Der Weltuntergang steht bevor - schon wieder! Und schon wieder ist es an Sadie und Carter Kane, das Ende der Welt zu verhindern und die Chaosschlange Apophis aufzuhalten.Aber alles wäre etwas einfacher, wenn Thot, der Gott des Wissens, nicht immer in Rätseln sprechen würde; wenn der Sonnengott Re nicht so schrecklich senil wäre; und wenn ihnen nicht dauernd fremde Götter in die Gedanken quatschen würden.Werden es die Kane-Geschwister auch diesmal schaffen, die Welt zu retten?
„Der Schatten der Schlange“ von Rick Riordan ist der finale Band seiner „Die Kane Chroniken“-Trilogie.
Der Weltuntergang steht bevor. 5 Tage bleibt den Kanes, das Schlimmste zu verhindern! Doch alleine werden sie es nicht schaffen, allerdings ist es nicht so leicht, Verbündete zu finden, wenn man einen Krieg an 2 Fronten ausficht…
Im Gegensatz zur „Percy Jackson“-Reihe kam bei mir einfach nicht so recht dieses spezielle Feeling auf, das ich von Riordan-Büchern sonst gewohnt bin. Der erste Band war zu lang, die Charaktere in Ordnung, aber nicht mitreißend. Band 2 war zwar definitiv kein Füllerroman, aber doch sehr konfus. Doch wie sieht es nun beim Finale aus?
Tja, das Finale war alles, was ich mir erhofft hatte – und mehr! Endlich funkte es zwischen mir und den Kanes. Von der ersten bis zur letzten Seite verfolgte ich gebannt das Geschehen und fieberte eifrig mit. In „Der Schatten der Schlange“ findet alles seinen Platz und die Geschichte kann sich so richtig entfalten. Toll!
Ein wichtiger Aspekt bei Riordans Büchern ist stets der Humor, der ebenfalls bislang einfach nicht so lustig war, wie gewohnt. Den Göttern sei Dank, war das Finale jedoch wieder herrlich komisch. Ich hatte quasi ein Dauergrinsen aufgesetzt und musste mehrmals laut lachen. Und genau das ist es, was ich mir von seinen Büchern wünsche.
Im erschreckenden Widerstand dazu steht allerdings mal wieder die hohe Todeszahl und die sehr realen Risiken, was bei dieser Art von Buch höchst erstaunlich ist. Immerhin beginnt es damit, dass Carter sich dafür entschuldigt, dass sie den Weltuntergang leider nicht ohne Kollateralschäden verhindern konnten. Schon mal von Spoilern gehört, Herr Riordan? Spaß beiseite, ich würde es mir nicht anders wünschen.
Allerdings bleibe ich dabei, dass es dieser Reihe echt gut getan hätte, wenn Carter und Sadie generell ein paar Jahre älter gewesen wären. Ich empfand es bis zum Schluss einfach als zu krass, wie sehr die anderen erwachsenen (!) Magier ihren Tod sehen wollten, primär für „Verbrechen“, die ihre Eltern begangen haben sollten. Bitte was? Ja, auch Percy, Annabeth und Co. schweben ständig in Lebensgefahr, allerdings durch MONSTER, nicht von ERWACHSENEN, die es besser wissen sollten. Zudem widerspricht ihr Alter auch den starken Anführerrollen, die ihnen zugewiesen werden. Und glaubt mir, meine Toleranz ist bei Jugendbüchern echt hoch!
Last but not least: die Liebesgeschichten. Diese wurden erstaunlich gut gelöst. Zia und Carter haben hoffentlich viele gemeinsame Jahre vor sich, um weiter zu erkunden, was genau das zwischen ihnen ist. Und Sadies berüchtigtes Liebesdreieck? Oh, was für eine geniale, kreative Lösung! So originell! Ich weiß zwar nicht, ob das für mich auf der Gefühlsebene funktionieren könnte, aber ich ziehe trotzdem meinen imaginären Hut für diesen gewagten Twist.
Fazit:
Rick Riordans „Der Schatten der Schlange“ ist der zufriedenstellende Abschluss seiner Kane-Chroniken. Man soll bekanntlich aufhören, wenn es am Schönsten ist, also verbiete ich mir den Wunsch nach mehr. Das Ende ist wirklich gut, so wie es ist. Es gibt keine offenen Handlungsstränge mehr, für alle gab es in diesem oder im nächsten Leben ein Happy End. Ich bin zufrieden. 4,5/5 Sterne.
21. Juni 2024
4,5
„Der Schatten der Schlange“ von Rick Riordan ist der finale Band seiner „Die Kane Chroniken“-Trilogie.
