat, der auch derart unangenehme Themen veröffentlicht!
VON DEN FÜNF SCHWESTERN DIE AUSZOGEN, IHREN VATER ZU ERMORDEN Melara Mvogdobo Die vier Afroschweizer-Schwestern Sheshe, Céleste, Lea und Marion reisen nach Kamerun, wo ihre fünfte Schwester Séraphine lebt. Gemeinsam mit ihr wollen sie ihren kamerunischen Vater, Hilaire Bongo Nkomo, der sie alle im Kindesalter sexuell missbrauchte, umbringen. Wo immer dieser Mann lebte, betrog und täuschte er Menschen, die ihm nahe standen. Jede der fünf Frauen versucht seit der Kindheit auf unterschiedlichster Weise mit ihren Traumata zu leben - nicht jeder gelingt es gut. Jetzt möchten sich die Frauen rächen und endlich mit ihm abrechnen. Doch wie das Leben so spielt, kommt es auf einmal ganz anders … Was für ein Debüt! Chapeau Melara Mvogdobo! Trotz der belastenden Themen führt uns die Autorin leichtfüßig durch diese Geschichte. Wir erfahren über kamerunische Rituale, spirituelle Bräuche und erleben afrikanische Kultur. Natürlich wird die grausame Tat benannt, aber nicht im Detail erzählt, dennoch haben wir einen tiefen Einblick in die verletzten Seelen der fünf misshandelten Frauen. Der Aufbau des Buches ist unglaublich spannend und anders. Ja, an einigen Stellen musste ich wirklich schmunzeln. Kaum zu glauben, dass dieses Manuskript fast 20 Jahre in der Schublade der Autorin lag und kein Verlag es verlegen wollte. Erst „ME TOO“ machte es möglich, dass Themen wie diese erzählt werden dürfen - dass Frauen, denen so etwas Schreckliches passiert, aufstehen dürfen! Melara Mvogdobo Geschichte muss gelesen werden! Sie steht hier stellvertretend für das, was so vielen Frauen und Kindern auf der Welt in diesem Moment irgendwo angetan wird. Danke an EDITION 8, dass ihr den Mut hattet, diese Geschichte zu verlegen und dir Melara Mvogdobo wünsche ich eine große Leserschaft und hoffe, dass dein nächstes Buch ganz schnell in die Regale findet. Bitte lest dieses Buch! 5/ 5 P.S. Und wenn es wirklich eine Fee gibt, dann wünsche ich mir dieselben drei Wünsche wie Sheshe! Einfach genial.

Céleste ist schwanger und das macht ihr ganz schön zu schaffen. Sie leidet unter Magersucht, zerstört ihren Körper sukzessive… eine Auswirkung des sexuellen Missbrauchs durch ihren Vater. Aber jetzt muss sie essen um ihr Kind nicht zu gefährden. Um sich zu befreien, beschließt sie, dass sie ihren Vater umbringen muss und holt sich ihre Schwester Sheshe mit ins Boot. Diese ist begeistert von der Idee, hat sie doch ähnliche Erfahrungen mit dem Vater gemacht. Auch Marion und Lea finden es eine gute Sache und so reisen sie zu viert nach Kamerun. Dort treffen sie auf Séraphine, die sich ihrerseits gerade um den Vater kümmert, der schwer krank ist und ihr einfach nur zur Last fällt. Allerdings durchkreuzt die Krankheit auch ihre bisherigen Pläne und er scheint ungeschoren davon zu kommen. - Ich mag die Idee hinter dem Roman und als mich Melara gefragt hat, ob ich ihn lesen möchte, war ich sofort Feuer und Flamme. Trotz des schweren Themas rund um sexuellen Missbrauch und körperliche Gewalt in der Kindheit, kommt die Geschichte mit jeder Menge Humor daher. Man erfährt nur bruchstückhaft aus der Vergangenheit, aber darum geht es auch nicht vordergründig. Es werden nicht die Taten des Vaters beleuchtet, sondern das Danach, ein möglicher Umgang damit. Und der hat es in sich. Aus verschiedenen Blickwinkeln begleiten wir die Schwestern bei der Planung von möglichen Mordszenarien, was nicht einer gewissen Komik entbehrt. Sie gehen durchaus kreativ ans Werk bei ihren Überlegungen den Vater aus dem Weg zu schaffen. Oberflächlich betrachtet geht es um Rache an einem Menschen, der es durchaus verdient hat, aber der eigentliche Kern ist Selbstbemächtigung. Das Wiedererlangen der Kontrolle über den eigenen Körper, das sich Abspalten von den Kindheitserfahrungen, das Ablegen von Schuld und Scham. Mvogdobo ist es auf sehr unterhaltsame Weise gelungen diese komplexe Thematik einzufangen und zu verarbeiten. Wie nebenbei finden auch Rassismus, Identität, Sexismus und Misogynie ihren Platz in der Geschichte und das Erfahren der Bräuche und des Lebens in Kamerun, runden den Roman wunderbar ab. - Ein fantastisches Debüt und eine große Empfehlung meinerseits. - Noch ein paar Details am Rande: Das Manuskript hat über 20 Jahre gebraucht um veröffentlicht zu werden… zu heftig, zu schockierend… waren nur ein paar Begründungen es nicht auf den Markt zu bringen. Damit ist es leider ein weiteres Zeugnis davon, dass Mann es nicht leiden kann, wenn Frauen sich erheben, wenn sie eine Stimme bekommen, noch dazu eine laute. Umso schöner ist die Tatsache, dass ein Verlag sich gewagt hat, es zu veröffentlichen und damit einen Beitrag dazu leistet, das Frauen gehört werden können.
