Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Liebelei

3,4(14)
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Über das Buch

»Ich sag's aber immer: Den Männern soll man überhaupt kein Wort glauben.«

Theodor und Fritz, wohlhabende Militärs, verbringen mit ihren Freundinnen eine stimmungsvolle Soiree bei Krzenlicht, leiser Klaviermusik und belangloser Konversation. Doch Fritz wird von seiner Vergangenheit eingeholt: Ein Konkurrent kreuzt mit kompromittierenden Briefen auf – ein jähes, todernstes Ende für das Tête-à-Tête. Mit dem Drama »Liebelei«, 1895 uraufgeführt, hatte Arthur Schnitzler seinen ersten großen Bühnenerfolg.

Produktion: Bayerischer Rundfunk 1952.

Hörspiel mit Anton Reimer, Solveig Thomas
1h 14min

Editionen (14)

ISBN9783844549058
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum03.10.22

Rezensionen & Bewertungen

14 Bewertungen

2 Rezensionen

3,4

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  • borbeth
    borbeth

    5 Follower

    4,0

    Bis auf das Duell erstaunlich zeitlos

    Nachdem ich selber mit Jugendlichen arbeite und meine eigenen Kinder nunmehr junge Erwachsene sind, kann ich nur stauen wie wenig sich seit der Zeit Arthur Schnitzlers geändert hat. Die jungen Mädchen Himmeln ihre erste(n) Lieben noch genauso an und träumen von der gemeinsamen Zukunft wie damals und die Burschen versuchen ihre Männlichkeit zu entdecken und sehen die Liebe als Abenteuer und Experiment. So plakativ hat es Schnitzler nicht beschrieben, vielmehr zeichnen sich seine Figuren durch Vielschichtigkeit aus, die sie sehr modern wirken lässt. Duelle gibt es heutzutage nicht mehr. Aber viele junge Frauen reagieren auch heute noch nach einer Trennung ähnlich dramatisch wie Christine am Ende des Stücks. Das Buch hat mir Lust gemacht auch noch andere Werke des Autors zu lesen. Für Vorschläge wäre ich dankbar.

    2. März 2024

  • marielin
    marielin

    69 Follower

    5,0

    Richtig gut!

    Möchte ich unbedingt auch auf der Bühne sehen

    19. Apr. 2024

Autorin / Autor

Über Arthur Schnitzler

Arthur Schnitzler (1862–1931) wurde in Wien geboren, studierte Medizin und praktizierte als Arzt, bis er sich ab 1894 ganz dem Schreiben widmete. Er war einer der Hauptvertreter des Wiener Impressionismus und einer der meistgespielten deutschsprachigen Dramatiker vor dem Ersten Weltkrieg. Seine Bühnenstücke und Erzählungen kreisen vor allem um die dekadente großbürgerliche Gesellschaft des Wiener Fin de siècle, deren Melancholie und Lebensüberdruss Schnitzler mit psychologischer Tiefe darstellt («Fräulein Else», 1924). Schnitzler war stark durch Sigmund Freuds Psychoanalyse beeinflusst. Besonders die Seelenverfassung seiner weiblichen Charaktere zeugt bis heute von erstaunlicher Hellsicht und Einfühlungsvermögen. Seine «Traumnovelle» inspirierte Stanley Kubrick zu seinem letzten Film, «Eyes Wide Shut» (1999) mit Nicole Kidman und Tom Cruise.Von Sigmund Freuds Theorien beeinflusst, wurde er zum Meister der psychologischen, zum Teil sogar psychoanalytischen Beobachtung, wegen der seine Erzählungen und Theaterstücke auch heute noch höchst aktuell sind.

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