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Ein charmantes Prequel, das mich gut unterhalten hat, aber nicht vollständig überzeugen konnte
Wie wurde die Herzkönigin aus „Alice im Wunderland“ zu dieser herrschsüchtigen, unberechenbaren Frau, die bei der kleinsten Unannehmlichkeit direkt zur Enthauptung aufruft? Genau dieser Frage widmet sich die Geschichte mit einer gelungenen Mischung aus Witz, Tragik und einer unterschwelligen Ahnung dessen, was unausweichlich kommen wird. Und ja, „Ab mit dem Kopf!“ schwingt dabei ständig im Hinterkopf mit 😏 Der Einstieg ist überraschend charmant und pointiert. Ich war schneller in der Geschichte, als ich erwartet hatte, und konnte mich problemlos hineinfallen lassen. Wer „Alice im Wunderland“ kennt, wird hier auf viele alte Bekannte treffen: das weiße Kaninchen, die Grinsekatze, der Hutmacher und die Raupe geben sich die Ehre und sorgen für nostalgische Momente. Die Welt ist also vertraut, aber genau das macht ihren Reiz aus – ein Wiedersehen, das angenehm leichtfällt 😉 Catherine hatte eigentlich ganz andere Vorstellungen von ihrem Leben, als ausgerechnet ins Visier des Herzkönigs zu geraten. Sein Antrag steht sinnbildlich für alles, was sie nicht will. Stattdessen begegnet sie auf einem Ball dem Joker – und verliebt sich. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir wirklich gut gefallen, vor allem weil Catherine mit ihrem trockenen Sarkasmus immer wieder für unterhaltsame Momente sorgt 🤣 Gleichzeitig bleibt die Romanze insgesamt sehr unschuldig, süß und eher zurückhaltend – was zum Genre passt, aber stellenweise etwas mehr Intensität vertragen hätte 😅 Gegen Ende zeigt sich, wie durchdacht die Handlung insgesamt ist. Die Entwicklung wirkt schlüssig und konsequent, fast schon unausweichlich. Dieses Gefühl, dass das Schicksal längst beschlossen ist und sich langsam entfaltet, verleiht der Geschichte eine gewisse Tragik 👏👏 Und dennoch: Ganz erreichen konnte mich das Buch nicht. Vor allem im Mittelteil gibt es einige Längen, die den Lesefluss etwas ausbremsen. Und so sehr ich verstehe, warum das Back-Thema für die Geschichte wichtig ist, muss ich ehrlich sagen: Es war einfach nicht meins und konnte mich emotional kaum abholen. Am Ende bleibt ein solider Einzelband, der vor allem durch seine bekannte Welt, seinen Humor und seine Grundidee punktet – unterhaltsam, stellenweise wirklich gelungen, aber eben kein Werk, das einen komplett mitreißt.
16. Apr. 2026
Ein charmantes Prequel, das mich gut unterhalten hat, aber nicht vollständig überzeugen konnte
Wie wurde die Herzkönigin aus „Alice im Wunderland“ zu dieser herrschsüchtigen, unberechenbaren Frau, die bei der kleinsten Unannehmlichkeit direkt zur Enthauptung aufruft? Genau dieser Frage widmet sich die Geschichte mit einer gelungenen Mischung aus Witz, Tragik und einer unterschwelligen Ahnung dessen, was unausweichlich kommen wird. Und ja, „Ab mit dem Kopf!“ schwingt dabei ständig im Hinterkopf mit 😏 Der Einstieg ist überraschend charmant und pointiert. Ich war schneller in der Geschichte, als ich erwartet hatte, und konnte mich problemlos hineinfallen lassen. Wer „Alice im Wunderland“ kennt, wird hier auf viele alte Bekannte treffen: das weiße Kaninchen, die Grinsekatze, der Hutmacher und die Raupe geben sich die Ehre und sorgen für nostalgische Momente. Die Welt ist also vertraut, aber genau das macht ihren Reiz aus – ein Wiedersehen, das angenehm leichtfällt 😉 Catherine hatte eigentlich ganz andere Vorstellungen von ihrem Leben, als ausgerechnet ins Visier des Herzkönigs zu geraten. Sein Antrag steht sinnbildlich für alles, was sie nicht will. Stattdessen begegnet sie auf einem Ball dem Joker – und verliebt sich. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir wirklich gut gefallen, vor allem weil Catherine mit ihrem trockenen Sarkasmus immer wieder für unterhaltsame Momente sorgt 🤣 Gleichzeitig bleibt die Romanze insgesamt sehr unschuldig, süß und eher zurückhaltend – was zum Genre passt, aber stellenweise etwas mehr Intensität vertragen hätte 😅 Gegen Ende zeigt sich, wie durchdacht die Handlung insgesamt ist. Die Entwicklung wirkt schlüssig und konsequent, fast schon unausweichlich. Dieses Gefühl, dass das Schicksal längst beschlossen ist und sich langsam entfaltet, verleiht der Geschichte eine gewisse Tragik 👏👏 Und dennoch: Ganz erreichen konnte mich das Buch nicht. Vor allem im Mittelteil gibt es einige Längen, die den Lesefluss etwas ausbremsen. Und so sehr ich verstehe, warum das Back-Thema für die Geschichte wichtig ist, muss ich ehrlich sagen: Es war einfach nicht meins und konnte mich emotional kaum abholen. Am Ende bleibt ein solider Einzelband, der vor allem durch seine bekannte Welt, seinen Humor und seine Grundidee punktet – unterhaltsam, stellenweise wirklich gelungen, aber eben kein Werk, das einen komplett mitreißt.
16. Apr. 2026








