Blick ins Buch

Fantasy

Der Untergang von Númenor

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Über das Buch

Endlich: Die erste chronologische Darstellung von J. R. R. Tolkiens Zweitem Zeitalter

J.R.R. Tolkien beschrieb das Zweite Zeitalter von Mittelerde als ein »dunkles Zeitalter, von dem nicht viel erzählt wird …«. Lange mussten sich die Leserinnen und Leser mit den Hinweisen auf dieses Zeitalter begnügen, die in »Der Herr der Ringe« und dessen Anhängen zu finden waren. Erst als Christopher Tolkien »Das Silmarillion« und »Nachrichten aus Mittelerde« herausgab, weitete sich der Blick auf diese Epoche: Es ist die dramatische Geschichte vom Aufstieg und Fall des Inselreichs Númenor, dem Schmieden der Ringe der Macht, dem Erstarken Saurons sowie dem letzten Bündnis von Elben und Menschen.

Ausgehend von der »Aufzählung der Jahre« in Der Herr der Ringe hat Brian Sibley die verstreuten Texte Tolkiens so zusammengestellt, dass die Ereignisse des Zweiten Zeitalters von Mittelerde zum ersten Mal als Ganzes und in chronologischer Abfolge erzählt werden. Damit wird die Vorgeschichte beleuchtet, die zu den Ereignissen des Dritten Zeitalters führt, von denen »Der Herr der Ringe« handelt.

Ungekürzte Lesung mit Gert Heidenreich, Timmo Niesner, Johannes Steck
2 MP3-CDs, 11h 46min

Editionen (3)

ISBN9783844549348
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum22.03.23

Rezensionen & Bewertungen

88 Bewertungen

16 Rezensionen

4,4

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  • tinymaria
    tinymaria

    260 Follower

    5,0

    Eine schöne Zusammenfassung des Zweiten Zeitalters von Mittelerde

    Zuerst sollte gesagt werden, dass das vorliegende Buch kein fortlaufender Roman ist, sondern eine Aufarbeitung von einzelnen Texten zu einer Gesamtübersicht des Zweiten Zeitalters aus Sicht der Numenorer. Wer schon das „Silmarillion“ und/oder „Nachrichten aus Mittelerde“ gelesen hat, wird die Geschichte, die hier erzählt wird bereits kennen, aber das Buch ist trotzdem eine tolle, informative Ergänzung. Ich mag es sehr. Der Erzählstil ist flüssig und man kommt gut durch die Seiten. Ich bin immer wieder erstaunt, was Tolkin sich für eine vielschichtige und interessante Welt erdacht hat. Wer mehr Hintergrundwissen über Mittelerde und die Numenorer lesen will, ist hier genau richtig.

    9. Juni 2024

  • annjo
    annjo

    271 Follower

    5,0

    Welch eine Wertschätzung!

    Die chronologische Sammlung von Brian Sibley hat mir außerordentlich gut gefallen! Aus Textstücken aus dem Herrn der Ringe, dem Silmarillion, Nachrichten aus Mittelerde und anderen Textstücken wie Briefen oder Kommentaren Christopher Tolkiens wird hier eine chronologische Sammlung des Zweiten Zeitalters (Z.Z.) und dem Untergang Númenors - Tolkiens eigene Rezeption des Atlantis-Mythos, wiedergegeben. Was mir besonders gefallen hat, ist mit wie viel Liebe und Hingabe die Chronologie erstellt wurde - es ist, als wäre es von einem Tolkienfan für Tolkienfans erstellt worden. Besonders spannend fand ich beim Lesen mal wieder die Erkenntnis, dass Tolkiens Erzählwelt stets mit höchstem literaturwissenachaftlichen Anspruch behandelt wird. Nachdem ich gerade das Silmarillion gelesen hatte und den Herrn der Ringe recht gut kenne, brauchte ich nicht wirklich in die Anmerkungen zu schauen, um zu wissen, woher welcher Textauszug stammt. Was mir aber nach dem Lesen von Tolkiens Biografie sofort positiv, eigentlich wirklich wertschätzend Tolkien gegenüber auffiel, war, dass die Kapitelüberschriften und Seitebzahlen in roter Tinte abgedruckt waren - etwas, auf das Tolkien damals, als er den Herrn der Ringe in Druck gab, bestand, es sich aber kostentechnisch nicht umsetzen ließ. Tolkien hätte diese Aufmachung also gefallen. Ebenso gibt es selbstverständlich Landkarten, die nicht nur im Buchdeckel gedruckt sind, sondern wirklich herausgenommen werden können - selbstredend auch in schwarzer und roter Tinte. Das Buch ist tatsächlich aber eher für diejenigen zu empfehlen, die das Silmarillion gelesen haben und selbstverständlich den Herrn der Ringe kennen. Ich glaube nämlich, dass diese Sammlung für Nichtkenner keinen wirklichen Mehrwert hat bzw. tatsächlich Lesespaß bringt. Ich glaube sogar, dass man den Untergang von Numenor besonders genießen kann, wenn man ihn im Anschluss der Lektüre des Silmarillion oder der Tolkienbiografie liest.

