Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Liebelei

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Über das Buch

Arthur Schnitzler: Liebelei. Schauspiel in drei AktenDie beiden betuchten Wiener Studenten Theodor und Fritz hegen klare Absichten, als sie mit Mizi und Christine einen Abend bei Kerzenlicht und Klaviermusik inszenieren. 'Der Augenblich ist die einzige Ewigkeit, die wir verstehen können, die einzige, die uns gehört.'Das 1895 uraufgeführte Schauspiel ist Schnitzlers erster und größter Bühnenerfolg.Entstanden 1894. Erstdruck: Berlin (Fischer), 1896. Uraufführung am 09.10.1895, Burgtheater, Wien.Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.Herausgegeben von Karl-Maria Guth.Berlin 2016.Textgrundlage ist die Ausgabe:Arthur Schnitzler: Die Dramatischen Werke. Frankfurt a.M.: S. Fischer Verlag, 1962.Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Gustav Klimt: Schubert am Klavier (Ausschnitt), 1899.Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.Über den Autor:1862 in eine begüterte, jüdische Arztfamilie in Wien hineingeboren studiert Arthur Schnitzler selbst Medizin und betreibt nach kurzen Krankenhausjahren eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer Tätigkeit immer weiter reduziert. Er lernt Sigmund Freud kennen und begeistert sich für dessen Studien zum Un- und Unterbewußten. Gemeinsam mit Hugo von Hofmannsthal gilt er als Kern der 'Wiener Moderne' und ist einer der bedeutendsten Kritiker seiner Zeit. Mit der Novelle 'Leutnant Gustl' führt er den inneren Monolog, die seinen Figuren assoziative Reaktionen auf ihre Umwelt ermöglichen, in die deutsche Literatur ein. Seine Montagetechnik verwebt Klischees und vermeintlich individuelle Reaktionen zu einem überindividuellen Typus. Egoistische Flucht vor Verantwortung und Bindungsängste sind zentrale Themen seines umfangreichen Werkes. Nachdem ihm 1921 nach einem Skandal um seinen 'Reigen' die Aufführungsgenehmigung entzogen wird, ernennt ihn der österreichische PEN-Clubs 1923 zu seinem Präsidenten. Drei Jahre später erhält er den Burgtheaterring und gehört zu den meistgespielten Dramatikern auf deutschen Bühnen als er 1931 in Wien an einer Gehirnblutung stirbt.

Editionen (14)

ISBN9783843067195
VerlagHofenberg
Erscheinungsdatum02.07.16
Seitenzahl56

Rezensionen & Bewertungen

14 Bewertungen

2 Rezensionen

3,4

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  • borbeth
    borbeth

    5 Follower

    4,0

    Bis auf das Duell erstaunlich zeitlos

    Nachdem ich selber mit Jugendlichen arbeite und meine eigenen Kinder nunmehr junge Erwachsene sind, kann ich nur stauen wie wenig sich seit der Zeit Arthur Schnitzlers geändert hat. Die jungen Mädchen Himmeln ihre erste(n) Lieben noch genauso an und träumen von der gemeinsamen Zukunft wie damals und die Burschen versuchen ihre Männlichkeit zu entdecken und sehen die Liebe als Abenteuer und Experiment. So plakativ hat es Schnitzler nicht beschrieben, vielmehr zeichnen sich seine Figuren durch Vielschichtigkeit aus, die sie sehr modern wirken lässt. Duelle gibt es heutzutage nicht mehr. Aber viele junge Frauen reagieren auch heute noch nach einer Trennung ähnlich dramatisch wie Christine am Ende des Stücks. Das Buch hat mir Lust gemacht auch noch andere Werke des Autors zu lesen. Für Vorschläge wäre ich dankbar.

    2. März 2024

  • marielin
    marielin

    69 Follower

    5,0

    Richtig gut!

    Möchte ich unbedingt auch auf der Bühne sehen

    19. Apr. 2024

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