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Das Leben in Rainshadow City ist hart – zumindest für einen Teil der Bevölkerung. Im Halbmond der Hüter, einem Armenviertel, leben all diejenigen, die keine Staatsbürgerschaft besitzen und die Stadt daher nicht betreten dürfen. Die Menschen dort müssen gefährliche Arbeiten verrichten, um zu überleben und das Gebiet wird zudem von der Gang Lucky Crows kontrolliert. Den Adoptivgeschwistern Jun, Mei und Toshiko ist es jedoch gelungen, sich hier ein Leben aufzubauen. Sie wollen Rache für den Tod ihrer Tante Reiko nehmen, die von Ken Saito, dem Anführer der Lucky Crows, getötet wurde. Als Toshiko ihm eine geheimnisvolle Perle stiehlt, stürzen die Geschwister in einen Strudel voller Magie und politischer Verwicklungen. „The Rainshadow Orphans“ ist der erste Fantasyroman der britischen Schriftstellerin Naomi Ishiguro - Tochter des Literaturnobelpreisträgers Kazuo Ishiguro - und der erste Teil einer geplanten Trilogie. Die deutsche Übersetzung stammt von Heide Franck und Alexandra Jordan. Die Handlung wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Da sind zum einen die drei Adoptivgeschwister, die Kawakamis, dann Haru, der 10-jährige Thronfolger und schließlich Theo, ein niedrigrangiges Mitglied der Lucky Crows. Diese Vielzahl an Perspektiven entspricht einer Vielzahl an Handlungssträngen und Motiven, so dass alles für mich zeitweise etwas überladen wirkte. Oft scheint ein bestimmtes Handlungselement immer wieder eine Rolle zu spielen, zum Beispiel die manchmal slapstickhafte Jagd nach Ken Saitos Perle oder die Rache, die die Kawakamis an ihm nehmen wollen. Beides wird im Verhältnis zur Bedeutung für die gesamte Geschichte dann aber enttäuschend unspektakulär aufgelöst. Wo „The Rainshadow Orphans“ aber Stärken aufweist, ist in der Zeichnung der Figuren. Vor allem Haru sticht heraus; auf der einen Seite ein Kind, der sich nach der Liebe seiner Mutter sehnt, auf der anderen Seite ein zukünftiger Thronfolger, der verantwortlich handeln soll. Und natürlich wachsen einem auch die drei völlig unterschiedlichen Kawakami-Geschwister ans Herz, jeweils mit einer eigenen Begabung. Ich bin gespannt, wie es mit ihnen weitergeht!
11 Stunden vor
Das Leben in Rainshadow City ist hart – zumindest für einen Teil der Bevölkerung. Im Halbmond der Hüter, einem Armenviertel, leben all diejenigen, die keine Staatsbürgerschaft besitzen und die Stadt daher nicht betreten dürfen. Die Menschen dort müssen gefährliche Arbeiten verrichten, um zu überleben und das Gebiet wird zudem von der Gang Lucky Crows kontrolliert. Den Adoptivgeschwistern Jun, Mei und Toshiko ist es jedoch gelungen, sich hier ein Leben aufzubauen. Sie wollen Rache für den Tod ihrer Tante Reiko nehmen, die von Ken Saito, dem Anführer der Lucky Crows, getötet wurde. Als Toshiko ihm eine geheimnisvolle Perle stiehlt, stürzen die Geschwister in einen Strudel voller Magie und politischer Verwicklungen. „The Rainshadow Orphans“ ist der erste Fantasyroman der britischen Schriftstellerin Naomi Ishiguro - Tochter des Literaturnobelpreisträgers Kazuo Ishiguro - und der erste Teil einer geplanten Trilogie. Die deutsche Übersetzung stammt von Heide Franck und Alexandra Jordan. Die Handlung wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Da sind zum einen die drei Adoptivgeschwister, die Kawakamis, dann Haru, der 10-jährige Thronfolger und schließlich Theo, ein niedrigrangiges Mitglied der Lucky Crows. Diese Vielzahl an Perspektiven entspricht einer Vielzahl an Handlungssträngen und Motiven, so dass alles für mich zeitweise etwas überladen wirkte. Oft scheint ein bestimmtes Handlungselement immer wieder eine Rolle zu spielen, zum Beispiel die manchmal slapstickhafte Jagd nach Ken Saitos Perle oder die Rache, die die Kawakamis an ihm nehmen wollen. Beides wird im Verhältnis zur Bedeutung für die gesamte Geschichte dann aber enttäuschend unspektakulär aufgelöst. Wo „The Rainshadow Orphans“ aber Stärken aufweist, ist in der Zeichnung der Figuren. Vor allem Haru sticht heraus; auf der einen Seite ein Kind, der sich nach der Liebe seiner Mutter sehnt, auf der anderen Seite ein zukünftiger Thronfolger, der verantwortlich handeln soll. Und natürlich wachsen einem auch die drei völlig unterschiedlichen Kawakami-Geschwister ans Herz, jeweils mit einer eigenen Begabung. Ich bin gespannt, wie es mit ihnen weitergeht!
11 Stunden vor