"Schlaf Väterchen, schlaf! Wir fanden dich nicht brav. In der Hölle wirst du schmorn. Wir wünschten, du wärst nie geborn. Schlaf Väterchen, schlaf!" Die Autorin hat mich mit diesem Buch komplett überzeugt. Die Geschichte war fesselnd, schockierend und humorvoll zugleich. Obwohl Titel und Klappentext zunächst nicht auf eine Geschichte mit Humor schließen lässt, musste ich während des Lesens mehrfach schmunzeln. Der Autorin ist es gelungen, ein schreckliches, trauriges Thema in eine außergewöhnliche Geschichte zu packen. Erzählt wird die Geschichte von 4 Schwestern, die beschließen zu ihrer 5. Schwester nach Kamerun zu reisen, um dort gemeinsam ihren Vater, der sie alle jahrelang missbraucht hat, zu töten. Als Leser*in bekommt man abwechselnd Einblicke in die Rachegedanken und Gefühle der Schwestern aber auch der Mütter. Dabei sind der Phantasie an möglichen Mordmethoden scheinbar keine Grenzen gesetzt. Der Hass bei den Schwestern sitzt tief. Welche Methode ist die beste? Sehr gut gefallen hat mir, dass in diesem Roman nicht die Beschreibungen der schrecklichen Taten des Vaters im Vordergrund stehen. Es geht darum, dass jede der Schwestern auf ihre Art zu kämpfen hat und sich von der Last der Vergangenheit befreien möchte. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ihnen jede denkbare Mordmethode recht. Gespannt habe ich verfolgt, wie die Geschichte ausgehen wird. Das Ende hat mich nochmal richtig überrascht. Spannend bis zum Schluss. Fazit: Dieses Buch hat Bestsellerqualitäten. Ich wünsche Melara Mvogdobo, dass ihr Buch zum Bestseller wird. Schaut gerne auch mal das Cover genauer an. Die schwungvollen und kunstvollen Formen sind genau das, was ihr jetzt gerade meint, was es sein könnte.

Einem solchen Titel kann ich natürlich nicht widerstehen. Somit haben wir eigentlich auch schon die gesamte Handlung. Melara Mvogdobo schreibt über (nicht nur) sexuellen Missbrauch. An einigen Stellen dringt schon mal eine gute Portion Humor durch, dieser lenkt aber nicht vom eigentlichen Thema ab. Jede Schwester erzählt abwechseln von ihren Gedanken, ihren Motivationen und ihren Erlebnissen. Oftmals kommen auch die Partnerinnen von Hilaire Mbongo Nkomo zu Wort. Auf wenigen Seiten lotet die Autorin aus, wie die jeweiligen Frauen mit ihren Traumata umgehen. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Formen; Aufopferung, Essstörungen, Ignorieren. Erst durch den gemeinsamen Entschluss zum Mord, gelangen sie zur Katharsis. Es ist ein Buch darüber, wie sich die Schwestern auf ihre Art von ihren Vergangenheiten lösen und sich ihre Freiheit erkämpfen. Ein starkes Werk mit einer wuchtigen Botschaft. Nicht leicht zu lesen, aber das soll es auch nicht sein. Das Nachwort hat mich ebenfalls sehr ergriffen und erklärt die Entstehungsgeschichte und den Weg dieses Buches. Eine wahre Wucht.
hach :( 1.5 stars brilliant title and great, important topic. i had such high expectations bc the idea is perfect and so needed. but then the writing… it‘s just very bad. this feels like something i wrote in highschool. the story was also pointless towards the end, confusing, irrelevant and so dragged out. 200 pages were not needed for this. but the final word from the author was so good!! i wish she wrote the book more like that. there were sentences, thoughts and theories in the book, i had to take photos of because they hit so hard and made so much sense. but i can‘t keep the book just for some few sentences… so sad. i will read her next book „grossmütter“ now, which is nominated for the swiss book price. i am excited to see her writing progress.