Der Weltuntergang steht bevor. 5 Tage bleibt den Kanes, das Schlimmste zu verhindern! Doch alleine werden sie es nicht schaffen, allerdings ist es nicht so leicht, Verbündete zu finden, wenn man einen Krieg an 2 Fronten ausficht…
Im Gegensatz zur „Percy Jackson“-Reihe kam bei mir einfach nicht so recht dieses spezielle Feeling auf, das ich von Riordan-Büchern sonst gewohnt bin. Der erste Band war zu lang, die Charaktere in Ordnung, aber nicht mitreißend. Band 2 war zwar definitiv kein Füllerroman, aber doch sehr konfus. Doch wie sieht es nun beim Finale aus?
Tja, das Finale war alles, was ich mir erhofft hatte – und mehr! Endlich funkte es zwischen mir und den Kanes. Von der ersten bis zur letzten Seite verfolgte ich gebannt das Geschehen und fieberte eifrig mit. In „Der Schatten der Schlange“ findet alles seinen Platz und die Geschichte kann sich so richtig entfalten. Toll!
Ein wichtiger Aspekt bei Riordans Büchern ist stets der Humor, der ebenfalls bislang einfach nicht so lustig war, wie gewohnt. Den Göttern sei Dank, war das Finale jedoch wieder herrlich komisch. Ich hatte quasi ein Dauergrinsen aufgesetzt und musste mehrmals laut lachen. Und genau das ist es, was ich mir von seinen Büchern wünsche.
Im erschreckenden Widerstand dazu steht allerdings mal wieder die hohe Todeszahl und die sehr realen Risiken, was bei dieser Art von Buch höchst erstaunlich ist. Immerhin beginnt es damit, dass Carter sich dafür entschuldigt, dass sie den Weltuntergang leider nicht ohne Kollateralschäden verhindern konnten. Schon mal von Spoilern gehört, Herr Riordan? Spaß beiseite, ich würde es mir nicht anders wünschen.
Allerdings bleibe ich dabei, dass es dieser Reihe echt gut getan hätte, wenn Carter und Sadie generell ein paar Jahre älter gewesen wären. Ich empfand es bis zum Schluss einfach als zu krass, wie sehr die anderen erwachsenen (!) Magier ihren Tod sehen wollten, primär für „Verbrechen“, die ihre Eltern begangen haben sollten. Bitte was? Ja, auch Percy, Annabeth und Co. schweben ständig in Lebensgefahr, allerdings durch MONSTER, nicht von ERWACHSENEN, die es besser wissen sollten. Zudem widerspricht ihr Alter auch den starken Anführerrollen, die ihnen zugewiesen werden. Und glaubt mir, meine Toleranz ist bei Jugendbüchern echt hoch!
Last but not least: die Liebesgeschichten. Diese wurden erstaunlich gut gelöst. Zia und Carter haben hoffentlich viele gemeinsame Jahre vor sich, um weiter zu erkunden, was genau das zwischen ihnen ist. Und Sadies berüchtigtes Liebesdreieck? Oh, was für eine geniale, kreative Lösung! So originell! Ich weiß zwar nicht, ob das für mich auf der Gefühlsebene funktionieren könnte, aber ich ziehe trotzdem meinen imaginären Hut für diesen gewagten Twist.
Fazit:
Rick Riordans „Der Schatten der Schlange“ ist der zufriedenstellende Abschluss seiner Kane-Chroniken. Man soll bekanntlich aufhören, wenn es am Schönsten ist, also verbiete ich mir den Wunsch nach mehr. Das Ende ist wirklich gut, so wie es ist. Es gibt keine offenen Handlungsstränge mehr, für alle gab es in diesem oder im nächsten Leben ein Happy End. Ich bin zufrieden. 4,5/5 Sterne.
Was war das mal wieder für ein Ende. Ich hatte wirklich Angst weil irgendwie gab es nicht genug Seiten für ein gutes Ende aber da hab ich mich wohl gewaltig getäuscht… das Ende hat mir richtig gefallen und mal wieder hab ich überhaupt nichts vorhergesehen. Der Anfang ist mir etwas schwer gefallen und es war etwas langweilig aber auf jeden Fall ein Muss für alle rick Fans.
Bye 😘
22. Juni 2025
4,0
Sadie✨💖🎀
Was war das mal wieder für ein Ende. Ich hatte wirklich Angst weil irgendwie gab es nicht genug Seiten für ein gutes Ende aber da hab ich mich wohl gewaltig getäuscht… das Ende hat mir richtig gefallen und mal wieder hab ich überhaupt nichts vorhergesehen. Der Anfang ist mir etwas schwer gefallen und es war etwas langweilig aber auf jeden Fall ein Muss für alle rick Fans.
Bye 😘
22. Juni 2025
3 von 32 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Rick Riordan
Rick Riordan, geboren 1964 in Texas, war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in Boston und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Länder verkauft worden. Aus der Feder des New York Times-Bestsellerautors stammen auch die Kane-Chroniken und die Reihe um Magnus Chase.