Blick ins Buch

Romane

About a Boy

3,5(263)
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Über das Buch

Will Freeman, 36-jährig, betont lässig, lebt sein optimal sorgenfreies, ruhiges Leben in London. Pure Langeweile treibt den überzeugten Single dazu, allein erziehende Mütter anzugraben. In einer Selbsthilfegruppe für allein Erziehende trifft er auf Fiona, die Mutter des zwölfjährigen Marcus, der mit seiner altmodischen Art nichts als Ärger mit seinen Altersgenossen hat. Obwohl der trendbewusste Will mit den beiden nichts anfangen kann, hängt sich der Zwölfjährige an ihn...

(Laufzeit: 4h 27)

Editionen (10)

ISBN9783844509472
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum14.01.13

Rezensionen & Bewertungen

263 Bewertungen

17 Rezensionen

3,5

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  • gaymax
    gaymax

    59 Follower

    4,0

    Das Buch ist gut, aber hier ist der Film nicht schlechter, aber zum Buch schon anders dargestellt.

    Ich habe den Film gesehen bevor ich das Buch gelesen habe. Mir gefiel das Buch durchaus, aber ich glaube, dass man in diesem Fall durchaus sagen kann, dass der Film nicht schlechter ist, auch wenn das Buch durchaus anders ist. Man fiebert schon sehr mit Marcus und seiner Art und auch das Thema Depression ist sehr present im Buch, was unter anderem für etwas bedrückende Stimmung sorgt. Dennoch finde ich die Figuren Marcus, Will, Fiona, Rachel und Ali presenter dargestellt. Ich glaube, dass ich es freiwillig gelesen habe und nicht in der Schule wirkt sich insgesamt positiv auf das Buch aus, denn mit mehr Zwang kann ich mir vorstellen, dass ich es nicht so gerne gelesen hätte, deswegen liege ich mit der Bewertung über dem Schnitt. Finde das Buch durchaus empfehlenswert, wenn man aber mehr lachen möchte, dann ist man mit dem Film definitiv besser dran.

    12. Juli 2025

  • nerdversum.nina
    nerdversum.nina

    131 Follower

    5,0

    Eine ungewöhnliche Freundschaft 🦆

    COWABUNGA! Oder: habt ihr schon mal eine Ente getötet? 🦆 Ich habe die Verfilmung von 2002 mit Hugh Grant und Nicholas Hoult als Kind extrem geliebt ❤️ ich konnte den 12-jährigen Marcus so gut nachfühlen, der sich unwohl in der Schule fühlte, gemobbt und schikaniert wurde und keine coolen Klamotten trug. Alles ändert sich, als er Will kennenlernt und mit einen alten Baguette-Sandwich eine Ente tötet. Es entwickelt sich eine verrückt schöne Freundschaft und sowohl beim Film als auch beim Buch musste ich viel lachen. Ich war sehr positiv überrascht, wie gut der Film sich an die Buchvorlage hielt. Es gab kleine Änderungen, aber die stören mich nicht. Zu gefühlt 85 Prozent stimmen Film und Buch miteinander überein. Nick Hornby hat einen erfrischend leichten Schreibstil und ich freue mich, weitere Bücher von ihn zu lesen. Durch den Film bin ich ein Fan vom Song "Killing me softly" geworden. Gibt es bei euch auch Songs, die die ihr durch Filme entdeckt habt? 🎶

    Eine ungewöhnliche Freundschaft 🦆

    8. Apr. 2026

  • 5,0

    📘 About a Boy von Nick Hornby Die Verfilmung mit Hugh Grant zählt zu einem meiner liebsten Filme, aber ich hatte völlig vergessen, dass die Buchvorlage ebenso grandios ist. 💙 Ein tolles Feelgood-Buch mit Tiefgang. Nick Hornby schildert die Geschichte rund um Will und Marcus auf unverwechselbare Art und Weise – voller Sarkasmus und trockenem britischen Humor, sodass ich stellenweise richtig lachen musste (ganz besonders zum Beispiel als Will sich überlegt wie er seinen erfundenen Sohn wieder loswerden könnte), gleichzeitig aber mit einer Ernsthaftigkeit, die den Themen, die er aufgreift, wie Depression und Mobbing, den nötigen Respekt entgegenbringt. Der Schreibstil ist locker und mir gefallen vor allem die bildhaften und immer passenden Vergleiche, die direkt aus dem Leben kommen und ernste Überlegungen sehr witzig und greifbar machen. Toll ist auch die Charakterentwicklung der beiden. Marcus ist ein Junge, der nicht weiß, wie man ein Teenager ist, und der sich viel zu sehr mit den Problemen seiner Mutter beschäftigen muss, wohingegen Will ein Erwachsener ist, der sich vor jeglicher Verantwortung drückt, tut, worauf er Lust hat, und dem die Probleme anderer eigentlich egal sind. Ihre ungleiche Freundschaft führt dazu, dass Marcus sich ein dickeres Fell zulegt und lernt, ein Teenager zu sein, und Will beginnt, sich und sein Leben für andere zu öffnen und Verantwortung zu übernehmen. Er erkennt: „Es war fast so, als hätte man ihm einen Blick darauf erlaubt, was es hieß, Mensch zu sein. Es war gar nicht so übel; ja, er hätte nicht mal viel dagegen, auf Ganztagsbasis Mensch zu sein.“ Die Verfilmung hält sich sehr ans Buch und hat auch einige der besten und witzigsten Passagen fast unverändert übernommen. Nur die Enden sind völlig unterschiedlich. Normalerweise halte ich sowas für ein Unding, aber hier muss ich sagen, dass es absolut legitim ist: das Buchende funktioniert im Buch hervorragend, wäre im Film aber unter Umständen zu überfrachtet gewesen. Am wichtigsten finde ich: die Essenz, was das Ende für unsere Protagnisten bedeutet, ist nicht verändert worden. ⭐⭐⭐⭐⭐/5 Wer den Film und britischen Humor mag, wird das Buch lieben.

    26. Apr. 2026

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Nick Hornby

Nick Hornby, geboren 1957, lebt in London. Nach seinem Studium in Cambridge war er als Lehrer und Journalist tätig. Seit 1983 arbeitet er als freier Schriftsteller. Hornby schreibt für die "Sunday Times", "Time Out" und das "Times Literary Supplement". Mit seinen Romanen "Fever Pitch" (1992), "High Fidelity" (1995) und "About a Boy" (1998) wurde er berühmt, inzwischen feiert der Kultautor mit seinen Titeln regelmäßig sensationelle Erfolge.

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