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Romane

Therese

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Über das Buch

Therese (Chronik eines Frauenlebens) ist der zweite und letzte Roman von Arthur Schnitzler. Fräulein Therese Fabianis findet in einer zumeist gleichgültigen Wiener Fin-de-siècle-Welt keinen Halt. Ihren kärglichen Lebensunterhalt verdient sie als Erzieherin in (groß-)bürgerlichen Häusern, während ihr eigenes, uneheliches Kind bei Fremden auf dem Land aufwächst. Die Serie "Meisterwerke der Literatur" beinhaltet die Klassiker der deutschen und weltweiten Literatur in einer Sammlung. Lesen Sie die besten Werke großer Schriftsteller,Poeten, Autoren und Philosophen auf Ihrem elektronischen Lesegerät. Dieses Werk bietet zusätzlich * Eine Biografie/Bibliografie des Autors.

Editionen (18)

ISBN9783849635589
VerlagJazzybee Verlag
Erscheinungsdatum13.12.12
Seitenzahl329

Rezensionen & Bewertungen

4 Bewertungen

1 Rezensionen

3,9

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  • buecherfee0111
    buecherfee0111

    66 Follower

    3,5

    Sozial-Gesellschaftskritisches Drama

    Dies ist der letzte erschienene Roman von Arthur Schnitzler und kam 1928 heraus. Eine direkte Zeit wird nicht genannt, aber ich schätze, der Roman spielt Ende des 19. Jahrhunderts. Er schildert den sozialen Abstieg von Therese Fabiani. Sie bekommt ein uneheliches Kind und ist gezwungen, den Sohn zu Pflegeeltern zu geben und selbst als Gouvernante und Hauslehrerin ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Eine geplante Hochzeit mit einem gut situierten Mann fällt leider ins Wasser, da der Bräutigam kurz vor der Hochzeit überraschend stirbt. Der Sohn schlägt eine kriminelle Bahn ein, an der Therese sich auch die Schuld gibt. Ich hätte Therese manchmal wirklich gern geschüttelt. Zu Anfang kann man ihren Wunsch nach Unabhängigkeit verstehen. Mit dem Vater hat sie noch ein gutes Verhältnis aber er wird in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Mit Mutter und Bruder versteht sie sich nicht wirklich. Also geht sie nach Wien und will Kindermädchen/Gouvernante werden. Hier wechselt sie die Anstellungen, wie andere ihre Unterhosen. Manchmal aus Gründen, wie zum Beispiel sexuell aufdringliche Chefs, manchmal aber auch aus Nichtigkeiten, weil hier Kleinigkeiten nicht passen oder weil ihr langweilig ist. Dabei hat sie aber immer das Privileg, Unterkünfte mieten zu können und auch die späteren Pflegeeltern ihres Sohnes zu bezahlen. Wo kam das Geld dafür her, wenn sie mal wieder ohne Stellung war? Ich denke, mit etwas mehr Ehrgeiz und Willen hätte sie ihr Leben durchaus in den Griff bekommen können und der soziale Abstieg wäre nicht so schlimm geworden. Mit der Sprecherin Birgit Minichmayr bin ich nicht klar gekommen. Sie hat das Hörbuch sehr monoton, fast schon gelangweilt eingesprochen.

    29. Aug. 2024

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