    30. Jan. 2026

  • phivo
    phivo

    30 Follower

    4,5

    Die erste richtige Chronik des Zweiten Zeitalters bündelt alle Geschichte dieser Zeit von Tolkien. Wie immer gibt es eine schöne Gestaltung im Inneren mit wieder tollen Illustrationen von Alan Lee und auch äußerlich passt sie perfekt zu allen anderen Tolkien-Werken im Regal

    5. Feb. 2023

3 von 16 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 432100%
stefanmbolli
stefanmbolli24. Nov. 2025

Sehr spannend zu lesen, professionell zusammengetragen und zusammengefasst - so würde ich "Der Untergang von Númenor" von Brian Sibley beschreiben. Das Buch berücksichtigt sämtliche Quellen und Notizen zur Geschichte des Landes der Gabe, Andor, oder eben Númenor. Das sternförmige Land, seine Geographie, Geschichte und Kultur wird beleuchtet. Als Belohnung für die Verdienste und Treue im Ersten Zeitalter bekommen, doch verdorben von Sauron/Annatar, fiel Númenor unter Ar-Pharazôn, wurde von Eru Ilúvatar versenkt und die Welt neu gestaltet. Nur einige Númenorer überlebten, die Dúnedain. Wie alles von J.R.R. Tolkien ist diese Geschichte sehr vielschichtig, sich selbst entwickelnd; und auch selbst in dieser umfassenden Synopse lässt sich erahnen, was noch viel mehr verborgen blieb... Ich möchte nicht missen zu erwähnen, dass sich in dem Buch auch philosophische und soteriologische Betrachtungen von J.R.R. Tolkien zum Tod in der Welt finden. Geradezu revolutionär, wie er das Thema angeht. Ein 5✨️ Buch, sehr zu empfehlen.

Autorin / Autor

Über J.R.R. Tolkien

John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein in Südafrika geboren. Sein Vater starb, als er vier Jahre jung war, und so musste seine Mutter ihn und seinen jüngeren Bruder in bescheidenen Verhältnissen in England aufziehen. Früh zeigte sich seine Liebe zu Sprachen. Er erhielt ein Stipendium für das Exeter College in Oxford, wo er 1913 seinen B.A. mit Bravour bestand. In dieser Zeit lernte er Edith Bratt kennen, seine »Lúthien«, die er am 22. März 1916 heiratete. Das Ehepaar Tolkien hatte vier Kinder: 1917 wurde John geboren, 1920 kam Michael zur Welt. Der Herausgeber der kritischen Werkausgabe seines Vaters, Christopher, wurde 1924 und Nesthäkchen Priscilla 1929 geboren. Tolkiens akademische Laufbahn wurde vom Ersten Weltkrieg unterbrochen. Er verlor im Laufe der Schlacht an der Somme binnen eines Tages fast alle seine Freunde. Diese Erfahrung prägte ihn für den Rest seines Lebens. 1919 legte er die Prüfung zum M.A. ab, zwei Jahre später wurde er Professor für Englisch an der Universität Leeds, und weitere vier Jahre später wurde ihm der Ruf als Rawlinson and Bosworth Professor für Angelsächsisch ans Pembroke College erteilt. Seine letzte Professur erhielt er als Merton Professor für englische Sprache und Literatur 1945 in Oxford. Tolkien ging 1959 in Ruhestand und war überrascht, welchen Erfolg seine Neuschöpfung einer mythischen Welt im »Silmarillion«, dem »Herrn der Ringe« und dem »Hobbit« hatte. Gerade in den Vereinigten Staaten wurde der Brite in den 60ern zum Kultautor. 1971 starb Tolkiens Ehefrau Edith. Für seine herausragende literarische Bedeutung wurde Tolkien 1972 von der Queen geadelt. Am Morgen des 2. September 1973 starb der Schöpfer von Mittelerde in einem Krankenhaus in Bournemouth.

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