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Romane

Zwei Herren am Strand

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Über das Buch

Winston Churchill und Charlie Chaplin – zwei Giganten der WeltgeschichteLiebe auf den ersten Blick war es nicht, doch nach der ersten Begegnung in den Dreißigerjahren ließen sie einander nicht mehr los. Winston Churchill und Charlie Chaplin sahen in einander so etwas wie ein Spiegelbild. Beide waren vom Ruhm verwöhnt und doch zwei große Melancholiker, die immer wieder an tiefen Depressionen und Lebensüberdruss litten. Und seit jenem ersten langen Spaziergang am Strand verfolgten sie, wie der jeweils andere umging mit diesem „schwarzen Hund“ Melancholie: Chaplin, indem er der größte Komiker der Filmgeschichte wurde, Churchill, indem er sein Land durch den Krieg führte. Dem Kampf gegen den Nationalsozialismus wollten beide ihr Leben widmen: der eine durch sein unsterbliches Meisterwerk Der große Diktator, der andere durch einen Widerstandswillen, der ein ganzes Volk mitriss.(7 CD, Laufzeit: 8h 46)

Editionen (5)

ISBN9783844516197
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum25.08.14

Rezensionen & Bewertungen

40 Bewertungen

7 Rezensionen

3,4

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  • liavml
    liavml

    15 Follower

    3,0

    tiefgründig und sehr anspruchsvoll -Bedeutung/ Zusammenhänge nicht verstanden

    -an manchen Stellen habe ich die Zusammen hänge und Bedeutungen im Buch nicht so richtig verstanden

    27. Feb. 2024

  • thegreatescape
    thegreatescape

    84 Follower

    1,0

    Langweilig

    Es hätte so toll werden können, ein Buch über die Freundschaft zwischen Churchill und Chaplin. Beide verstehen einander so gut, weil sie eines verbindet: Todessehnsucht. Mehr passiert in diesem Buch nicht, endlose Spaziergänge, langatmige Erklärungen und sonst - einfach nichts. Gar nichts. Und das auch noch ziemlich zäh erzählt, so dass ich mich regelrecht gequält habe. Unmöglich!

    4. Juli 2025

  • nettebuecherkiste
    nettebuecherkiste

    130 Follower

    4,0

    Zwei herausragende Figuren des 20. Jahrhunderts, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Winston Churchill und Charlie Chaplin. Ersterer ein konservativer Staatsmann, der die Briten mit Blut, Mühsal, Schweiß und Tränen durch den 2. Weltkrieg manövrierte, letzterer ein absoluter Weltstar, ein Clown, jedoch auch sozialkritischer Satiriker, dem später sogar aufgrund mutmaßlicher Nähe zum Kommunismus die Wiedereinreise in die USA verwehrt wurde. Und doch waren sie Freunde und hatten etwas Wichtiges gemeinsam, das beider Leben prägte: die Depression. Ich bin wahrscheinlich selbst schuld, dass ich mich im Vorfeld nicht genauer über das Buch informiert habe, ich dachte jedenfalls bis zum Ende, das Ganze wäre tatsächlich so geschehen, wie Michael Köhlmeier es uns berichtet. Tatsächlich ist vieles wahr, was in dem Roman steht, insbesondere die depressiven und sogar suizidalen Tendenzen der beiden Charakterköpfe, doch Köhlmeier macht keinen Hehl daraus, dass er die Fakten durch Fiktionalisiertes ergänzt hat. Hat er gut gemacht, ich hab's jedenfalls geglaubt. Köhlmeier erzählt sowohl von den Treffen zwischen Churchill und Chaplin als auch aus beider Leben, dabei geht er halbwegs, jedoch nicht streng chronologisch vor. Ich habe viel gelernt über die beiden, über Chaplin wusste ich vorher bereits mehr als über Churchill, völlig neu für mich war, dass Churchill ein Schulversager war, was sicher maßgeblich zu seinen Depressionen beigetrug, denn als Abkömmling eines wichtigen Adelshauses und Sohn eines Konservativen waren die Erwartungen an ihn natürlich besonders hoch. Tatsächlich fand ich das, was ich von Köhlmeier über Churchills Kindheit und seine Familie erfahren habe, so interessant, dass ich nun unbedingt eine gute Churchill-Biografie lesen möchte. Charlie Chaplin andererseits - ihn liebte ich schon immer. Seine Filme habe ich unzählige Male gesehen, sie gehören für mich zum Komischsten, was es gibt, ich habe sofort die herrlichsten Szenen aus "Modern Times" und "City Lights" im Kopf. Mit seinem Meisterwerk "The Great Dictator" stieg er für mich in die Riege der verehrten Menschen auf, weil er es wagte, Hitler in nahezu hellseherischer Manier auf dem Höhepunkt von dessen Macht entgegenzutreten. Köhlmeier lässt die beiden über Suizid sinnieren, sich jedoch auch gegenseitig beistehen, wenn einer der beiden vom "schwarzen Hund", der Depression heimgesucht wurde. Gipfeln lässt er seinen Roman mit den Ereignissen um die Veröffentlichung von The Great Dictator, die grob etwa zur selben Zeit erfolgte als die Wiederkehr Winston Churchills in die Regierung und seine Übernahme sowohl als Premierminister als auch als Kriegsminister. Für beide die wohl größte Herausforderung ihres Lebens und der Zeitpunkt, wo ein gefürchtetes Ereignis eintrat: Beide Freunde befanden sich gleichzeitig in den Klauen der Depression. Trotz der ungenauen Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit ist "Zwei Herren am Strand" ein unterhaltsames und bewegendes Buch, das ich mit Vergnügen gehört habe. Das Hörbuch ist von Michael Köhlmeier selbst eingelesen. Obwohl Köhlmeier dazu neigt, keine richtige Pause zwischen zwei Sätzen machen, was eine ungewöhnliche Betonung mit sich bringt, macht er das gut.

    28. Sept. 2022

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Michael Köhlmeier

Michael Köhlmeier, geboren 1949 in Hard in Vorarlberg, studierte Germanistik, Politologie, Mathematik und Philosophie. Sein literarisches Werk machte ihn zum Bestsellerautor, zu seinen erfolgreichen Veröffentlichungen zählen die Romane Abendland (2007) und Die Abenteuer des Joel Spazierer (2013). Mit Abendland war der Österreicher 2007 Finalist beim Deutschen Buchpreis und erhielt ein Jahr später den Bodensee-Literaturpreis. 2017 folgte der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Aber auch Hörspiele aus Köhlmeiers Feder standen bereits auf Bestenlisten, für Theorie der völligen Hilflosigkeit erhielt der Autor 1993 den ORF-Hörspielpreis. Durch die 80-teilige Sendereihe Mythen - Michael Köhlmeier erzählt Sagen des klassischen Altertums bei BR-Alpha ist sein Gesicht einem breiten Publikum bekannt. Michael Köhlmeier lebt in Hohenems und Wien.

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