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Über das Buch

Der neue Jostein Gaarder: tiefgründig, philosophisch, eine Einladung zum Innehalten

Albert hat von seiner Ärztin und ehemaligen Geliebten eine schreckliche Diagnose erhalten. Er fährt in die einsam gelegene Hütte der Familie, die an einem Waldsee liegt. Soll er sein Leben selbst beenden, bevor es die tödliche Krankheit tut?

Um mit sich selbst ins Reine zu kommen, schreibt er in das Hüttenbuch. Er erzählt, wie er seine Frau Eirin kennenlernte und wie sie als junges Paar in das Märchenhaus einbrachen, das sie später gekauft haben. Wie seine Ehe zu kriseln begann, welche Rolle Sohn und Enkelin für ihn spielen und von seiner Begeisterung für die Astrophysik. Es wird eine lange Nacht, bis im Morgengrauen ein Boot ruderlos auf dem See treibt und ein Fremder erscheint.

Gelesen von Thomas Loibl.

(3 CD, Laufzeit: 2h 49)

Editionen (4)

ISBN9783844535754
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum22.07.19

Rezensionen & Bewertungen

48 Bewertungen

6 Rezensionen

3,6

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  • marybdraken
    marybdraken

    127 Follower

    4,0

    Ein Mann blickt auf sein Leben zurück

    Albert bekommt eine furchtbare Diagnose. Er fährt daraufhin zu seinem geliebten Märchenhaus, einer Ferienhütte an einem wunderschönen Waldsee und schreibt seine Gedanken nieder. Dabei sinniert er über seine Lebensgeschichte, die Liebe, den Sinn des Lebens und den Tod. Eine mitreißende und traurige Kurzgeschichte, die es sich zu lesen lohnt.

    Ein Mann blickt auf sein Leben zurück

    27. Feb. 2026

  • sechmet
    sechmet

    17 Follower

    3,0

    Ruhige, eindringliche Geschichte über existenzielle Gedanken – atmosphärisch, aber mit wenig nachhaltigem Eindruck.

    Als Albert eine niederschmetternde Diagnose erhält, fährt er in das Märchenhaus der Familie. Ein einsamer Ort an einem See. Dort beginnt er, seine Gedanken in dem Hüttenbuch festzuhalten. Es sind Erinnerungen, wie die an die erste Begegnung mit seiner Frau. Aber auch was ihm aktuell mit der erhaltenen Diagnose durch den Kopf geht. Jostein Gaarder gelingt es eindrucksvoll, die Gedankenwelt eines Menschen in einer existenziellen Krise einzufangen. Sein ruhiger, beinahe meditativer Schreibstil passt hervorragend zum ernsten Thema und schafft eine dichte, nachdenkliche Atmosphäre. Die Geschichte zieht einen schnell in ihren Bann, und beim Lesen fühlt man sich, als säße man selbst an diesem stillen See. Die Kurzgeschichte lässt sich angenehm flüssig lesen und bietet einige berührende Momente. Dennoch blieb bei mir am Ende weniger hängen, als ich erwartet hatte. Trotz der intensiven Thematik fehlte mir ein nachhaltiger Eindruck, der über das Lesen hinaus wirkt. Insgesamt eine solide, stimmungsvolle Lektüre, die vor allem Fans von Gaarders Werken ansprechen dürfte, auch wenn sie nicht ganz die emotionale Tiefe erreicht, die man sich vielleicht erhofft.

    29. März 2026

  • leseschwester
    leseschwester

    138 Follower

    4,0

    Es war ok

    Das Buch hat man ziemlich schnell durch. Die Geschichte ist gut. Hat mich aber nicht so richtig gefesselt. Ich kann das Buch nur bedingt empfehlen.

    2. Aug. 2023

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jostein Gaarder

Jostein Gaarder, 1952 in Norwegen geboren, studierte Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaften. Er war lange Philosophielehrer und hat viele Bücher zum Thema Philosophie veröffentlicht. 1993 erschien erstmals sein Weltbestseller »Sofies Welt«, in dem es ihm gelang Philosophiegeschichte selbst für Kinder verständlich aufzubereiten. Jostein Gaarder lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau, einer Theaterwissenschaftlerin, und zwei Söhnen in Oslo.

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