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Krimis

Milchgeld (Ein Kluftinger-Krimi 1)

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Über das Buch

Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried: Der Lebensmittelchemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle - und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.

Editionen (8)

ISBN9783844909173
VerlagOSTERWOLDaudio
Erscheinungsdatum01.09.13

Rezensionen & Bewertungen

229 Bewertungen

21 Rezensionen

3,7

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  • anna.hustinette
    anna.hustinette

    34 Follower

    3,5

    Charmant und unterhaltsam

    Der erste Fall von Kommissar Kluftinger, mitten im Allgäu und das erlebt man auch hautnah. Wer die Gegend kennt und auch mit dem Dialekt und dem speziellen Wesen der Menschen zurecht kommt, für den ist Milchgeld ein unterhaltsamer Krimi ohne große Action aber dafür mit vielen Stellen zum Schmunzeln.

    20. Feb. 2026

  • karagounis
    karagounis

    68 Follower

    3,5

    Milchgeld - (Kluftinger Nr. 1) Allgäuer Eigensinn und ein rätselhafter Fund

    Der Auftakt dieser populären Krimireihe führt uns mitten in das beschauliche Dorfleben, das durch den Tod des Lebensmitteldesigners Wachter jäh erschüttert wird. Im Zentrum steht ein Ermittler, der weit entfernt von den glatten Profis moderner Thriller agiert. Er ist ein echtes Original: markant, tief in seiner Heimat verwurzelt und mit einer ganz eigenen, bisweilen etwas umständlichen Herangehensweise gesegnet. Der große Reiz des Buches liegt in der detaillierten und sehr anschaulichen Zeichnung des Kommissars. Seine Figur besitzt einen enormen Wiedererkennungswert, auch wenn seine Ermittlungsmethoden oft eher unkonventionell wirken. Man hat zeitweise das Gefühl, dass manche Fortschritte im Fall eher durch glückliche Fügungen oder Zufälle entstehen als durch reine Logik. Das macht das Miträtseln zwar etwas schwieriger, unterstreicht aber den Fokus auf den Charakter und das regionale Flair. Ein wesentlicher Teil der Handlung wird durch das Privatleben des Kommissars eingenommen. Besonders der ausgiebig beschriebene Streit um den geplanten Urlaub sorgt für eine sehr menschliche, humorvolle Note. Allerdings muss man ehrlich sagen: Dieser Fokus bremst das Tempo der Kriminalhandlung deutlich aus. Über weite Strecken bleibt die Spannung eher auf Sparflamme, da die privaten Eskapaden oft mehr Raum einnehmen als die eigentliche Spurensuche. Kurz vor dem Ende zieht das Erzähltempo merklich an. Das Finale ist deutlich packender gestaltet, und das gesamte Team muss sich mächtig ins Zeug legen, um die Intrigen rund um wirtschaftliche Interessen und persönliche Fehden aufzuklären. Fazit: Dies war mein erster Band dieser Reihe, und trotz der kleinen Längen im Mittelteil hat mich der Charme der Geschichte überzeugt. Auch wenn der Kriminalfall selbst lange Zeit etwas blass bleibt, punktet das Werk durch seinen flüssigen, humorvollen Schreibstil und die wunderbare Darstellung der bayerischen Landschaft. Es ist kein hochspannender Reißer, aber eine sehr charmante Lektüre für alle, die eine bodenständige Figur und leichte Unterhaltung schätzen. Weitere Bände folgen auf jeden Fall! Von mir daher 7 von 10 P. (abgeschlossen 21.03.2026)

    Milchgeld - (Kluftinger Nr. 1) Allgäuer Eigensinn und ein rätselhafter Fund

    21. März 2026

  • kiakami
    kiakami

    31 Follower

    4,0

    Sympathischer Ermittler, gelungener erster Band

    Der Auftakt der Kluftinger-Reihe ist sehr gut gelungen. Der leicht tollpatschige und etwas mürrische Kommissar ermittelt mit seinem Team im eigentlich beschaulichen Allgäu. Mir hat es sehr gefallen, dass es nicht zu übertrieben wirkt. Der Ermittler ist weder extrem lustig noch übermäßig mies gelaunt. Er und seine Alltagsprobleme erscheinen realistisch und auch der Fall an sich ist nicht zu abgehoben. Die Spannung steigt immer weiter und am Ende wird der Leser mit einem "Aha"-Effekt belohnt. Einen Stern Abzug, da es anfangs etwas gedauert hat, bis ich wirklich in die Geschichte eintauchen konnte. Ich werde auf jeden fall noch weitere Teile der Reihe lesen.

    19. Okt. 2024

3 von 21 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Volker Klüpfel

Altusried hat einen prominenten Sohn: Kommissar Kluftinger. Volker Klüpfel, Jahrgang 1971, kommt wenigstens aus dem gleichen Ort. Nach dem Abitur zog es ihn in die weite Welt – nach Franken: In Bamberg studierte er Politikwissenschaft und Geschichte. Danach arbeitete er bei einer Zeitung in den USA und stellte beim Bayerischen Rundfunk fest, dass ihm doch eher das Schreiben liegt. Seine letzte Station vor dem Dasein als Schriftsteller war die Feuilletonredaktion der Augsburger Allgemeinen. Die knappe Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie, mit der er im Allgäu lebt. Sollte noch etwas Zeit übrig sein, treibt er Sport, fotografiert und spielt Theater. Auf der gleichen Bühne wie Kommissar Kluftinger.

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