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Ein leises, aktuelles, vielschichtiges und sehr gut zu lesendes Buch!
Annett, Mitte 40 und Mutter von Linn, erzählt von einem Sommer mit ihrer Tochter. Linn ist eigentlich längst bei ihrer Mutter ausgezogen, hat sehr erfolgreich ihr Studium abgeschlossen und eine gute Anstellung als Umweltmanagerin erhalten. Nichts deutete darauf hin, dass irgendetwas im Leben von Linn nicht in Ordnung ist. Doch dann hat sie plötzlich einen Zusammenbruch und zieht wieder zurück zu ihrer Mutter nach Schleswig-Holstein. Was eigentlich nur für den Übergang im Genesungsprozess gedacht war, wird sehr schnell zur dauerhaften Lösung. Linn richtet sich häuslich ein, sucht sich einen Aushilfsjob und scheint gar nicht mehr in das alte Leben zurück zu wollen. Annett kann diese Situation nur schwer aushalten, versucht keinen Druck zu machen, kann aber nicht verstehen, wo der Enthusiasmus ihrer Tochter geblieben ist. Die Lesenden begleiten Annett bei ihrem Reflexionsprozess, den sie u.a. In Zwiegesprächen mit ihrem tragisch und viel zu früh verstorbenen Ehemann und Vater von Linn führt. Kristina Bilkau beschreibt die Annäherung von Mutter und Tochter in einer sehr unaufgeregten Art und Weise und nimmt dabei verschiedene Themenauf, ohne die Handlung zu überfrachten. Sukzessive versteht man die Hintergründe, die Linn in die Krise geführt haben und es ist schön zu lesen, dass auch Annett sich mit der neuen Situation zunehmend besser arrangieren kann und ihre eigen Wünsche und Bedürfnisse wieder in den Vordergrund treten. Das Buch hat auch bei mir dazu geführt stärker auf die Kinder und ihr Tempo zu hören. Sie werden ihren Weg machen auf ihre eigene Art. Wer gerne Bücher mit leisen Tönen liest, wird mit diesem Buch sicher eine große Freude haben.
14. Mai 2025
Ein leises, aktuelles, vielschichtiges und sehr gut zu lesendes Buch!
Annett, Mitte 40 und Mutter von Linn, erzählt von einem Sommer mit ihrer Tochter. Linn ist eigentlich längst bei ihrer Mutter ausgezogen, hat sehr erfolgreich ihr Studium abgeschlossen und eine gute Anstellung als Umweltmanagerin erhalten. Nichts deutete darauf hin, dass irgendetwas im Leben von Linn nicht in Ordnung ist. Doch dann hat sie plötzlich einen Zusammenbruch und zieht wieder zurück zu ihrer Mutter nach Schleswig-Holstein. Was eigentlich nur für den Übergang im Genesungsprozess gedacht war, wird sehr schnell zur dauerhaften Lösung. Linn richtet sich häuslich ein, sucht sich einen Aushilfsjob und scheint gar nicht mehr in das alte Leben zurück zu wollen. Annett kann diese Situation nur schwer aushalten, versucht keinen Druck zu machen, kann aber nicht verstehen, wo der Enthusiasmus ihrer Tochter geblieben ist. Die Lesenden begleiten Annett bei ihrem Reflexionsprozess, den sie u.a. In Zwiegesprächen mit ihrem tragisch und viel zu früh verstorbenen Ehemann und Vater von Linn führt. Kristina Bilkau beschreibt die Annäherung von Mutter und Tochter in einer sehr unaufgeregten Art und Weise und nimmt dabei verschiedene Themenauf, ohne die Handlung zu überfrachten. Sukzessive versteht man die Hintergründe, die Linn in die Krise geführt haben und es ist schön zu lesen, dass auch Annett sich mit der neuen Situation zunehmend besser arrangieren kann und ihre eigen Wünsche und Bedürfnisse wieder in den Vordergrund treten. Das Buch hat auch bei mir dazu geführt stärker auf die Kinder und ihr Tempo zu hören. Sie werden ihren Weg machen auf ihre eigene Art. Wer gerne Bücher mit leisen Tönen liest, wird mit diesem Buch sicher eine große Freude haben.
14. Mai 2025







